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LE-3-2012

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

InformationsLogistik

InformationsLogistik Mehr Effizienz dank Digital Graffiti Fahrzeuglogistik ist eine besonders anspruchsvolle Sparte der Logistik. Zwischen Abholung und Auslieferung liegen viele unterschiedliche Extra-Prozesse, die Spezialkenntnisse erfordern. Dank Graffiti-Mobile-Client in Kombination mit einem Leitstand läuft bei Hödlmayr nun alles wie geschmiert. Redaktion: Angelika Thaler Bereits im Jahr 2001 entwickelten Wissenschaftler der Johannes Kepler Universität Linz in Kooperation mit SIEMENS Corporate Technology eine Technologieplattform, die auf Konzepten der Augmented Reality beruht und neuartige Informations-, Navigations- und Kollaborationsmöglichkeiten eröffnete – die „Digital Graffiti Technology“ war geboren. Prozessverfolgung und Qualitätskontrolle Spezielle Anforderung Hödlmayr liefert die fabrikneuen Fahrzeuge nicht nur aus: „Egal ob es um das Anbringen herstellerspezifischer Import-Ausstattungen, Fahrzeugreinigung oder andere Prozesse geht, alles muss so effizient wie möglich und trotzdem termingerecht organisiert sein“, weiß Andreas Sundl, Geschäftsführer der Hödlmayr Logistics GmbH. Bislang war eine lange und intensive Schulung der Mitarbeiter für die Andreas Sundl einzelnen Schritte nötig – besonders bei Krankenständen, Urlauben oder neuen Mitarbeitern ein Problem. So fiel der Entschluss, am Standort Schwertberg die Logistik-Prozesse informationstechnisch aufzupeppen. Dies geschah mit tatkräftiger Unterstützung der unit-IT Dienstleistungs-GmbH & Co KG, die nach eingehender Analyse der Prozessschritte und der Jobspezialisten zwei Softwarebestandteile entwickelte. Moderne Lösung Das Rezept: man nehme als Basis „Digital Graffiti“ und erweitere diese um ein heuristisches Optimierungsframework. Heraus kommen ein „Graffiti-Mobil-Client“ auf MS.NET- Basis, der Mitarbeitern eine Rolle zuweist und die Prozessfolge vorgibt, sowie ein Leitstand (Java-Technologie mit C++Bestandteilen), der eine Echtzeit-Disposition und sofortiges Eingreifen ermöglicht. „Gemäß der neuen Lagerstrategie wird in Abhängigkeit von der jeweiligen Lagersituation und der Auftragsla- ge eine quasi-optimale Disposition der Fahrzeuge und Mitarbeiter ermittelt“, erklärt Sundl. Die bereits bestehende IBM AS400 blieb als zentrale Datensenke erhalten. Die Kommunikation der mobilen Geräte – es sind 30 Geräte des Typs MC9500 von Motorola im Einsatz – erfolgt über HSDPA (High Speed Downlink Packet Access). Die Lösung läuft nun schon einige Zeit produktiv, die Ausdehnung auf andere Standorte ist bereits angedacht. „Neben absoluter Transparenz der Lagerführung sind mit diesem Mobil-Logistikpaket eine durchgehende Echtzeit-Kommunikation und die jederzeitige rasche Lokalisierung von Fahrzeug und Lagerplatz möglich“, ist Sundl zufrieden. (AT) 36 LOGISTIK express Ausgabe 3/2012 www.logistik-express.com

