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LE-3-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

AKTUELL Am 27. und 28.

AKTUELL Am 27. und 28. Oktober 2010 findet das zwölfte Internationale AUTO- MOBIL-Forum Graz statt. Der diesjährige Themenschwerpunkt „Die Zukunft der Automobilin- Karl Pansy dustrie in Europa – Von der Produktion bis zum Kunden“ bietet einen perfekten Rahmen, um sich über strategisch wichtige Entscheidungen und Aktivitäten, die auch zu einem wirtschaftlich nachhaltigen Erfolg führen, zu informieren. Vor allem auch Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und insbesondere aus der Automobilindustrie zeichnen das diesjähriger Branchentreffen in Graz aus. Das Fachprogramm befasst sich nicht nur mit dem Spannungsfeld zwischen den Kundenerwartungen und den technisch realisierbaren Produkten, sondern auch mit globalen und lokalen Strategien für Produktionsstandorte. Informationen über Entwicklungstrends in der Automobilindustrie sowie Strategien für eine erfolgreiche Wertschöpfungskette, insbesondere im Zusammenhang mit der Elektro-Mobilität, runden das Programm ab. Auch dieses Jahr lädt der ACstyria Automobilcluster in die ACstyria Business- Lounge ein und bietet seinen Partnern und Freunden eine ideale Plattform für Netzwerkaktivitäten. Zusätzlich ermöglicht der ACstyria, B2B-Gespräche mit den jeweiligen Fachvortragenden im Anschluss an die Referate in der ACstyria Business-Lounge zu führen. Der ACstyria bildet mit seinen mittlerweile 188 Partnerbetrieben ein starkes Netzwerk in der Automobilindustrie in der Steiermark. Der ACstyria bietet ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsangebot im automotiven Business an. Das Ziel besteht darin, seine Partnerunternehmen „fit for future“ zu machen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Automobilindustrie nachhaltig zu steigern. Mit dem 12. Automobil Forum Graz unterstreicht der ACstyria wiederum seine Rolle als Vermittler der neuesten Trends in der Automobilindustrie und als Wegbereiter für seine Partnerbetriebe. Kontaktieren Sie uns im Vorfeld und/oder während der Veranstaltung für Kontaktvermittlungen und Anfragen! www.acstyria.com Wie wär’s mit etwas Fairness? So wie es aussieht, geht es mit der Wirtschaft wieder bergauf, die Notwendigkeit weiterer schmerzhafter Einschnitte ist gesunken. Daher und aus gegebenem Anlass: das Land braucht wieder Fairness! Redaktion: Angelika Thaler Haben Sie sich auch schon ein Mal darüber gewundert, dass beispielsweise die Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern extrem lange dauern? Oder dass der Ombudsmann sich vor Anfragen kaum retten kann? Früher ging es mir so, doch seit meinem Beratungsgespräch bei der Arbeiterkammer wundert mich original NICHTS mehr. Oder doch: dass es überhaupt Einigungen gibt. Ohne hier ins Detail gehen zu wollen, nur kurz der Grundtenor der Aussage des mir zugeteilten Arbeitsjuristen: ich solle rausholen was geht, notfalls dem potenziellen Arbeitgeber manche Fakten verschweigen und - falls es doch zur Sprache kommt und ich deswegen nicht eingestellt werde - sofort wegen Diskriminierung verklagen, er würde mir gerne helfen. Auf meine Aussage, ich wolle nur Information und habe nicht vor, gegen meinen Arbeitgeber vorzugehen (es geht hierbei nicht um den Logistik express, Anm.) reagierte er reichlich irritiert, denn es gäbe keine netten Arbeitgeber und auch keine Fairness. Hallo? Geht‘s noch? Abgesehen davon, dass ich mir das Arbeitsklima in einer Firma, wo ich die Stelle aufgrund einer Diskriminierungsklage erhalten habe, wirklich traumhaft schön vorstelle (Ironie aus), ist es wirklich so abwegig von mir zu denken, dass man auch mit Ehrlichkeit und ohne Drohung im Arbeitsleben etwas erreichen kann? Und sollte es nicht eigentlich die Aufgabe eines Beraters sein, eine positive Lösung zu finden? Geben und nehmen Nach einem sehr schwierigen Jahr sind die Arbeitslosenzahlen nun wieder im Sinken, die Auftragsbücher füllen sich. In vielen Unternehmen wurden Stellen abgebaut, und die im Betrieb verbleibenden Mitarbeiter mussten häufig Einbußen hinnehmen - oft sogar freiwillig, denn in Österreich ist die Unternehmenslandschaft geprägt von KMU, wo der Chef seine Leute noch persönlich kennt und man an einem Strang zieht. Nun ist es an der Zeit, auch etwas zurückzugeben: wer in Zeiten der Not auf seine Mannschaft zählen konnte, sollte sich nun auch dankbar erweisen. Durch angemessene Gehaltsmodifikationen, Verlängerung von befristeten Verträgen oder einfach offen ausgesprochene Anerkennung - denn das wäre nur fair. Wenn alle am Erfolg partizipieren dürfen (und sei es auch nur minimal), wird jeder Einzelne sein Bestes dafür geben, dass es eine Never-Ending-Story wird. Gerechter Lohn? Die Entlohnung ist ein sehr, sehr heikles Thema, und Gerechtigkeit liegt im Auge des Betrachters. Anfang September trat die heiß diskutierte Mindestsicherung in Kraft, wodurch alleinstehende Arbeitslose immerhin 744 Euro netto monatlich erhalten. Das entspricht der durchschnittlichen Entlohnung einer Teilzeitkraft, die dafür 20 Stunden pro Woche arbeiten geht. In meinem Bekanntenkreis gibt es auch einen Busfahrer, der für seinen (mehr als) 40 Stunden-Job auch nicht viel mehr Grundgehalt bekommt, und das mögliche Trinkgeld fällt wahrlich sehr variabel aus. Mir ist klar, dass jeder das Recht hat, angemessen zu leben und in einem Sozialstaat wie Österreich dafür gesorgt wird. Doch auch wenn lauthals verkündet wird, dass Missbrauch verhindert werden soll.... Ich glaube nicht daran. Schon jetzt kenne ich Menschen, die das System gnadenlos ausnutzen, von diversen ihnen bekannten Ärzten arbeitsuntauglich geschrieben werden und den lieben langen Tag auf der faulen Haut liegen. Auf der anderen Seite sehe ich Menschen, die sich halb zu Tode schuften. Aus Angst, ihren Job zu verlieren, kommentarlos unbezahlte Überstunden ableisten. Hier seid Ihr gefragt, liebe Unternehmer: seid fair zu euren Mitarbeitern, leben und leben lassen. Denn Angst ist kein netter Kollege. (AT) ANGELIKA THALER Redaktion Logistik express 4 LOGISTIK express 3|2010 www.logistik-express.com

