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LE-2-2015

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK

INTRALOGISTIK Rollcontainer gelangen verschlossen und verplombt in den Warenausgangsbereich. Volle Behälter hingegen laufen über eine Sortieranlage (Interroll), wo sie ein Mitarbeiter manuell deckelt, anschließend landen sie im Versandetikettierer. Die Kisten kommen dann ebenfalls auf die Filial-Rollcontainer. ^ Von der Palette bis zum Versand Täglich gibt es 36 Rahmentouren mit LKW- Zügen, jede davon hat einen eigenen Lagerplatz zugewiesen. „Die Auslieferung und die Rückführung des Leergutes erfolgen durch Quehenberger, wir haben hier ein eigenes Büro mit Disponenten an unserem Standort“, so Skasik. Neben der Filialbelieferung findet in Müllendorf auch die Bündelung von Reparaturgeräten statt, die dann an die Servicepartner weitergeleitet werden. Redaktion Angelika Gabor a.gabor@logistikexpress.at weiter > System abgerufen und zu einer Tagesmenge kumuliert. Skasik: „Der Mitarbeiter in der Kommissionierkabine wird vom System geführt. Pro Tag entnehmen wir bis zu 10.000 Artikel.“ Das angesprochene Lagerverwaltungs- und Kommissioniersystem kommt von Metasyst und wurde individuell angepasst. Pro RBG gibt es zwei Teleskopgabeln auf Scherenhubtischen, so können zwei Paletten gleichzeitig mitgeführt werden. Je nach Bestimmung erfolgt die automatische Abgabe an den oberen oder unteren Quergurtsorter von Interroll mit insgesamt 440 Abwurf stellen. „Pro Filiale haben wir ein Rutschenpaar. Die Mitarbeiter schlichten die Artikel je nach Beschaffenheit entweder in Kisten oder in Rollcontainer“, beschreibt Skasik. Für Entertainmentprodukte und Bücher gibt es zwei vollautomatische Vereinzelungsmaschinen von SRD. Jede LiBRO Filiale wird zwei Mal pro Woche angeliefert, PAGRO Filialen abhängig von ihrer Größe ein oder zwei Mal. Was zu klein für den Sorter ist (z. B. Batterien), wird via Put-to-Light kommissioniert. Fertig gepackte Auch eine stete Qualitätskontrolle gehört fix dazu, da in den Filialen selbst keine Feinkontrolle mehr stattfindet. Bei der Kontrolle wird täglich die Warenübernahme von drei bis vier Filialen simuliert – ein Aufwand, der sich scheinbar lohnt. „Die Fehlerquote bei der Auslieferung liegt bei 0,2 Prozent“, verkündet Skasik stolz. Interessantes Detail: rund 10 bis 15 Prozent aller Artikel werden sortenrein an Hersteller mit Retourenrecht zurückgeschickt, weil sie nicht verkauft wurden. Skasik: „Großteils handelt es sich hierbei um Entertainmentprodukte wie DVDs und Spiele, die nur kurz aktuell sind.“ Auffallend sind im Lager auch die gelben Flurförderzeuge: „Bei der Eröffnung haben wir alle Geräte – bis auf zwei vom Altbestand – neu angeschafft. Aufgrund des Servicenetzes haben wir uns für Jungheinrich entschieden“, berichtet der Logistikleiter. Nach anfänglich holprigem Projektstart konnte das Zentrallager unter der Leitung von Karl Gigerl, Head of Supply Chain bei der MTH Retailgroup GmbH, einen durchwegs zufriedenstellenden Abschluss finden. (AG) 20 LOGISTIK express 2|2015

