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LE-3-2015

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

TRANSPORT & LOGISTIK

TRANSPORT & LOGISTIK Wetterinformationen „on the road“ sparen Kosten und Zeit Eine detailliert geplante Transportroute, die erfahrensten Fahrer, das sicherste Fahrzeug – all diese Transportkomponenten können eines nicht verhindern: Wetterbedingte Transportverzögerungen. LUKAS GANT WETTER COCKPIT Anmeldung zum kostenlosen Test unter: info@ ubimet.com Info UBIMET www.ubimet.com Monetäre Verluste durch Verzögerungen im Transport können enorm sein. Wenn die Stunde Transportzeit auf der Straße für eine Tonne Fracht mit 5 Euro bewertet wird, bedeutet ein dreistündiger Verkehrsstau für einen 40-Tonner schnell einen Verlust von 600 Euro (Studie von De Jong et al./ Niederlande; 2004). Auslöser für Staus oder Unfälle sind nicht selten Starkregen oder Schneefall, Hagel oder Stürme. Im Onlineportal „Wetter Cockpit“ von UBIMET können sich Logistiker jetzt Wetterdaten und Unwetterwarnungen für individuell vordefinierte Strecken anzeigen lassen. Noch effizientere Routenplanung durch Wetterinformationen von UBIMET Das Wetter Cockpit liefert detaillierte Wetterprognosen 24 Stunden, drei und sieben Tage im Vorhinein sowie frühzeitige Unwetterwarnungen – jetzt auch für Straßennetze. „Exakte Wetterinformationen für Autobahnen in Österreich und Deutschland sind jetzt im Wetter Cockpit verfügbar“, erklärt Lukas Gant, CCO bei UBIMET. Kommt es zu einem Unwetter, werden die vordefinierten Strecken und Streckenpunkte auf der Karte in der jeweiligen Warnstufe (gelb bis violett) eingefärbt. Auf einen Blick ist ersichtlich, wann welche Strecke befahren werden kann oder ob es am Start, an verschiedenen Zwischenpunkten oder dem Endpunkt zu Unwettern kommt. Die ÖBB nutzen Informationen dieser Art von UBIMET für ihr Streckennetz bereits seit Jahren. Textprognosen für ein besseres Wetterverständnis Für jedes Bundesland in Österreich erstellen Meteorologen auch eigene Textvorhersagen, Informationen für Deutschland sind in Vorbereitung. „So muss die Wetterlage nicht über Meteogramme, Tabellen oder Satellitenbilder selbst interpretiert werden“, erklärt Gant. Transportwege können in Abstimmung mit dem Wetter geplant werden. Bei extremen Wetterereignissen kann die Ausrüstung der Fahrer optimiert und zum Beispiel Schneeketten, auch wenn keine Schneekettenpflicht besteht, mitgeführt werden. Transporte können auf andere Wegstrecken umgeleitet, alternative Transportmittel gewählt oder auch vorab verschoben werden: „Mit den Streckeninformationen schaffen wir einen Mehrwert für Logistiker – und zwar eine wesentliche Kostenersparnis“, so Gant. Individuelle Wetterberichte – lokal und global Neben der Wetterinformationen für Strecken bietet das Wetter Cockpit auch punktgenaue Prognosen für frei wählbare Orte: „Unsere Kunden können frei wählen, für welche Orte sie Informationen über welche Wetterparameter erhalten möchten“, so Gant und meint weiter: „Für einen Betrieb in Südspanien ist der Parameter Schnee sicher nicht so interessant wie für ein Transportunternehmen in Österreich.“ Wie das Wetter Cockpit mit dem neu integrierten Streckenwetter das letzte stark variable Glied in der Lieferkette überwindet, können Interessenten jetzt kostenlos testen. Anmeldung zum kostenlosen Test unter: info@ubimet.com Das Wetter Cockpit von UBIMET bietet jetzt auch eine Übersicht der wichtigsten Straßennetze, inklusive Wetterinformationen und Unwetterwarnungen zu zahlreichen Punkten auf der Strecke an. So können Wetterereignisse in die Planung miteinkalkuliert werden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten. (AS) 42 LOGISTIK express 3|2015

