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LE-2-2014

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

JOB & KARRIERE

JOB & KARRIERE Gesundheit und Arbeitsformen spielen eine Schlüsselrolle Derzeitige und künftige Baustellen im Personalmanagement beleuchtet die Personal Austria am 5. und 6. November 2014 in Wien: Die 13. Fachmesse für Personalwesen lockt Geschäftsführer und Personalisten mit einem starken Aufgebot an Inhalten und Akteuren in die Messe Wien. DIE REDAKTION Zu den neueren Anforderungen, die heute an das Personalwesen gestellt werden, zählt betriebliche Gesundheitsförderung: Der demografische Wandel und die Zunahme psychischer Erkrankungen veranlassen Arbeitgeber jeder Größenordnung, in gesunde Arbeitsbedingungen zu investieren. Doch insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen sind noch unsicher bei der Auswahl geeigneter Instrumente. Praxisforum und Keynote zum Betrieblichem Gesundheitsmanagement Der wachsende Stellenwert von Betrieblichem Gesundheitsmanagement manifestiert sich jetzt auch im Programmangebot: Die Personal Austria 2014 betreibt erstmals ein eigenes Praxisforum für Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Best-Practice- Beispiele zum Thema gesunde Arbeit. Einen wissenschaftlich fundierten Einblick auf Basis aktueller Studienergebnisse gibt Wirtschafts- und Organisationspsychologe Prof. Dr. Jochen Prümper von der HTW Berlin. Sein Keynote-Vortrag „Gel(i)ebtes Gesundheitsmanagement in Österreich und Deutschland“ beinhaltet darüber hinaus einen aufschlussreichen Vergleich zwischen den beiden Nachbarländern. Schlüsselgedanken zum Employer Branding und zur HR-Strategie Zu den weiteren inhaltlichen Höhepunkten zählen die Keynote-Vorträge von Unternehmer Helmut Gruber und Dr. Georg Horacek, Senior Vice President HR der OMV AG und Präsident des Forums Personal im ÖPWZ. Während Gruber zum Thema „Employer Branding – attraktive Unternehmen gewinnen attraktive Mitarbeiter“ spricht, erklärt Dr. Horacek unter dem Titel „Die HR-Strategie - notwendige Basis für ein erfolgreiches Personalmanagement“, was eine erfolgreiche Personalstrategie ausmacht. Science-Vortrag und Podiumsdiskussion zur New World of Work Seit vier Jahren beschäftigt sich das „New World of Work“-Forschungszentrum an der IMC FH Krems mit der Frage, ob sich die Umstellung auf innovative Arbeitsformen für Betriebe rechnet. Zentrumsleiter Prof. Michael Bartz fasst die Auswirkungen dieser Transformation, die beispielsweise in den Unternehmen Erste Bank, Bank Austria, Arbeiterkammer NÖ, IBM, HP und Microsoft bereits erfolgt ist, zusammen. Der Experte gibt den Messebesuchern zudem Kennzahlen an die Hand, die es ihnen erlauben, Vergleiche mit dem eigenen Betrieb anzustellen. Prof. Bartz beteiligt sich am Donnerstag, 6. November, darüber hinaus an einer Podiumsdiskussion des Magazins personal manager, die sich ebenfalls um die „New World of Work“ dreht. Weitere Diskutanten sind Sandra Micko, Personalchefin von Microsoft Österreich, und Doris Tomanek, Vorstandmitglied der UniCredit Bank Austria AG und zuständig für Human Resources in Österreich & Zentral- und Osteuropa. In den drei Praxisforen, auf der Aktionsfläche Training, beim VMMT-Expertenpool und am Meeting- Point stehen insgesamt mehr als hundert Programmpunkte zur Auswahl. Neu: Fachbeirat unterstützt die Weiterentwicklung der Fachmesse Bettina Geuenich, Chefredakteurin der Zeitschrift personal manager, übernimmt nicht nur die Moderation der Podiumsdiskussion, sondern bringt ihr Fachwissen auch in den neuen Beirat zur Personal Austria ein. Weitere Mitglieder des beratenden Gremiums, das sich Ende Februar 2014 konstituiert hat, sind Prof. Dr. Wolfgang Elšik, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien, Dr. Eva Höltl, Leiterin des Gesundheitszentrums der Erste Bank AG, Mag. Peter McDonald, geschäftsführender Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), Direktor des Österreichischen Wirtschaftsbundes und stellvertretender Vorsitzender der Konferenz der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Komm. Rat Dir. Jörg Schielin, Leiter der SPAR Akademie Wien, Antonia Siegmund, Leiterin Capability & Information der OMV Aktiengesellschaft, sowie Gertrude Schatzdorfer, Alleineigentümerin der Schatzdorfer Gerätebau GmbH & Co KG. Mit im Boot: Die 6. Professional Learning Austria In bewährter Kombination mit der Personal Austria gibt die Professional Learning zum sechsten Mal Einblick in innovative Lernformen und Weiterbildungsangebote. Auf der sechsten Fachmesse für Personalentwicklung, Training und E-Learning präsentiert sich unter anderem der Verband der Management- und MarketingtrainerInnen VMMT an einem neu gestalteten Messestand. Weitere Informationen zur 13. Fachmesse für Personalwesen in Wien sind unter www.personal-austria.at zu finden. (LE) 42 LOGISTIK express Ausgabe 2/2014 www.logistik-express.com