Power zum Pausenbrot Kurze Tankzeiten, hohe Reichweiten, niedrige Gesamtkosten: In Zeiten immer weiter steigender Energiepreise sind das die kaufentscheidenden Kriterien - zumindest, wenn man seine Staplerflotte im Dauereinsatz betreibt. Jungheinrich setzt auf eine konstante Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie ... Zur CeMAT 2014 hatte Jungheinrich bereits einen Prototyp seiner neuen Generation von Lithium-Ionen-Batterien vorgestellt. Jetzt bietet das Hamburger Unternehmen die Energiespeicher mit einer Kapazität von 240 und 360 Amperestunden für eine Reihe von Neufahrzeugen serienmäßig an. „Diese Batterien können innerhalb von nur eineinhalb Stunden voll aufgeladen werden. Eine halbstündige Arbeitspause reicht jedoch schon aus, um die Batterie wieder für eine Schicht fit zu machen“, verspricht Dr. Klaus- Dieter Rosenbach, Technikchef bei Jungheinrich. Da Jungheinrich die Batterien in Eigenregie entwickelt, verbindet das Unternehmen den neuesten Entwicklungsfortschritt im Bereich der modernen Antriebstechniken sogar mit einem Serviceversprechen: Sollte der Energiespeicher bei standardmäßigem Gebrauch nicht volle zwei Schichten durchhalten, bekommt der Kunde eine zweite Lithium-Ionen- Batterie von Jungheinrich angeliefert - und zwar frei Haus. Jungheinrich hat die neueste Generation seiner Lithium-Ionen-Batterien speziell für die größeren Eletrohubwagen-Klassen konzipiert. Außerdem plant das Unternehmen die serienmäßige Ausstattung bei seinen neuen Horizontal-Kommissionierern. Der Lieferumfang beinhaltet eine Schnittstelle zu einem intelligenten Batterie-Management-System, eine Ladetechnik mit Schnellladegeräten sowie eine professionelle Energieberatung. Nach Aussage des Jungheinrich Technikvorstands hätten bereits zahlreiche Praxistests aufgezeigt, dass sich die Lithium-Ionen-Technologie heute schon rechnet: „Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Technologie verbrauchen Stand heute schon bis zu 30 Prozent weniger Energie als Geräte mit einer Blei-Säure-Batterie“, sagt Rosenbach. Die Lebensdauer sei zudem etwa dreimal so lang wie die herkömmlicher Energiespeicher. Außerdem könnten Lithium- Ionen-Batterien wesentlich tiefer entladen werden. Während bei herkömmlichen Blei- Säure-Batterien etwa 80 Prozent der in der Batterie befindlichen Energie verfügbar sind, seien es bei Lithium-Ionen-Batterien etwa 90 Prozent. In Verbindung mit einem höheren Spannungsniveau ergibt sich laut Rosenbach ein eindeutiges Resultat: Bei gleicher Akkukapazität lassen sich deutlich verbesserte Leistungsergebnisse als bei herkömmlichen Blei- Säure-Batterien erzielen. Intelligenz verbaut Bei der zur LogiMAT 2015 neu vorgestellten Horizontal-Kommissionierer vom Typ ECE 220/225 ist die neue Generation der Litihium- Ionen-Batterien bereits standardmäßig erhältlich. Eines der Hauptmerkmale der völlig neu konzipierten Fahrzeuggeneration ist die Möglichkeit, um bis zu zehn Prozent höhere Umschlagsergebnisse zu erzielen. Nach Angaben von Jungheinrich resultiert dies im Wesentlichen aus einer komplett überarbeiteten Antriebs- und Steuerungstechnologie, so dass die Beschleunigungs- und Fahrleistungen deutlich gesteigert werden können. Die elektronische Steuerung des ECE 220/225 wurde gemeinsam mit der von Jungheinrich ebenfalls selbst entwickelten Software maßgeschneidert an die Motorleistung des Fahrzeuges angepasst. Laut Stefan Hirt, Leiter Produktmanagement Hochhubwagen und Horizontal-Kommissionierer bei Jungheinrich, bietet die Konzeption des Gerätes die Möglichkeit, den Energieverbrauch um fünf Prozent zu senken. Neben zahlreichen weiteren Ausstattungsmerkmalen bietet der ECE 220/225 in der Variante mit Lithium-Ionen- Technologie eine Besonderheit: Damit das Fahrzeug zügig vor Anbrechen der Brotzeitpause zwischengeladen werden kann, wurde ein Schnellladeklappe im Bereich der Batterie angebracht. (WAL) Redaktion Karin Walter info@wal-medien.de Index Jungheinrich Österreich www.jungheinrich.at LOGISTIK express 2|2015 21

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