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LE-3-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE Vor über 20

NETZWERKE Vor über 20 Jahren war die Geburtsstunde der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001. Heute sind über 1 Million Organisationen weltweit zertifiziert. Die Motivation dahinter war, dass die Qualität nicht nur über die Qualitätssicherung gewährleistet werden kann, sondern durch die konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen. Daran sollten dann die Kern- und Unterstützungsprozesse ausgerichtet werden. Das Fundament ist die Qualität. Heute entwickelt sich der Trend weiter in Richtung Integrierte Managementsysteme, dh Anforderungen aus den Perspektiven Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie branchenspezifische Anforderungen werden in der Politik, in der Strategie, in den Zielen und Aktionsplänen integriert. Hinzukommen ein wachsendes Bewusstsein für Riskmanagement und ein stärker werdendes Bedürfnis nach CSR. Die Integration dieser Ansätze sichert und steigert die Unternehmensqualität. Die Herausforderung liegt darin, all diese Anforderung unter einen Hut zu bringen. Auch an den ISO-Gremien ist diese Entwicklung nicht vorbeigegangen und man arbeitet an den Harmonisierungen der wesentlichen Standards. Im Oktober 2010 tagen die Gremien in Wien, konkrete Ergebnisse sind mit Ende 2010 zu erwarten. Der Staatspreis Unternehmensqualität bewertet die gesamthafte Qualitätsorientierung. Dabei werden verschiedene Dimensionen der Qualität betrachtet: die Qualität des Potenzials, die Qualität der Produkte und die Qualität des Prozesses. Dahinter steht das internationale EFQM Bewertungsmodell. Mittelmäßige Unternehmen kommen von 1.000 möglichen Punkten im EFQM Modell auf gute 200. Dh, 750 bis 800 Punkte haben die Organisationen an Potenzial. Potenziale jenseits von gut Unternehmensqualität baut auf eine inspirierende Führung auf, die Mitarbeiter motiviert, führt und befähigt, effektiv und effizient Abläufe zu organisieren, um Kunden zufriedenzustellen. Erfolgsfaktoren für Unternehmensqualität sind Leadership und eine klare zukunftsorientierte Strategie. Die Strategie wird von den Mitarbeitern verstanden und gelebt. Die Erfolgsfaktoren Kunden-, Mitarbeiter- und Prozessorientierung stehen dabei in Wechselwirkung. Wenn man an einer Schraube dreht, hat dies Auswirkungen auf andere Bereiche. Gut ist nicht gut genug Der Qualitätsbegriff hat eine lange Geschichte. Vor fast 65 Jahren wurde das Austria Gütezeichen für Produkte geschaffen. Noch heute stellt die ÖQA die Austria Gütezeichen aus. PROMOTION: QUALITY AUSTRIA Mit gutem Beispiel vorangehen Gefordert ist das Top-Management. In der Qualität der Führung liegt einer der zentralen Gestaltungshebel für den nachhaltigen Erfolg. Führungskräfte müssen proaktiv und mit sehr gutem Beispiel vorangehen, dh Worten müssen konkrete Taten folgen. Axel dick Prokurist & Marketing Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH Dies schafft Glaubwürdigkeit und stiftet Vertrauen. Diese Haltung erfordert Selbstdisziplin und Konsequenz, prägt aber zunehmend die Unternehmenskultur. Informations- und Kommunikationsarbeit darf dabei nicht unterschätzt werden. Aus der Kommunikationslehre wissen wir, dass Sender und Empfänger Botschaften mitunter anders auffassen. Und nicht kommunizieren funktioniert auch nicht. Wer sind meine Zuhörer? Wie mache ich meine Botschaften verständlich? Unternehmensqualität erfordert ausgeprägte Energie, Engagement und Kompetenz aller Mitwirkenden. „Alles fließt“ sagte schon He- raklith. Jeder hat auch schon den Flow-Zustand erlebt. Welche Impulse setzen Sie, um diesen Energiefluss zu aktivieren, aufrecht zu erhalten oder gar zu verstärken? Gerne wird in schwierigen Zeiten an der Qualifikation der Mitarbeiter gespart, damit spart man an den Investitionen in die Zukunft. Denn die Qualifikation ist der Grundstein für die Kompetenz von morgen, das Erlernte auch wertschöpfungssteigernd in der Organisation umzusetzen. Ausbildungen wecken Potenziale und stellen auch eine Wertschätzung der Mitarbeiter da. Kompetente Mitarbeiter fühlen sich sicher, und arbeiten eigenverantwortlich sowie lösungsorientiert. Die Quality Austria Quality Austria Trainings-, Zertifizierungsund Begutachtungs GmbH ist nationaler Marktführer und Ansprechpartner in den Bereichen der Integrierten Managementsysteme und Branchenstandards betreffend Qualität, Umwelt und Sicherheit. Die Leistungen der Quality Austria reichen von der Aus- und Weiterbildung im Bereich internationaler Managementtrends, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. FOTO: istockphoto.com 16 LOGISTIK express 3|2010 www.logistik-express.com

