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LE-3-2013

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

Trends | Logistik Mehr

Trends | Logistik Mehr Wissen für die Logistik Unter dem Motto „Wissen ums Wie“ fand Anfang September der Zukunftskongress Logistik - 31. Dortmunder Gespräche statt. Rund 400 Teilnehmer informierten sich über konkrete Lösungsansätze und zukünftige Trends. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie die logistischen Akteure nicht nur stetig wachsende Datenmengen beherrschen, sondern auch die beteiligten Menschen optimal auf die immer höheren Anforderungen vorbereitet werden können. RedaktioN: Thomas WöhrLe Angewandte Forschung heißt Innovationen schaffen - sagte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Effizienz-Cluster Management GmbH, beim Zukunftskongress Logistik/Dortmunder Gespräche. „Dabei reicht es allerdings nicht aus, nur gute Ideen zu haben - wir müssen diese auch erfolgreich in den Markt bringen und als konkrete Wettbewerbsvorteile für Unternehmen umsetzen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Logistik-Unternehmen sich heute in die Lage versetzen, mit den immensen Datenmengen umzugehen, diese in Wissen umzuwandeln und sie zu nutzen. Nur dann werden sie auch in Zukunft Innovationen hervorbringen können, mit denen sie wirtschaftlich Erfolg haben. Komplexität muss gemanagt werden Die zunehmende Komplexität von Logistiksystemen stellt dabei immer höhere Anforderungen an die Menschen, die sie bedienen. Big Data oder Industrie 4.0 sind dabei nur zwei der derzeit stark diskutierten Megatrends, die auch die Logistik fest im Griff haben. „Es wird verstärkt darauf ankommen, gemeinsam die Zukunft vorwegzunehmen“, ergänzte Jürgen Gerdes, Mitglied des Vorstands der Deutsche Post DHL. „Denn Wissen ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts“. Damit komme dem Gebiet der Informationslogistik eine immer größere Bedeutung zu. „Um die erforderlichen Daten nicht nur zu gewinnen und zu verbreiten, sondern sie auch gezielt zu nutzen, müssen wir stets dazulernen“, sagte Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. „Dafür gilt es neu zu denken und die Menschen in der Logistik dafür zu qualifizieren.“ Gerade in Zeiten des boomenden Onlinehandels würden effiziente Logistikprozesse zu einem der wichtigsten Wettbewerbsund Umweltfaktoren für Logistikdienstleister überhaupt. Logistikdienstleister stärker in Wertschöpfungsprozess einbinden „Dafür müssen sich die Logistikdienstleister selbst allerdings zukünftig ebenfalls noch mehr in den Wertschöpfungsprozess einbringen“, ergänzte Prof. Dr. Michael Henke, seit Anfang September 2013 Nachfolger von Prof. Kuhn als Institutsleiter am IML und Leiter des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund. „Dann besteht auch die begründete Hoff- Thomas Wöhrle nung, dass wir neues Potenzial in der Logistik heben und aus Innovationen auch tatsächliches Geschäft generieren können.“ Vor allem im Bereich der Prozessinnovationen sieht Henke hier große Möglichkeiten. Der Duisburger Hafenchef Erich Staake verwies darauf, dass vor allem auch mittelständische Logistikunternehmen noch sehr viel stärker an intermodale Transportsysteme herangeführt werden könnten. Dieses Geschäft sei nicht zwangsläufig nur für die großen Player reserviert. Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch in der Logistik eine immer wichtigere Rolle. Max Schachinger, Chef des österreichischen Logistikdienstleisters Schachinger Logistik mit Unternehmenssitz in Hörsching, stellte in Dortmund das innovative und konsequent nach Nachhaltigkeitskriterien umgesetzte Konzept seines multimodalen Logistikparks vor (siehe auch Logistik express Ausgabe 2/2013, Seite 14). Aus dem größten Hochregallager aus Holz in Europa versorgt Schachinger die österreichischen Märkte des deutschen Handelskonzerns Metro. (TW) 32 LOGISTIK express Ausgabe 3/2013 www.logistik-express.com