JOB & KARRIERE Social-Media-Studie: Logistiksektor kommuniziert einseitig Xing, Linkedin, Youtube, Facebook – deutsche Logistikakteure haben die großen Onlinenetzwerke inzwischen fest in ihre Kommunikationsstrategie integriert. Die Mehrzahl der Top-100-Unternehmen nutzt mindestens ein Social- oder Business-Network. DIE REDAKTION Die Gütersloher AD HOC Gesellschaft für Public Relations und das Institut für Angewandte Logistik (IAL) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg- Schweinfurt (FHWS) haben Aktivitäten, Ziele und Perspektiven der Unternehmen abgefragt und mit parallel erfassten tatsächlichen Nutzungszahlen verglichen. In einer Onlinebefragung unter den „Top 100 der Logistik“ (Gesamtliste 2011, DVV Media Group) gaben 55 Prozent der teilnehmenden Unternehmen an, mindestens einen Kanal des Social Webs für die interne oder externe Kommunikation zu nutzen. Knapp 45 Prozent der Befragten waren hingegen nach eigenen Angaben in keinem Onlinenetzwerk aktiv. Diese Tendenz bestätigten die Forschungspartner in der ergänzenden quantitativen Inhaltsanalyse unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen. Hier lag die Quote der Social-Media-Nutzer sogar bei 65 Prozent. „Diese hohe Nutzungsrate muss aber differenziert betrachtet werden“, erläutert Marco Stapelmann, AD HOC-Geschäftsbereichsleiter Digitale Kommunikation. „Tatsächlich nutzen viele Unternehmen ausschließlich die Business-Portale Xing und Linkedin.“ Auf aktive, dialogorientierte Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook oder google+ setzt hingegen weniger als ein Fünftel der untersuchten Unternehmen. Employer Branding wichtiger als Kundendialog Dass die großen Logistiker Onlinenetzwerke vor allem zur kommunikativ einseitigen Darstellung als Arbeitgeber nutzen, bestätigt die Abfrage der Zielgruppen, Ziele und Kommunikationsinhalte. Die befragten Unternehmen bewerten potenzielle Mitarbeiter noch deutlich vor Kunden als wichtigste Zielgruppe (Mittelwert 2,0 auf der Schulnotenskala) ihrer vor allem auf das Employer Branding (Mittelwert 2,3) abzielenden Kommunikationsinhalte. Wenngleich die Umfrageteilnehmer potenzielle Kunden (2,5) als relevante Zielgruppe betrachten, räumen sie der aktiven Beziehungspflege nur mäßige Bedeutung (3,9) ein. „Diese Diskrepanz zeigt die kommunikative Herausforderung, vor der die Branche insgesamt und auch im Social Web steht. Onlinenetzwerke sind in der Logistik als Kommunikationskanal akzeptiert und verbreitet, sie werden aber nicht adäquat im Rahmen einer umfassenden Strategie genutzt. Unternehmensprofile auf Xing oder Linkedin stellen Informationen aber nur einseitig zur Verfügung und regen keinen dauerhaften Dialog an, der zentral ist für eine aktive Beziehungspflege“, so AD HOC-Geschäftsführer Frank Rettig. Kein Anschluss unter dieser Nummer Obwohl die Mehrheit der untersuchten Logistikunternehmen auf die Präsenz in Onlinenetzwerken setzt, zeigt das Forschungsprojekt, dass gerade hinsichtlich der professionalisierten Unternehmenskommunikation noch Nachholbedarf gegenüber anderen Branchen wie Textilproduktion oder Telekommunikation besteht. So zeigt die Studie, dass vor allem große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro (Top 25) das Social Web bereits in ihre Kommunikationsarbeit integriert haben. Die Nutzungsrate liegt hier bei 80 Prozent (quantitativ erhoben). In der Gesamtbetrachtung der Top 100 der Logistik geht die Nutzungsrate jedoch auf 65 Prozent zurück. Der Schluss liegt nahe, dass mit abnehmender Unternehmensgröße auch weniger Personal für die strategischumfassende Kommunikation zur Verfügung steht. „Letztlich verstärkt die Onlinekommunikation so ein bekanntes Problem dieses heterogenen Wirtschaftssektors. Große Unternehmen definieren über ihre Kommunikationsinhalte das Image der gesamten Branche. Für kleinere Unternehmen gilt im Social Web zu oft: kein Anschluss unter dieser Nummer“, fasst Christian Kille, Professor für Handelslogistik an der FHWS, zusammen. (LE) www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 2/2014 43

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