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LE-2-2015

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK

INTRALOGISTIK Anwenderbericht Index Big Data www.wikipedia.org/ wiki/Big_Data ein integraler Bestandteil von Predictive-Analytics-Lösungen. Auch statistische Berechnungen, Elemente der Spieltheorie sowie Methoden der Optimierungsrechnung und der Simulation werden in die moderne Art der Zukunftsbetrachtung eingebracht. Der direkte Nutzen, der sich durch die Sammlung und gezielte Auswertung zunächst sehr unstrukturierter Datenberge ergibt, wird in letzter Zeit immer mehr auch von den Vertretern der Logistikbranche als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld erkannt. Big-Data-Analyse in der Transportlogistik Die ersten Profiteure moderner Methoden zur Big-Data-Analyse im Bereich der Transportlogistik sind zum Beispiel die Umschlagsunternehmen am Hamburger Hafen. Dort haben die Verantwortlichen gemeinsam mit T-Systems ein Computersystem hervorgebracht, das die GPS-Auswertungen sämtlicher Lkw-Touren sowie die aktuellen Wetter- und Stauprognosen zu einer Echtzeit-Analyse der benötigten Anzahl der Container-Rampen zusammenfasst. Das Resultat: Die Container werden merklich schneller abgefertigt als zuvor - und die ehemals langen Wartezeiten der Lkw an den Container-Rampen wurden signifikant eingedämmt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Innerhalb der Lieferkette, in der sich die einzelnen Glieder lückenlos aufeinander abstimmen, haben Big-Data-Analysemethoden durchaus positive Kosteneffekte. Zustandsbasierte Instandhaltung im Kommen In letzter Zeit sind Big-Data-Analysemethoden zum Beispiel verstärkt auch in der Intralogistik im Kommen. Vor allem die Anbieter vollautomatischer Logistikanlagen zeigen ein offensives Interesse daran, eine regelmäßige Rückkoppelung sämtlicher Betriebsdaten ihrer ausgelieferten Maschinen und Anlagen zu erhalten. Denn aus diesen Daten könnten Rückschlüsse auf die Anlagenleistung abgeleitet werden. Für die Anlagenhersteller hat das den Effekt, die Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit der Maschinen kontinuierlich optimieren zu können. 30 LOGISTIK express 2|2015

Nutzt ein Anbieter moderner automatischer Logistiksysteme Aktoren und Sensoren in seinen Produkten, eröffnet sich für ihn die Möglichkeit, dem Kunden völlig neue Servicemodelle anzubieten. Der nötige Schritt dazu ist, sämtliche erfassten Anlageninformationen in nutzbares Wissen abzuleiten. Erhält ein Maschinenbauer über eine integrierte Sensorik zum Beispiel die Information, dass ein Teil in einer Maschine beim Kunden verschlissen ist, kann der Hersteller oder Anbieter der Anlage proaktiv die Drosselung der Anlagenleistung empfehlen. Die gewonnene Zeit können die Servicetechniker nutzen, um das passende Ersatzteil zu ordern und in die Anlage einzubauen - ohne dass es durch das technische Problem zwangsläufig zu einem Anlagenstillstand kommen muss. Big Data ruft Kritiker auf den Plan Systeme, die Unmengen an Daten produzieren, sammeln und auswerten, rufen in letzter Zeit vermehrt auch einige Kritiker auf den Plan. Die meisten von ihnen sehen das Hauptproblem in der schwierigen Datensicherheit gegeben. Außerdem warnen sie vor Datenbergen, die ausschließlich zu Sicherheitszwecken generiert und analysiert werden müssen: Daten vom Netzwerkbetrieb, von Firewalls, von der mobilen Sicherheitslösung und von den Endpunkten. Laut einer Schätzung von Goldman Sachs wurden 90 Prozent des aktuellen weltweiten Datenvolumens allein in den letzten zwei Jahren generiert. Und alles deutet darauf hin, dass sich der Datenzuwachs in absehbarer Zeit nicht verlangsamen wird. In der Logistikbranche herrscht dennoch Einigkeit: Transportmittel, Pakete, Paletten und Lagereinrichtungen werden im Konzept Industrie 4.0 selbst zum integralen Bestandteil der Wertschöpfungskette. Sie müssen mit der nötigen Intelligenz ausgestattet sein, um Daten zu produzieren. Und sie müssen in der Lage sein, mit Menschen, Produkten und Maschinen zu kommunizieren. Es geht darum, die Pünktlichkeit und Genauigkeit innerhalb der Lieferkette sicherzustellen. Voraussichtlich wird es in Zukunft aber nur mit Hilfe von Big-Data-Analysemethoden möglich sein, diese Anforderungen in komplett vernetzten Produktionsumgebungen zu erfüllen. (WAL) knapp.com making complexity simple Redaktion: Karin Walter 31. BVL Logistik Dialog 2015 16.–17. April 2015 | Vösendorf | Eventhotel Pyramide solution provider Zuverlässige Logistiksysteme sind unsere Kompetenz. Zahlreiche Referenzen bestätigen, dass KNAPP intelligente Lösungen für verschiedenste Lager erfolgreich realisiert. Vertrauen Sie auf die Verknüpfung von Branchenkenntnis und technologischem Wissen. pharma | cosmetics | office | retail | tobacco | audio & video | fashion KNAPP AG | Günter-Knapp-Strasse 5–7 | 8075 Hart bei Graz | Österreich | sales@knapp.com LOGISTIK express 2|2015 31

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