fachmessen Im Blickfeld: EuroID und Motek Mit der EuroID und der Motek finden im Herbst zwei Messen statt, die auch für Logistiker interessant sein werden. Denn sowohl die automatische Identifikation als auch die Produktions- und Montageautomatisierung bieten zum Teil ganz konkrete Betätigungsfelder und Rationalisierungsmöglichkeiten. Redaktion: Thomas Wöhrle Auf der EuroID vom 5. bis 7. November 2013 in Frankfurt am Main präsentieren sich Hersteller, Lösungsanbieter, Dienstleister, Systemintegratoren und Distributoren aus allen Bereichen der automatischen Identifikation (Auto-ID). Die Messe liefert einen umfassenden Überblick über aktuelle Auto- ID-Techniken zur Identifizierung, Datenerfassung, Datenerhebung und Datenübertragung. Im Fokus stehen nach Angaben des Messeveranstalters in diesem Jahr folgende Themengebiete: Biometrische Technologien, Datenkommunikation, Etiketten, Kartentechnologien, Markiersysteme, Near Field Communication (NFC), Optische Systeme, RFID und Transponder. Networking-Plattform für die ID-Community In Podiumsdiskussionen und Vorträgen werden in Frankfurt aktuelle Themen der Branche wie Industrie 4.0, NFC und Sichere Identität behandelt. Einen tieferen Einblick in das Zusammenspiel von Technik, Softwaresystemen sowie Unternehmensabläufen soll das Tracking & Tracing Theatre im Rahmen von realitätsnahen Demo-Prozessen vermitteln. Wissenschaftliche Mitarbeiter des Forschungsinstituts für Rationalisierung e.V. an der RWTH Aachen führen die Fachbesucher gezielt durch die Messehalle und wollen so den Dialog zwischen den Experten. Des Weiteren gibt es eine sogenannte Poster Präsentation, in der die Bewerber der ID Awards ihre Projekte und Innovationen vorstellen. Die diesjährigen Gewinner, die im Rahmen der Messe ausgezeichnet werden, sind in der Kategorie „RFID Technologien und Anwendungen“ die TAGnology Systems GmbH, bei der „Sicheren Identität“ die HKS Sicherheitsservice GmbH und als „Innovatives Unternehmen“ die m.i.k. IT GmbH. Der erstmals parallel zur EuroID stattfindende ID World International Congress gilt als wichtiger Treffpunkt für Entscheider der Identifikationsbranche und soll zugleich die Bedeutung der Euro ID Fachmesse auf internationaler Ebene weiter stärken. Das Kongressprogramm besteht aus einer exklusiven Mischung von Präsentationen, in denen bestehende und schnell wachsende Identifikationstechniken, -lösungen und -anwendungen besprochen werden. Die Vorträge sollen die Grundlage für weiterführende Diskussionen über Sicherheit, Mobilität und Logistik in der Welt von morgen bilden. Motek Anfang Oktober in Stuttgart.Bereits vom 7. bis 10. Oktober 2013 findet in Stuttgart die 32. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung statt. Rund 1.000 Aussteller aus 20 Ländern werden im Rahmen der Motek sowie auf der kleineren Partnermesse für Klebtechnologien, der Bondexpo, ihre Produkte und Lösungsangebote präsentieren. Aktuell (Stand 10. September 2013) sind zwölf österreichische Aussteller für die Stuttgarter Messe gemeldet. Laut Messeveranstalter, der P.E. Schall GmbH & Co. KG, setzen viele Anwender derzeit auf kompatible Subsysteme sowie weitergehend schlüsselfertige Komplettlösungen und sie konzentrieren sich noch stärker auf ihre Kernkompetenzen. Die Interessenlage der Anwender von teil- bis vollautomatisierten Produktions-, Montage-, Prüftechnik-, Verpackungs- und Intralogistik- Systemen habe sich durch die Sachzwänge der globalisierten Produktion verändert. Diesem Trend will auch die Motek Rechnung tragen. Im Fokus stehen effiziente Handhabungs-, Robotik-, Zuführtechnik- und Materialfluss- Lösungen aller Größenordnungen, die sich an so gut wie jede Funktions-Prozesseinheit adaptieren lassen. (TW) SPITZEN ZEITEN Damit Ihre Spitzenzeiten auch „spitzen Zeiten“ werden, stehen wir Ihnen österreichweit mit unserem Linde Mietservice zur Seite! Mit der professionellen Beratung unseres Serviceteams und den maßgeschneiderten Lösungen unserer Mietflotte, die aus überwiegend neuen und jungen Lagertechnikgeräten sowie Elektro- und Dieselfahrzeugen von 1,0 bis 16 Tonnen Tragkraft besteht, bewegen Sie viel! LINDE Mietservice – ab sofort österreichweit kostenlos unter 0800 20 38 95 oder auf www.linde-mh.at/miete Mietservice www.linde-mh.at/miete Linde Fördertechnik GmbH Zentrale Franzosenhausweg 35, 4030 Linz E-Mail: miete@linde-mh.at Tel.: 0800 20 38 95 (kostenlos aus ganz Österreich) www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 3/2013 33

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