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LE-3-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

KARRIERE Die neuen

KARRIERE Die neuen Medien bieten Unternehmen ungeahnte Möglichkeiten, ihr Image oder ihre (Verkaufs) botschaft in die Welt zu tragen. Mit den Martin Wolfram Methoden des modernen Videojournalismus kann dies ebenso professionell wie auch effizient umgesetzt werden. Wer über ein Unternehmen oder dessen Produkte etwas erfahren möchte, greift heute eher zum Internet als zum Branchenverzeichnis. Videofilme – auf der Homepage eingebettet – sind ein beliebtes Werkzeug, um die Menschen anzusprechen. Allerdings kann dieser Versuch auch nach hinten losgehen: dann nämlich, wenn der Film schlecht produziert ist oder falsche Inhalte kommuniziert. Doch nicht immer ist guter Rat – in diesem Fall ein gut produziertes Video – besonders teuer: „Durch modernen Videojournalismus, wo ein einzelner Reporter in Personalunion den Film produziert, können die Kosten drastisch gesenkt werden“, weiß Martin Wolfram, Geschäftsführer der News on Video GmbH und Leiter des Studiengangs Video-Journalismus an der FH Wien. Dabei würden die Videojournalisten mit der neuesten Generation an Digitalkameras Filme in High Definition gestalten, aufnehmen, schneiden und vertonen. Ein weiterer Vorteil: „Ein Einzelner stört nicht im Tagesbetrieb, der Drehort muss nicht in ein Set verwandelt werden“, betont Wolfram. Große Vielfalt Das Angebot von News on Video ist so vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten: mit 850 Euro für eine Videovisitenkarte ist man bereits dabei und kann sein Unternehmen als Kurzfilm via Youtube und Social-Media-Seiten vermarkten. „Im Internet stehen rund 300 Kanäle zur Verfügung, über die man Videos transportieren kann“, nennt Wolfram beachtliche Zahlen. Doch auch auf Messen oder als Werbe-DVD kann sich so eine Videovisitenkarte sehen lassen. „Durch Videos kann man Vertrauen generieren; viele Eindrücke, die bei Texten untergehen, kommen an“, berichtet Wolfram. So verwundert es nicht, dass viele namhafte Unternehmen und Institutionen wie Mars, Cisco, BP, T-Mobile oder die Stadt Wien zum Kundenkreis dieses innovativen Betriebes zählen. (AT) Happy Birthday, Logistik Akademie! Im September 2009 öffnete die BVL-Logistik Akademie mit Pauken und Trompeten ihre Tore, nun feiert sie ihren ersten Geburtstag. Ein guter Grund, sich mit einem Absolventen über seine Eindrücke und Erfahrungen zu unterhalten – und ob die Akademie hält, was sie verspricht. Redaktion: aNGELIKA THALER Die BVL-Logistik Akademie wurde nach Vorbild der deutschen Schwesterorganisation DLA (Deutsche Logistik-Akademie) ins Leben gerufen, um sich einem ehrgeizigen Ziel zu verschreiben: eine Logistikausbildung auf höchstem Niveau, mit international anerkanntem ELA-Senior-Zertifikat (ELA, European Logistics Association, Anm.). Die berufsbegleitende Ausbildung ist in sechs Modulen aufgebaut, die aus acht zwei- bis dreitägigen Seminaren bestehen: Supply Chain Management, Core Management Skills, Supply Chain Flows und Network sowie Transportlogistik, Produktionslogistik und Warehouse Management. Einer, der alle Module absolviert und die Ausbildung positiv abgeschlossen hat, ist Hubert Krabichler, Mitglied der Geschäftsleitung, dm drogerie markt GmbH: „Obwohl ich durch meine praktischen Erfahrungen in meiner 22jährigen Laufbahn bei dm schon viel gelernt hatte, wollte ich mir bei meinem Wechsel ins Logistikressort auch die Theorie aneignen. Auf der Suche nach einer ganzheitlichen Ausbildung bin ich auf die BVL-Akademie gestoßen, und sowohl die Organisation in Modulen als auch die praxisorientierten Inhalte waren für mich ideal.“ Besonders die Integration aller Randthemen und Einflussfaktoren begeisterte ihn: „Egal ob Finanzwesen oder Personalentwicklung, alle Themen werden beleuchtet und somit steigt das Verständnis für alle Bereiche.“ Als Vortragende und Modulverantwortliche konnte immerhin das Who-is-Who der Branche gewonnen werden, wie beispielsweise Univ.-Prof. Dr. Sebastian Kummer (WU Wien), Univ.- Prof. Dipl. Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing. Dr. h.c. Wilfried Sihn (TU Wien, Fraunhofer Research Austria) oder Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn (HAW Hamburg). „Der interaktive Lehrstil in den kleinen Gruppen hat mir sehr gut gefallen. Alles, was wir lernten, wurde auch in der Praxis getestet und wir konnten untereinander Erfahrungen austauschen“, zieht Krabichler eine positive Bilanz. Die abschließende ELA- Prüfung zur Erlangung des Zertifikats sei zwar freiwillig, stand für ihn aber außer Frage: „Natürlich ist es eine große Herausforderung, da man das Erlernte auch in einer Projektarbeit umsetzen muss. Aber während des Schreibens festigt man auch das Wissen, und bei der Theorieprüfung kann man vergleichen, ob die Praxis zur Theorie passt. Daher kann ich nur jedem empfehlen, keinesfalls auf die Abschlussarbeit zu verzichten.“ „Alles, was wir lernten, wurde auch in der Praxis getestet.“ Hubert Krabichler Wie es aussieht, ist der Plan der BVL aufgegangen. Durch das BVL-Credit-Point-System (für jeden Kurs gibt es eine gewisse Anzahl an Kredit-Punkten, bei Erreichung einer bestimmten Punktezahl wird man zur Prüfung zugelassen, Anm.) und den modularen Aufbau kann die Ausbildung berufsbegleitend absolviert werden. Das bringt einen doppelten Vorteil: einerseits können die Studenten das Erlernte gleich in der Praxis umsetzen, andererseits lassen sie ihre Erfahrungen in den Unterricht einfließen und tragen so zum lebendigen Diskurs bei. Übrigens können interessierte Unternehmen aus den einzelnen Modul-Bausteinen auch individuelle Weiterbildungsprogramme für ihre Mitarbeiter zusammenstellen, die dann vor Ort abgehalten und ebenso mit Punkten honoriert werden. Wie es aussieht, steht dem Geburtstagsfest nichts im Wege! (AT) 40 LOGISTIK express 3|2010 www.logistik-express.com