Chinesischer Einfluss: Neue Wege für Ressourcen erschließen China verstärkt seinen Einfluss im Indischen Ozean im Rahmen seines Energiesicherheitsplans. Häfen wie Hambantota in Sri Lanka und Kyaukphyu in Myanmar einschließlich der Wirtschaftsentwicklungszonen stehen vor dem Aufblühen. Das Land der Mitte investiert in eine Reihe von Überseehäfen im Rahmen der sogenannten Perlenkettenstrategie im Indischen Ozean. Teil der Strategie ist die Schaffung von Transportwegen für wichtige Rohstoffe im Rahmen des Energiesicherheitsplans und neuen Umschlagshäfen sowie Militärbasen zum Schutz dieser Einrichtungen. Die strategischen Stützpunkte und Einrichtungen sind wie Perlen einer Perlenkette entlang der wichtigen Seefahrtswege aufgereiht. Die Seewege verbinden wichtige Energieressourcen im Mittleren Osten und Afrika. „Die Perlenkette ist mehr als eine marine Strategie oder Militärstrategie. Sie ist auch weitgehender als eine regionale Strategie. Sie ist eine Manifestierung der chinesischen Ambitionen, einen starken Machtstatus zu erhalten und eine selbstbestimmte, friedvolle und erfolgreiche Zukunft zu sichern. Diese komplexe strategische Situation beeinflusst die Richtung der chinesischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten und die Beziehungen mit Nachbarn in der gesamten Region“, erklärte der US-amerikanische Luftwaffen-Oberstleutnant Christopher J. Pehrson in seiner Studie mit dem Namen „String of Pearls: Meeting the challenge of China´s rising power across the Asian littoral“ von 2006. Der indische Ozean gilt global gesehen als Hauptverbindungsseeweg für den Energietransport. Zu den bedeutenden Hafenprojekten mit chinesischer Beteiligung bzw. kompletter chinesischer Finanzierung gehören Hambantota in Sri Lanka, Kyaukphyu und Dawai in Myanmar, Chittagong in Bangladesch, Gwadar in Pakistan und Lamu in Kenia. Der bekannte amerikanische Journalist Robert D. Kaplan und ehemalige leitende geopolitische Analyst beim US-amerikanischen Informationsdienst Stratfor hält die Sri Lanka- und Myanmar-Projekte für relativ kurzfristig nutzbare Einrichtungen, während das Pakistan-Projekt in Gwadar aufgrund der politischen Konflikte mit Afghanistan eher langfristiger Natur ist. Die Häfen in Bangladesch und Kenia sieht er als kurz- bis mittelfristig nutzbar. Häfen Hambantota und Colombo in Sri Lanka Viele Küstenbereiche Sri Lankas einschließlich der Eisenbahn und Häfen lagen nach dem Tsunami von 2004 in Schutt und Asche. Rund 35.000 Menschen verloren ihr Leben. Die Einwohner glaubten an einen nur langsamen Wiederaufbau. Doch dann zeigte China Interesse an Investitionen im Land. In Hambantota im Süden sollen z. B. ein Containerhafen der Spitzenklasse und eine Hafenstadt entstehen. Teil davon sind auch eine Ölraffinerie und ein neuer Flughafen. Die Baukosten sollen bei einer Milliarde US-Dollar (890 Millionen Euro) liegen. Davon wird die chinesische Regierung laut Sri Lanka Ports Authority 85 Prozent tragen. Die erste Phase des Projekts wurde 2011 beendet. Das gesamte Hafenprojekt wird innerhalb von zehn Jahren fertiggestellt und am Ende 20 Millionen TEU Kapazität bereitstellen. Hambantota wird dann als bedeutender Transhipment-Hub für China fungieren, der Rohöl und Rohstoffe via Hambantota nach Myanmar und Nordwestchina bzw. via die Melakkastraße nach China befördern wird. Im August 2013 wurde gemäß der Hafenverwaltung des Landes das Colombo International Container Terminal (CTCT) in Betrieb genommen. Die China Merchant Holdings besitzt 85 Prozent des Terminals. Das geplante Colombo Port City-Projekt, das auf 233 Hektar Land entstehen sollte, wurde im März durch die neue Regierung unter Maithripala Sirisena aufgeschoben, berichtet Reuters. Ende Mai wurde beschlossen, die Wiederaufnahme des Projekts durch ein öffentliches Gremium aus DIRK RUPPIK Der indische Ozean gilt global gesehen als Hauptverbindungsseeweg für den Energietransport. Zu den bedeutenden Hafenprojekten mit chinesischer Beteiligung. weiter > LOGISTIK express 3|2015 43

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