TransportLogistik So fern und doch ganz nah Seit Juni dieses Jahres bietet DHL Freight eine neue, intermodale Door-to-Door-Verbindung von Asien nach Europa, bei der Kunden nicht nur eigenen Lagerraum sparen, sondern auch Zeit gewinnen. Ein Gesamtservice, der Mehrwert schafft. Redaktion: ANGELIKA THALER Mit der Entfernung zwischen Produzent und Endkunde wächst oftmals die Komplexität der Lieferkette – nicht unbedingt zur Freude der Beteiligten. Mehr Schnittstellen bedeuten mehr potenzielle Fehlerquellen, und Fehler möchte sich bei zunehmendem Konkurrenzkampf heute niemand mehr erlauben. Der neue Service „Door-To-More“ von DHL Freight stellt eine effiziente Möglichkeit dar, Glieder der Lieferkette einfach zu überspringen: „Die versandvorbereiteten Warensendungen holen wir gebündelt direkt am Werkstor des Produzenten in Asien ab, fliegen sie nach Europa und liefern nach der Verzollung ohne Umwege direkt an den Endkunden aus, womit der Kunde kostspieliges Warehousing umgeht. Gleichzeitig verringert sich die Auftragslieferzeit, er kann rascher fakturieren und damit seinen Cashflow verbessern“, hebt Thomas Kowitzki, Head of Product Development, DHL Freight, die Vorzüge hervor. Hongkong, Singapur und Shanghai Momentan bietet DHL Freight „Door-To-More“ für Warenströme aus den Einzugsgebieten der Flughäfen Hongkong, Singapur und Shanghai nach Europa an, da insbesondere diese Zentren wesentliche Produktionsstätten und Lager der verschiedenen Industrien abdecken und von hier in Richtung Europa nachgefragt werden. Doch bei Bedarf sind durchaus noch andere Bündelungspunkte denkbar, weiß Kowitzki: „Wir beobachten den Markt und hören auf unsere Kunden, und wenn die Nachfrage da ist, sind Ausweitungen – beispielsweise nach Japan – durchaus möglich und mit dem entwickelten Konzept rasch umsetzbar.“ Damit entspricht das Unternehmen dem spürbaren Trend, Gesamtlösungen eines einzigen Anbieters in Anspruch zu nehmen. Die durchgängige Lieferkette verspricht auch mehr Transparenz, da beispielsweise von Anfang bis Ende nur ein einziges Label nötig ist, das sämtliche Informationen bereithält. Einfach und flexibel Es ist gelungen, sämtliche Schritte des interkontinentalen Versands in ein einzelnes Softwaretool zu gießen, mit dem der Kunde die einzelnen Sendungen vorbereiten, zu einer So fern und doch ganz nah - DHL FREIGHT Luftfrachtsendung konsolidieren, die Abholung online buchen und die erforderlichen Sendungsdaten an DHL schicken sowie den gesamten Transportprozess ständig mitverfolgen kann. „Natürlich kümmern wir uns auch um die Verzollung. Der Kunde muss nichts mehr organisieren, wir erledigen alles, von der Abholung bis zur zuverlässigen Auslieferung an die verschiedenen Empfänger“, fährt Kowitzki fort. Per Luftfracht kommen die Sendungen nach Europa, die finale Verteilung erfolgt per LKW. „Die Kunden profitieren von unserem engmaschigen Verteilnetz und dem schlanken Distributionssystem“, ist er überzeugt. Und für wen? Ein neuer Service ist schön, aber wer braucht das überhaupt? „Jeder Kunde, bei dem eine Bündelung mehrerer Sendungen von Asien nach Europa möglich ist, kann von diesen Konsolidierungseffekten profitieren. Es gibt keine konkrete Untermenge. Sobald es regelmäßige Lieferungen gibt und die Endempfänger feststehen, kann unser Service gebucht werden“, erklärt Kowitzki. So wird beispielsweise auch der Markteintritt für Unternehmen leichter, die mit unserem Tool ihre Logistikkosten überschaubar halten können. Buchbar ist „Door-To-More“ in allen DHL EUROCONNECT Länder in Europa, das sind neben allen EU-Staaten noch Albanien, Bosnien, Weißrussland, Liechtenstein, die Schweiz, Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, Moldawien, Norwegen, Russland, Serbien, die Türkei und die Ukraine. Und so ganz nebenbei reduziert man durch die Konsolidierung der Sendungen auch noch den CO2-Fußabdruck im Vergleich zu einzelnen Luftfrachtsendungen. (AT) www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 3/2012 37

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