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LE-2-2013

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

EXPRESS LOGISTIK

EXPRESS LOGISTIK B2B-Logistiker müssen sich laufend behaupten Die Distributionslogistik verbindet die Produktionslogistikeines Unternehmens mit der Beschaffungslogistik der Kunden und umfasst somit alle Aktivitäten zur Belieferung der Kunden mit den von ihnen nachgefragten Produkten. So lautet die Definition in einem Wirtschaftslexikon für einen Bereich im Logistikgeschäft, in dem täglich ein scharfer Wettbewerb herrscht. