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LE-3-2016

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK CeMAT

INTRALOGISTIK CeMAT rückt IT stärker in den Fokus Rund 40.000 Besucher kamen 2016 zur Intralogistik-Weltleitmesse nach Hannover. 1.000 Aussteller aus 44 Ländern präsentierten vom 31. Mai bis 3. Juni ihre Lösungen für eine effiziente und intelligente Steuerung der Logistikketten. AUTOR: THOMAS WÖHRLE DIE „INTRALOGISTIK, IST DAS RÜCKGRAT FÜR INDUSTRIE 4.0“ Im Rahmen der CeMAT 2016 wurde der „International Forklift of the Year“ (IFOY) Award verliehen. Den Sieg in der Kategorie „Counter Balanced Truck bis 3,5 Tonnen“ holte sich in einem knappen Finish der 1,8-Tonnen-Elektrostapler ECB 18C von BYD. Gleich zweimal konnte Jungheinrich in diesem Jahr jubeln. In der heuer erstmals ausgetragenen Kategorie „Special Vehicle“ siegte der EJQ 325. Den zweiten IFOY holten sich die Hamburger in der Kategorie „Warehouse Truck highlifter“ für den im Frühjahr 2015 vorgestellten 80-Volt- Hochregalstapler Jungheinrich EKX 516. In der Kategorie „Warehouse Truck lowlifter“ ging 2016 der neu entwickelte Crown RT 4020 Gabelhubwagen mit Fahrerstand als Sieger über die Linie. Den IFOY in der Kategorie „Intralogistics Solution“ holte sich in einer starken Konkurrenz SSI Schäfer. Das Unternehmen realisierte für die innerbetriebliche Logistik der NextLevel Logistik GmbH bei Schweinfurt eine Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel. Mehr auf www.cemat.de Smart Supply Chain Solutions – so lautete in diesem Jahr das Messemotto der CeMAT in Hannover, dem internationalen Branchentreff der Intralogistik. Und dabei haben sich die Messemacher etwas gedacht: Im Mittelpunkt stand die digitalisierte und vernetzte Wertschöpfungskette rund um das aktuelle Trendthema Industrie 4.0. Dabei wird Logistik eine immer wichtigere Rolle einnehmen, da die Ansprüche an Liefergenauigkeit und -flexibilität weiter steigen. In Hannover zeigten zahlreiche Aussteller, wie Logistikprozesse in Zukunft automatisiert und vernetzt gesteuert werden können. Systemanbieter im Zeichen von Industrie 4.0 So präsentierte die österreichische Knapp AG an ihrem Messestand bereits heute die Technik von morgen: das flexible Ylog-Shuttle, das intelligente, freifahrende Open Shuttle, die neue Arbeitsplatz-Generation Pick-it-Easy, das flexible und robuste Taschensortersystem und Roboter- ANDREAS GRUCHOW Kommissionierung auf Basis der Bilderkennungslösung Kisoft Vision. Denn bei aller notwendigen Flexibilisierung der logistischen Prozesse, dürfe die ultimative Flexibilität nicht zu Lasten von Leistung und Kosten gehen. In diesem Spannungsfeld seien innovative, smarte und umsetzbare Systemlösungen gefragt, die diese Anforderungen miteinander vereinen und die Basis für langfristigen Erfolg und Investitionssicherheit schaffen. Und auch SSI Schäfer treibt die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0 weiter voran. In Hannover gab der Intralogistiker nicht nur die Übernahme einer MehrheitsbeteilIgung an dem Robotik- Spezialisten Ro-Ber bekannt, sondern zeigte darüber hinaus ein breites Spektrum an manuellen, teil- und vollautomatischen Lösungen für eine effiziente Intralogistik. Ob das neue fahrerlose Transportsystem Weasel das Einebenen- Shuttle Cuby oder der Lagerlift Logimat – zahlreiche branchenspezifische Lösungen und Prozesse wurden am Schäfer- Stand visuell und interaktiv dargestellt. 20 LOGISTIK EXPRESS 3/2016

IMPRESSION CEMAT 2016 Fotos: CeMAT.de Bei Viastore standen smarte, vernetzte Intralogistik-Lösungen mit hohem konkreten Anwendernutzen im Mittelpunkt – die das Unternehmen sowohl als technologieunabhängiger Systemintegrator wie auch als Anbieter innovativer Intralogistik-Software für seine Kunden bereitstellt. Staplerhersteller entwickeln Energieeffizienz weiter Auch für die großen Staplerhersteller standen die Digitalisierung und Industrie 4.0 im Mittelpunkt ihres CeMAT-Auftritts. Bei Still beispielsweise drehte sich alles um die Themen Automatisierung, intelligente Software für Flottenlösungen und Energieeffizienz, die „smarte" Verknüpfung von Mensch und Maschine sowie Maschinen untereinander. Dazu zählt auch die intelligente Steuerung von Gabelstaplern und Lagertechnik, Software, Dienstleistungen und Service. Mit Still Nexxt Fleet, das aus einer Vielzahl von Web-Anwendungen (Apps) besteht, stellte der Intralogistikspezialist ein neues Tool vor, mithilfe dessen eine intelligente und effiziente Flottensteuerung möglich ist. Für Jungheinrich spielte neben den alternativen Antrieben insbesondere die intelligente Verknüpfung zwischen Softund Hardwarekomponenten im Lager eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hat das Unternehmen ein Logistik-Interface entwickelt, das als Middleware eine reibungslose Kommunikation zwischen Lager-Equipment und Unternehmenssoftware sicherstellt. Damit wurde eine Schnittstelle zwischen Stapler und Lagerverwaltungssystem geschaffen, bei der die Vielfalt von Lager-IT, Intralogistikprozessen und Anwendungen berücksichtigt werden kann. Zu den Highlights in Hannover zählte das neue Remote-System Jungheinrich Easy Pilot zur Unterstützung der manuellen Auftragsbearbeitung mit Horizontal-Kommissionierern. Die semiautomatische Lösung arbeitet mit einer neuartigen Fernbedienung, die in einer Halterung am Gürtel getragen werden kann und das Fahrzeug über Antippen in Bewegung setzt. Auch Toyota Material Handling (TMH) sprach auf der CeMAT nicht nur über neue Energiequellen – das Unternehmen lieferte sie auch. Zu sehen war die Lithium-Ionen-Technik, die nicht nur für die gesamte Serie der Lagertechnik, sondern auch für den Gegengewichtsstapler Traigo 48 angeboten wird. TMH zeigte außerdem einen mit Brennstoffzellen ausgestatteten Gabelstapler, der auf Wasserstoffbasis betrieben wird. Und die Besucher konnten sich auch ein alltagstaugliches Fahrzeug mit Brennstoffzelle anschauen: den Toyota Mirai der Konzernschwester Toyota Motor. Eine Neuerung zur Zukunft der CeMAT wurde bereits im Vorfeld bekannt. Ab 2018 läuft die Weltleitmesse der Intralogistik zeitgleich zur weltweit wichtigsten Industriemesse, der Hannover Messe, im zwei-Jahres-Rhythmus. Die CeMAT 2018 wird vom 23. bis zum 27. April auf dem Messegelände in Hannover in den Pavillons 32 bis 35 sowie in den angrenzenden Hallen ausgerichtet. „Intelligente Intralogistik ist das Rückgrat und der Enabler von Industrie 4.0“, sagt dazu Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „Wenn es darum geht, die komplette industrielle Wertschöpfungskette zu zeigen, dann ist die Intralogistik ein wesentlicher Teil – dass Teile überhaupt bewegt und transportiert werden.“ [TW] 21

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