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LE-3-2008

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

LOGEXP_3_2008_END.qxp 21.09.2008 14:14 Uhr Seite 28 IM FOKUS Anlagenrevitalisierung - Alternative zum Neubau Sparkurse kollidieren oft mit dem Aufrüstungsbedarf eines Unternehmens, warum also nicht gleich nach der Devise „aus alt mach neu“ handeln? TEXT: ANGELIKA THALER Viele Unternehmen, die in den letzten fünfzehn Jahren ihre Anlagen auf (damals) modernste, geräumige vollautomatische Lager umgestellt hatten, stießen in letzter Zeit auch damit an ihre Kapazitätsgrenzen. Meist fiel dann die Entscheidung, die Anlage auszubauen oder sogar den Standort zu wechseln und einen größeren Lagerkomplex – natürlich wieder inklusive neuester Technologie – zu errichten. Bei genauerer Betrachtung bietet sich allerdings eine weitere Möglichkeit, ohne Ortswechsel und während des Betriebes, die Anlage so umzutrimmen, dass sie sich auf dem neuesten Stand befindet: die Anlagenmodernisierung. Große Herausforderungen für „Erneuerer“ Nicht nur für den Lagerbetreiber, sondern vor allem auch für den Systempartner bedeutet ein Modernisierungsprojekt erheblichen Planungsaufwand. Meist muss die Umrüstung im laufenden Betrieb und mit minimalster Störung des Produktivbetriebes – zur Not also in der Nacht, an Feiertagen oder am Wochenende – stattfinden. Als erster Schritt erfolgt die Situations- und Prozessanalyse, dann folgt die Projektierung. Das Leistungsspektrum des Realisierungspartners muss abgestimmte Umstellungsszenarien, Ausfallsicherheitskonzepte und Tests beinhalten, um letzten Endes ein reibungsloses Going Live zu gewährleisten. Was bringt die Anlagenmodernisierung? Um mit neuen oder veränderlichen Anforderungen, wechselnden Geschäftsumfeldern und Entwicklungen Schritt halten zu können, sind Modernisierungen und Optimierungen für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlage oft unabdingbar. Neue Lagertechnologien und Software-Releases können die Lagerperformance deutlich steigern, Lagerprozesse und Kommissionierabläufe werden optimiert und dadurch auch Kosten reduziert. Zudem erhöhen sich die Betriebssicherheit sowie die Anlagenverfügbarkeit. Weitere Vorteile entstehen durch die bessere Ersatzteilverfügbarkeit sowie einfachere Wartbarkeit bei modernen Anlagen. Neuere Software verfügt oftmals über zusätzliche Tools und Features, die den Ablauf vereinfachen oder unterstützen, neue Rechnerhardware kann die Datensicherheit fördern. Das Ziel der Modernisierung ist, Leistung und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu steigern, indem sie beispielsweise versteckte Potenziale freilegt. Modernisierungswünsche? Die Salomon Automation GmbH führt mit großem Erfolg seit einigen Jahren Anlagenmodernisierungen durch und konnte so beispielsweise das Logistikcenter der IMS AG, das Lager bei COOP Gossau, das zentrale Auslieferungslager der Ivoclar Vivadent AG, das Lager der Darbo AG und viele weitere auf den neuesten Stand der Technik bringen. Die Umstellung auf die bewährte WAMAS Logistiksoftware eröffnet den Kunden durch ihre vielen verschiedenen Module unterschiedliche Integrationsstufen, die über ein hohes Synergiepotenzial verfügen. Doch auch der Austausch von Fördertechnik oder Regalbediengerätesteuerungen stellt kein Problem dar. Salomon bietet neben Analyse, Projektierung und Planung sowie Projektmanagement auch den Austausch der Steuerungstechnologie, Softwareimplementierungen, die Inbetriebnahme der Gesamtanlage samt Einschulung der Mitarbeiter an. Im Jahr 1983 legte in Graz das Quartett Franz Salomon, Albert Burgstaller, Franz Bauer-Kieslinger und Christian Kreiner den Grundstein für das Unternehmen Salomon Automation sowie für die WAMAS Logistik-Software. Heute beschäftigt das Unternehmen über 360 Mitarbeiter und bietet Logistikgesamtlösungen für Kunden aus Handel, Industrie und Logistikdienstleistung an - etwa automatisierte Logistikanlagen, eine erprobte und releasefähige Logistiksoftware, leistungsfähige Warenwirtschaftssysteme oder umfassende Beratungs- und Servicedienstleistungen. In diesem Jahr feiert Salomon Automation übrigens ihr 25-jähriges Bestehen. Zitat Hannes Neubauer, Geschäftsführer Salomon Automation GmbH: Wir haben in den letzten Jahren rund zwanzig komplexe Retrofit- oder Modernisierungsprojekte erfolgreich abgewickelt. Das wesentlichste Ziel für unsere Kunden ist die Erhöhung der Verfügbarkeit. Das Risiko bei Lagersanierungen ist um sehr vieles höher als bei Neubauten und ohne detaillierte Umstellungsszenarien und Sicherheitskonzepte nicht durchführbar! Die Anforderungen an die Projektteams, sowohl die des Kunden als auch an unsere Mitarbeiter, sind enorm, so dass Umstellung und Tests nur an den Randzeiten (nachts und am Wochenende) durchgeführt werden können. 28 LOGISTIK express 2|2008 www.logistik-express.at