AKTUELL Berlin – Treffpunkt für Entscheider Der Countdown läuft: Nur noch wenige Wochen, dann bietet das Berliner Hotel Intercontinental Europas Top-Logistikern wieder den gewohnt festlichen Rahmen zum Weiterbilden, Fachsimpeln und Networken. Das Programm des 27. Deutschen Logistik-Kongresses vom 20. bis 22. Oktober ist bunt gemischt: Zum Beispiel gibt es Einblicke in die Logistik in Krisenregionen, oder Vorschläge für nachhaltige Logistiklösungen. Redaktion: Karin walter Aufatmen in der Logistikbranche: Nach einem Jahr überwiegend schlechter Nachrichten, macht sich nicht nur bei den Unternehmen aus Industrie und Handel allmählich wieder Optimismus breit. Auch die Logistikbranche freut sich über immer voller werdende Auftragsbücher. „Intelligent wachsen“ heißt deshalb auch das Motto des 27. Deutschen Logistik-Kongresses, das sich die Bundesvereinigung Logistik (BVL) für das Jahr des Aufschwungs ausgedacht hat. „Jetzt sind die Rahmenbedingungen für bevorstehendes Wachstum zu schaffen““ Raimund Klinkner (bvl) Karin Walter Redaktion Logistik express Das Programm weckt Vorfreude auf die Tage in Berlin: Elf Haupt- und Gastvorträge, 20 Fachsequenzen zu aktuellen Themen und Hintergründen der Logistik, Preisverleihungen und Exkursionen bieten eine breite Palette von Inhalten. Die Gala-Veranstaltung am Abend des ersten Kongresstages und eine After-Work-Party am Donnerstag runden das abwechslungsreiche Programm ab. Zu den Highlights des ersten Kongresstages zählen die Vorträge von Dr. Karl- Ludwig Kley (Vorsitzender der Geschäftsführung der Merck KGaA) zur Unternehmensführung während der Finanzkrise sowie von Matthias Wissmann (Vorsitzender des Verbandes der Automobilindustrie), der über Entwicklungsperspektiven für den Innovations- und Produktionsstandort Deutschland spricht. Der deutsche Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat ebenfalls einen Redebeitrag zugesagt. Der zweite Kongresstag wird von den rund zehn Referenten aus der Gastregion nordische Länder mitgestaltet. Darüber hinaus gibt es Einblicke in die Gestaltung globaler Logistiknetzwerke, in die Prozessautomatisierung durch effiziente Intralogistiksysteme, oder auch in die Personalentwicklung in volatilen Märkten. Am dritten Kongresstag beleuchtet Prof. Helmut Baumgarten mit einem Expertenpanel die Potenziale der Logistik im Katastrophenmanagement. Dazu wird die BVL auch einen Zwischenbericht ihres Arbeitskreises „Humanitäre Logistik“ vorlegen. Hauptredner dieses Tages sind Heiner Kamps (HK Food Group), Dr. Stefan Schulte (Fraport) und Barbara Kux (Siemens). Den Gastvortrag zum Abschluss des Kongresses hält der deutsche Bundesfinanzminister a. D. Peer Steinbrück zum Thema „Zwei Jahre Globalisierungskrise: Was ist zu tun? Teilnehmer, die während des Kongresses einen Blick in die Logistikpraxis werfen möchten, sind eingeladen zu Exkursionen zur Königlichen Porzellan Manufaktur (KPM), ins Mercedes-Benz Werk Marienfelde, in die Logistikanlagen der Dock 100 Logistik GmbH und zum Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI). (WAL) Es gibt viele richtige Lösungen – und genau eine für Sie! www.dematic.de Eine leistungsfähige Intralogistik ist der Schlüssel für einen effizienten Materialfluss. Die dafür nötigen Lösungen entwickelt Dematic als führender Anbieter seit vielen Jahren. Ob Lager- und Fördertechnik, IT und Steuerung bis hin zu schlüsselfertigen Anlagen und Customer Service – fragen Sie uns. Wir haben Ihre passende Lösung. Creating Logistics Results www.logistik-express.com LOGISTIK express 3|2010 5

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