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LE-3-2014

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

TRANSPORTLOGISTIK

TRANSPORTLOGISTIK Österreichs Luftfahrtstandort absichern Um Österreich als Luftverkehrsstandort für die Zukunft abzusichern, muss noch einiges getan werden. In Rahmen einer aktuellen Studie "Road Map Luftfahrt 2020" werden dazu einige Handlungsempfehlungen formuliert. Faktum ist, dass Österreichs Luftfahrtsektor mit 54.000 Beschäftigten und einer jährlichen Wertschöpfung von 3,9 Mrd. Euro ganz gut aufgestellt ist, aber gleichzeitig wachsam bleiben muss, um nicht an Strahlkraft zu verlieren. Bei der Präsentation der Studienergebnisse in Wien bekräftigte Verkehrsministerin Doris Bures die Bedeutung des Luftverkehrssektors zur Absicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich. Doch nicht allein ökonomische Fakten zählen für die Ministerin, dieser Sektor brauche auch die Akzeptanz durch die Bürger, die in der Nähe der Flughäfen leben, um leistungsfähig zu bleiben. Die Studie vergleicht die Rahmenbedingungen dieses Sektors in Österreich und die für die heimischen Flughäfen ernstzunehmende Konkurrenz durch Zürich, München und Istanbul. Die zunehmend größer werdende Konkurrenz kommt aus der Türkei und dem arabischen Raum. Konkret werden in der Studie die Airlines Emirates und Turkish Airlines als scharfe Mitbewerber für Österreich im Kampf um den Luftfahrtsektor gesehen. Beide Carrier könnten in Zukunft noch mehr Fahrgäste und Frachtvolumen aus Wien absaugen. Doch auch München und Zürich sind neben Wien starke Drehkreuze, auf denen die deutsche Lufthansa kräftig ihre Dominanz unter Beweis stellt. Im Worst-Case-Szenario könnte Lufthansa den Airport München stärker betonen als Wien. Aufpassen muss Österreich, dass es nicht wegen seiner hohen Kosten und Sozialstandards ins Hintertreffen gerät, weil Emirates oder Turkish Airlines aufgrund ihrer Steuersysteme und sozialen Rahmenbedingungen deutlich günstiger produzieren können. (LE) Zehn Jahre Lkw-Maut in Österreich Anfang 2004 ist in Österreich das weltweit erste elektronische Lkw-Mautsystem für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen an den Start gegangen, bei dem Mautkontrolle und Abrechnung der Gebühren bei fließendem Verkehr erfolgen. Seither ist dieses vom Systemlieferanten Kapsch er-richtete "Multi-Lane-Free-Flow" (MLFF) Mautsystem unterbrechungsfrei in Betrieb. Durchschnittlich werden pro Werktag 1,8 Millionen Mauttransaktionen durchgeführt. Das ergibt 662 Millionen abgerechnete Transaktionen in der Höhe von mehr als einer Milliarde Euro im Jahr. Die Kosten für den laufenden Betrieb des Systems machen weniger als zehn Prozent dieser Einnahmen aus. Das ist das Fazit nach zehn Jahren Lkw-Maut-Inkasso auf Basis eines Mikrowellensystems. Die österreichische Lösung hat dazu geführt, dass das Unternehmen KAPSCH Aufträge für die Errichtung von Systemen dieser Bauart in Tschechien, Polen, Australien, Neuseeland, Weißrussland, Südafrika, Chile und den USA erhalten hat. Laut Asfinag (in Österreich für das Inkasso der Lkw- Maut zuständig) gibt es eine hohe Akzeptanz des Systems, weil die kostengünstige GO-Box im Lkw-Führerhaus sehr einfach in Betrieb zu nehmen sei und die straßenseitigen Kontrolleinrichtungen reibungslos und ohne Einschränkung des Fließverkehrs funktionierten. Trotzdem: Ab 2018 plant Asfinag eine Umstellung auf das GPS-System, das „roamingfähig“ und mit anderen europäischen Systemen kompatibel sein wird, wie Asfinag-Vorstandschef Klaus Schierhackl ankündigte. Österreich ist nicht nur eine wichtige Stimme bei der Diskussion der Rahmenbedingungen für intelligente Verkehrssysteme, es ist mit einer Mautdisziplin von mehr als 99 Prozent auch Spitzenreiter in Europa. (LE) 24 LOGISTIK express 3|2014 LEITARTIKEL BLICKPUNKT INTRALOGISTIK TRANSPORTLOGISTIK

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