LOGEXP_3_2008_END.qxp 21.09.2008 14:14 Uhr Seite 29 IM FOKUS Auf in die Lüfte DHL Express hebt in großem Stil vom Flughafen Linz ab. TEXT: CAROLA PLATZEK v.l.n.r. Prok. Wolfgang Einer, Head of Operations DHL Express (Austria), Prok. Mag. Anton Gierlinger, Leiter Betriebswirtschaft und Luftfracht der Flughafen Linz GmbH, Markus Lecher DHL Hubs & Gateways, Director Central Europe Als zentraler Bestandteil der oberösterreichischen Verkehrsinfrastruktur sichert der Blue Danube Airport Linz Mobilität und Erreichbarkeit und gewinnt im Zuge der Integration Europas sowie einer verstärkt vernetzten Wirtschaftswelt immer mehr an Bedeutung. Mit jährlich rund 35.000 Tonnen Fracht ist der Flughafen Linz bereits jetzt der größte regionale Frachtflughafen Österreichs. Eine optimale geografische Lage, schnelle Umschlagszeiten und das dichte Netzwerk aus Airlines und General Sales Agents sowie Frächtern und Spediteuren sind die Grundlagen dieser Vorzugsstellung. Seit 2007 nutzt auch DHL Express als neuer Standortkunde den Flughafen für die Frachtluftverbindung Linz-Leipzig-Linz. Seit Frühjahr 2008 werden auch Sendungen aus Salzburg, Kärnten, der Steiermark und Teilen Niederösterreichs über Linz nach Leipzig geflogen. Doch damit nicht genug. Knapp ein Jahr nach Betriebsaufnahme weitet DHL Express sein Angebot ab Linz noch einmal deutlich aus. Ab dem 15. 9. 2008 wird die Frequenz verdoppelt und Leipzig wird zur Mittelstation zwischen den Morgen- und Abendflügen von Linz und - Ljubljana. Die größeren Sendevolumen verlangen natürlich nach einem passenden Transportmittel: dies wurde in der Boeing 737 gefunden. Bevor die Sendungen aber überhaupt in die Luft aufsteigen bzw. zu Lande weiterverteilt werden können, müssen sie angemessen gelagert und zugeordnet werden. Die mit 18. 8. in Betrieb genommene neue Sortierhalle am Flughafen Linz bietet genau dafür die perfekte Infrastruktur. Für den Flughafen Linz ist das verstärkte Engagement von DHL Express (Austria) ein bedeutender Schritt in Richtung Ausbau des Luftfrachtaufkommens. Prokurist Mag. Anton Gierlinger, Leiter Betriebswirtschaft und für die Frachtsparte des Flughafens verantwortlich, sieht in der Intensivierung der Zusammenarbeit mit DHL Express (Austria) ein wichtiges Signal für die heimische Wirtschaft. „Unser Ziel ist es, der heimischen Wirtschaft eine optimale Logistikplattform anbieten zu können. Die Einführung der Frachtflugverbindung nach Leipzig wurde von Anfang an vom Markt sehr positiv aufgenommen. Dass wir bereits jetzt dieses Angebot gemeinsam mit DHL Express (Austria) weiter ausbauen können, ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie.“ Donnerstag, 28. 8.2008, startete von der kleinen Marktgemeinde Kalsdorf bei Graz aus ein Hilfstransport nach Albanien. An Bord: verschiedenste Möbel, Turngeräte und auch Technik, die mit Hilfe von Frau Dr. Marianne Graf von der Albania-Austria Organisation zur Einrichtung von Schulen und Ausbildungsstätten genutzt werden. DHL erklärte sich sofort bereit, den kostenlosen Transport der teils sperrigen Güter zu übernehmen und so die Aktion erst zu ermöglichen. Schnelle Hilfe kommt, dank Albania-Austria und DHL Freight (Austria) Leistungsstark mit Herz Im August stellte die DHL FREIGHT GmbH wieder unter Beweis, dass sie ein Herz für Menschen hat – diesmal für jene in Albanien. TEXT: ANGELIKA THALER Schenken statt vergeuden Diese Lieferung der besonderen Art war nicht die erste: „Wir haben bereits ein Mal Möbel aus einer Schule nach Albanien geliefert“, erklärt Helmut Adam, Bürgermeister von Kalsdorf, „schon seit Jahren stehen wir mit Frau Graf in Verbindung und versuchen, sie bei ihrem Engagement zu unterstützen.“ Da derzeit in der Gemeinde Schulen umgebaut würden, seien viele teilweise neue, TÜV-geprüfte Möbel und Geräte zusammengekommen, die man durch die Spende einer weiteren sinnvollen Nutzung zuführen und gleichzeitig bedürftigen Menschen helfen konnte. „Leider liegt Albanien nicht um die Ecke, aber zum Glück haben wir mit DHL ein Unternehmen in der Nähe, für das Menschlichkeit kein Fremdwort ist. So ergab sich die Möglichkeit, mit unserer Ladung nach Albanien zu fahren und – um nicht allzu große wirtschaftliche Nachteile zu haben – einen normalen Kundentransport zurück durchzuführen. Hilfe zur Selbsthilfe Der Sinn der Hilfsaktion liegt vor allem darin, den Menschen in Albanien durch den Aufbau und die Einrichtung von Schul- und Ausbildungsstätten neue Perspektiven zu geben. „Wenn Menschen sich aus der Not heraus gezwungen sehen, ihr Land zu verlassen, entstehen Nachteile für beide Länder: Albanien würden zukünftige Arbeitskräfte verloren gehen, und beispielsweise in Österreich wäre die Integration durch die Sprachbarriere ebenfalls schwierig. Wenn aber die Einrichtungen in Albanien verbessert werden, die Jugend die Möglichkeit zur Ausbildung erhält und somit zu Fachkräften heranwächst, besteht eine Chance, das Land aus der derzeitigen Lage zu führen“, macht sich Adam für weitere Spendenaktionen stark. www.logistik-express.at LOGISTIK express 3|2008 29

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