KARRIERE So mancher könnte sich die Frage stellen, was die Automotive Academy Vienna Region (AAVR) besonders macht. Ganz einfach: als neutrale Bildungsplattform finden sich hier die Top- Angebote unterschiedlicher Ausbildungseinrichtungen, zugeschnitten auf die besonderen Ansprüche der Automobilbranche. Die vom Automotive Cluster Vienna Region (ACVR) gegründete AAVR ist Teil des EU-geförderten Projektes AC CENTROPE mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu heben. Kernkompetenz zum Quadrat Ein AAVR-Partner ist die Merten Management GmbH, die über eine fast 20jährige Erfahrung im Bereich Management- Consulting und –Training verfügt. „Unsere Referenzliste liest sich wie das „Who is Who“ der Automobil-Zulieferindustrie“, erklärt Ing. Manfred Merten, CMC, Gründer und Geschäftsführer stolz. Zudem ist er Mitgründer und Leiter der Central European Academy of Management (CEAM). „Diese Art der Zusammenarbeit im Bereich von professionellen Qualifizierungsmaßnahmen im Automobilbereich garantiert ein hundertprozentig praxisbezogenes Angebot in den Ausbildung mit Power Geballtes Wissen aus den Bereichen Wirtschaft, Technik und Softskills, vermittelt von Top-Experten – das ist die Automotive Academy Vienna Region. Redaktion: aNGELIKA THALER Bereichen Führungskräfteentwicklung, Qualitätsmanagement, Qualitätstechniken inkl. projektorientiertem Verbesserungsmanagement (Six Sigma) sowie der gesamten Palette des Lean Managements“, ist Merten überzeugt. „Wir wickeln seit vielen Jahren gemeinsam mit dem ACVR sehr erfolgreiche Gruppen-Kooperationsprojekte in vielen Bereichen der Produktionsoptimierung ab“, berichtet er weiter. Deshalb sei er auch zuversichtlich, dass diese erweiterte Art der Zusammenarbeit für die teilnehmenden Unternehmen ein großer Erfolg werde. Wertschöpfung steigern Auch die Festo Gesellschaft m.b.H, ihres Zeichens Qualifizierungsanbieter für die Fertigungs- und Prozessautomatisierung, ist Teil der AAVR. „Ein Training der Mitarbeiter bedeutet eine Verbesserung der Wertschöpfung“, ist Ing. Hermann Studnitzka, Leitung Didactic Festo Österreich, überzeugt. Die Voraussetzung dafür sei aber, den Erfolg der Schulung messbar zu machen, beispielsweise durch Unternehmenskennzahlen. „Das Besondere an der AAVR ist, dass es nicht nur um irgendeine Theorievermittlung, sondern um sofort umsetzbare Lösungsansätze für die Branche geht. Die Teilnehmer können daher die Informationen direkt im Unternehmen einbringen“, hebt er hervor. Ein weiterer Faktor: die Sozialkompetenz. „In unseren Trainings versuchen wir, alle drei Ebenen – die Fach-, Sozial- und die Organisationskompetenz – bestmöglich in Gleichklang zu bringen, auch wenn die Schwerpunkte je nach Kurs unterschiedlich gelagert sind“, beschreibt Studnitzka. Denn nur durch die Schulung aller Kompetenzen sei im Endeffekt eine optimale Wertschöpfungssteigerung möglich. (AT) www.logistik-express.com LOGISTIK express 3|2010 41

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