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LE-3-2014

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK Assist 4.0

INTRALOGISTIK Assist 4.0 "In Zukunft werden Menschen und Maschinen wie selbstverständlich miteinander kommunizieren." ONLINE-TIPP www.evolaris.net/ project/assist-4-0/ ^ Assist 4.0 Intelligente Assistenzsysteme der Zukunft im Bereich Training und Weiterbildung relevant: etwa in Form von „Training on the Job“ werden mobile Technologien zukünftig einen wesentlich höheren Stellenwert einnehmen. Datensicherheit Wenn so viele Daten gesammelt und übermittelt werden, kommt sofort das Thema Sicherheit ins Spiel. Gerade bei Unternehmen, bei denen die Konkurrenz gerne Mäuschen spielen würde, dürfen die Informationen und forschungssensiblen Daten nicht in falsche Kanäle gelangen. „Aus diesem Grund haben wir einen Sicherheitsexperten als Partner ins Boot geholt“, erklärt Bergles, „XiTrust bringt die Expertise auf dem Gebiet des sicheren Datentransfers ins Projekt ein.“ Mobil und personalisiert Schon heute sind viele Bereiche vernetzt. In Zukunft werden Menschen und Maschinen wie selbstverständlich miteinander kommunizieren, wobei nicht nur die einseitige Anleitung, sondern auch das Feedback zurück ans System eine große Rolle spielen wird. Komplexere Arbeits- und Produktionsabläufe bedingen intelligente Systeme, die kontext-bezogene Informationen bereitstellen können. Durch den Einsatz moderner Informationsund Kommunikationstechnologien wird ein echtzeitfähiges Abbild der Produktion ebenso Realität wie eine dezentrale Prozess-Steuerung. „Industrielle Assistenzsysteme der Zukunft müssen mobil, lokationsbasiert, kontextbezogen und personalisiert sein“ fasst Bergles zusammen, „besonders in großen Anlagen mit vielen gleichen Maschinen ist es wichtig, den Servicetechniker auch zu orten und zu navigieren, damit er sich an der richtigen Stelle befindet.“ Möglich wird das beispielsweise durch Indoor GPS, RFID-Systeme, Ultra Infrarot oder optische Bild- und Objekterkennung. „Assist 4.0 hat eine flexible, kontextabhängige Lösung im Fokus. Teilweise kann das Smartphone für Produktionsmitarbeiter durchaus ausreichend sein, um die richtigen Entscheidungen zu treffen oder ein Problem beheben zu können. Im Zuge einer geplanten Wartungstätigkeit wird vielleicht ein Tablet zum Einsatz kommen. Und wenn der Techniker gezielte Informationen und gleichzeitig beide Hände benötigt, ist wohl eine Datenbrille inklusive Augmented Reality das Ausgabemedium der Wahl“, schildert Peter Brandl, Assit 4.0-Projektleiter bei evolaris. Welches der Endgeräte dann für die Anwendungsfälle das beste ist, wird sich im Laufe des Projektes herausstellen. Dass diese sieben Unternehmen nun ein Team bilden, ist übrigens unter anderem dem Styrian Service Cluster zu verdanken, dessen Sprecher Bergles ist – KNAPP und AVL zählen sogar zu den Gründungsmitgliedern dieser Service- Plattform. Denn hier entstand beim gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch die Idee zur Zusammenarbeit. Und wieder zeigt sich: durch’s Reden kommen die Leut z’sam. (AG) 14 LOGISTIK express 3|2014 LEITARTIKEL BLICKPUNKT INTRALOGISTIK TRANSPORTLOGISTIK

Logistik Hotspot Leoben Gar nicht mehr wegzudenken wäre Leoben in der regionalen, aber auch in der internationalen Logistik. Als wirtschaftliches Zentrum der Obersteiermark überzeugt die steirische Stadt mit unzähligen Fachveranstaltungen, unter anderem rund um die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Logistikbereich. Am 25. und 26. September 2014 fand der 2. Wissenschaftliche Industrielogistik-Dialog in Leoben statt, veranstaltet vom Lehrstuhl für Industrielogistik der Montanuniversität Leoben. Der, mit vielfach internationalen Beiträgen gefüllte, Kongress war in erster Linie ein Anlass, um den aktuellen Stand der Forschung zu technischen und ökonomischen Aspekten von Logistiksystemen kennen zu lernen und zu diskutieren. Als roter Faden galt das Thema „Logistische Modellierung“, welches bei den Teilnehmern aus Wissenschaft und Wirtschaft hohes Interesse hervorrief. Die Veranstaltung widmete sich Präsentationen für Modellierung von Produktionsprozessen und der Simulation von logistischen Abläufen, Prognosemethoden und Kennlinientheorien, Konzepten aus Informations- und Energiemanagement sowie der Vorstellung eines Softwareprototypen für Online-Frachtenbörsen. Falls Ihr Interesse nun geweckt wurde, gibt es keinen Grund zur Verzweiflung, der Lehrstuhl für Industrielogistik verriet dem Logistik express ganz exklusiv, dass auch für nächstes Jahr eine Veranstaltung ganz im Sinne der Steuerung der logistischen Informationsflüsse und deren Potential für die logistische Leistungserstellung und Transparenz geplant ist. Der Wissenschaftliche Industrielogistik- Dialog ist nur eine von vielen sehenswerten Tagungen, die Leoben und die Montanuniversiät auszeichen. 1840 als „Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt in Vordernberg gegründet und heute unter dem Namen Montanuniversität Leoben mit rund 4000 Studierenden gehört die Hochschule zu den Top-Ausbildungsstätten Österreichs in puncto Industrie & Technik. Mit der Zeit entwickelte sich die Leobener Universität zu einem gefragten Treffpunkt für Logistikinteressierte. Zahlreiche Events und Initiativen sowie die Gründung eines Instituts für Angewandte Logistik, aus dem die Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL Österreich) hervor ging, verdeutlichen die Rolle von Leoben als Zentrum für logistische Innovationen nur noch mehr. Auch in diesem Jahr lud der Logistik Club wieder zum internationalen Leobener Logistik Sommer ein und konzentrierte sich speziell auf Innovation und Nachhaltigkeit in der Industrie-logisitk. Alle Infos und das Video zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage: www. logistik-express.com sowie auf unserem Youtube Kanal. (DB) KEWILL Keeping Your Supply Chain in Motion MANAGEMENT UNTERNEHMEN JOB & KARRIERE TERMINE LOGISTIK express 3|2014 15

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