NETZWERKE Handys können heutzutage weitaus mehr als nur Telefon sein. Funktionen wie Fernsehen, E- Mailen, Chatten, Faxen oder Navigieren zählen bei den neuesten Smartphones bereits zum Standard. Weltweit wird heuer erstmals die Schwelle von 5 Milliarden Mobilfunkanschlüssen überschritten. Statistiken belegen, dass auch in Österreich bereits seit Jahren mehr Handys als Einwohner verzeichnet werden – ein Hinweis, dass die mobilen Geräte neben Geldtasche und Wohnungsschlüssel zum ständigen Begleiter der „Always-on“-Generation avanciert sind. Shopping wird mobil Das Internet ist kabellos fast überall verfügbar und eröffnet damit Herstellern, Händlern und Konsumenten eine völlig neue Welt des Einkaufens. GS1-Standards unterstützen diese Entwicklung im „Mobile Commerce“ PROMOTION: GS1 AUSTRIA Diese hohe Marktdurchdringung macht es auch für Hersteller und Händler attraktiv, Anwendungen zu entwickeln, die für einfache, direkte und intensive Kontakte sorgen. „Mobile Technologien bieten Konsumenten vermehrten Service und Information und damit die einfache Orientierung in einer komplexen Konsumwelt. Handel und Hersteller erhalten die Chance auf mehr Umsatz, mehr Kundenzufriedenheit und neue Wege der Kundenbindung“, erklärt Mag. Gregor Herzog, Geschäftsführer von GS1 Austria, anlässlich des kürzlich abgehaltenen Internationalen GS1 MobileCom Day. Vielfältige Anwendungen am POS Der Klick auf den Kameraauslöser eines internetfähigen Handys in Kombination mit einem Strichcode auf einem Produkt erlaubt es beispielsweise, „just in time“ Preise zu vergleichen oder mehr Produktinformationen abzurufen, als auf der Packung stehen. „Mobile Barcode Reading verbindet auch statische Informationsträger wie Plakate, Verpackungen oder Magazine rasch und einfach mit dem Internet und damit mit dem Plus an Information“, beschreibt Mag. Alexander Meißl, Projektleiter GS1 MobileCom, die Vorteile. Selbst auf kleinen Verpackungen wird durch den Konnex zum Internet eine Fülle an Hintergrundinformationen möglich, die von einer verlässlichen Quelle, wie zum Beispiel einem Händler oder Markenartikler, kommen. GREGOR HERZOG Geschäftsführer GS1 Austria Aktuelle Beispiele zeigen deutlich die Anwendungsvielfalt des Mobile Barcode Reading: Webadressen auf Plakaten oder Produkten sind oft nicht dann zur Hand, wenn man auf statische Endgeräte angewiesen ist. Das Handy ist immer dabei und liefert vor Ort, am Point of Sale, am Point of Interest oder vor der Plakatwand sofort die gewünschte Information: Produktinformation aus erster Hand, Herkunfts- und Ursprungsbezeichnungen oder mehr Transparenz über Inhaltsstoffe – alles, was auf der Verpackung aus Platzgründen entfallen muss, kann im Internet einfach abgerufen werden. Auch im Kunst- und Kulturbereich können Mobile Commerce-Anwendungen damit einen wertvollen Mehrwert bringen, denn Beschreibungen von Kunstwerken, Bauwerken oder Skulpturen sind oft aus Platzmangel auf das Wesentliche beschränkt. Damit sich der Besuch dennoch gelohnt hat, kann sofort via Handy ein „Mehr“ an wissenswerter Information abgefragt werden. „Gelbe Seiten“ im Taschenformat Der Trend zu mobilen Anwendungen in Handel und Marketing entwickelt sich rasch, umso wichtiger ist es, dass alle beteiligten Partner auf diese Herausforderungen ebenso zügig reagieren. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist eine „gemeinsame Sprache“ der Marktteilnehmer. Aus diesem Grund wurde auf internationaler Ebene „GS1 MobileCom“ als übergreifende Initiative ins Leben gerufen, in der Hersteller, Händler, die Mobilfunkindustrie sowie Lösungsanbieter zusammenarbeiten, um die Chancen des Mobile Commerce gemeinsam zu entwickeln und zu nutzen. „In Österreich hat sich dazu die Austrian Mobile Barcode Group gebildet, um die wesentlichen Eckpfeiler für ein mobiles Barcode-System aufzubauen“, erklärt Meißl. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen setzen dazu auf GS1-Standards, die bereits vorhanden, weltweit im Einsatz und in vielen Branchen erprobt sind. Sie können auch im Mobile Commerce eingesetzt werden und machen die Anwendungen damit kostengünstig und skalierbar. Viele der Mobile Commerce-Lösungen nutzen das GS1-Gepir- Netzwerk, denn es liefert die zu jedem Produkt notwendigen Herstellerinformationen. Gepir steht für Global GS1 Electronic Party Information Registry und ermöglicht die Suche nach Unternehmen in über 90 Ländern weltweit oder kurz gesagt: Gepir entspricht den gelben Seiten der Supply Chain im Taschenformat. Mehr als eine Million Unternehmen sind im virtuellen Nachschlagewerk von GS1 registriert. Sie alle nutzen das weltweite GS1- System zur Identifikation ihrer Produkte. Die GS1 Austria GS1 Austria ist ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für die österr. Konsumgüterwirtschaft und ihre angrenzenden Wirtschaftsbereiche. GS1 stellt ein weltweit eindeutiges Identifikations- und Codiersystem für Adressen, Artikel, Versandeinheiten, Leistungen, Standorte usw. bereit. www.logistik-express.com LOGISTIK express 3|2010 17

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