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LE-3-2015

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK Industrie

INTRALOGISTIK Industrie 4.0 - Wake up! Mögliche Potenziale für kleine und mittelständische Unternehmen, zweiter Teil. die bekannten Ansprüche einer kundenindividuellen Produktion „On Demand“ nicht erfüllt werden. Die im Rahmen von Industrie 4.0 viel diskutierten Strategien und Modelle wie beispielweise smarte Objekte, Internet der Dinge und Dienste sowie Cyber-Physische Systeme (CPS) zeigen neue Wege auf, wie Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und auf internationalen Märkten bestehen können. Die nächste Generation von Produktionsanlagen wird geprägt sein von intelligenten wandlungsfähigen offenen Maschinen, die erst durch Software-APPs in weiten Bereichen in ihrer Anwendung konfigurierbar sind und autonom und kooperativ mit anderen Maschinen agieren. Autor Heinz Willems Geschäftsführender Gesellschafter nexXlog GmbH Die zukünftige Produktion wird auf wachsende individuelle Kundenansprüche sowie stärker werdende Absatzschwankungen auf nationalen und internationalen Märkten reagieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie wird im höchsten Maß flexibel, anpassungsfähig und reaktionsfähig sein müssen, um den komplexen Anforderungen der Kunden und Märkte nachzukommen. Einhergehend mit der Assimilation der Produktion werden sich auch Produkte ändern. Der Weg führt weg von Massenprodukten hin zu individuellen von Kundenwünschen geformten Produkten. Industrielle Fertigung Mit den heute auf Massenproduktion ausgerichteten starren Fertigungsanlagen können Durch eine weitreichende Vernetzung der Maschinen und anderer Produktionskomponenten, wie beispielsweise Multi-Agent- Systeme, in cyber-physischen Systemen wird eine flexible autonome Automatisierung von Produktionsvorgängen erreicht. Kundenaufträge können parallel und individuell bearbeitet werden. Die vernetzten Produktionskomponenten definieren autonom, welcher Kundenauftrag bearbeitet oder welcher Fertigungsschritt als nächster auszuführen ist. Mobile smarte im CPS eingebundene Transportsysteme führen autark und im Verbund den Transport der zu produzierenden Güter aus. Jede am Produktionsprozess beteiligte Komponente ist durch beständige Kommunikation mit anderen Produktionskomponenten über den aktuellen Anlagenzustand informiert. Anstehende Entscheidungen und Reaktionen der Produktionskomponenten werden hierdurch auf Basis der aktuellen Anlagenrealität und der aktuellen Parameter getroffen. Spezielle Software-Agents überwachen die komplexen Produktionsvorgänge und visualisieren und signalisieren gegebenenfalls mögliche Störungen im Produktionsprozess. 16 LOGISTIK express 3|2015

Neue Geschäftsfelder Nicht nur stärker werdender internationaler und nationaler Konkurrenzdruck sowie kundenindividuelle Fertigung werden die Zukunft der Produktionsbetriebe formen, sondern in einem ebenso starken Maß werden die steigenden Energiepreise sowie die knapper werdenden Rohstoffe diese beeinflussen. Nur wer zukünftig effizienter Energie und Rohstoffe nutzt, besser und flexibler produziert, kann künftig auf dem Weltmarkt bestehen. Die zentrale starre Steuerung von Produktionsund Förderanlagen wird durch dezentrale autonom agierende und kooperierende Systeme bzw. Dienste ersetzt. Mit Everything as a Service (XaaS) wird eine neue zukünftige IT-Architektur definiert, die die künftige Umsetzung von Industrie 4.0 definiert. Für Hersteller und Ausrüster von Industrie- und Fabrikanlagen, die sich den neuen Paradigmen der Zukunft stellen, bietet die konsequente Umsetzung der Strategien aus Industrie 4.0 den Schlüssel zum Erfolg. Die Planung, Konstruktion und Herstellung von zukunftsweisenden offenen smarten Produktions- Maschinen und Produktionsanlagen bietet vor allem für Maschinen- und Anlagenbauer Wir befinden uns auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution. Es findet gegenwärtig ein Paradigmenwechsel in der Produktionstechnologie sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie statt. weiter > LOGISTIK express 3|2015 17

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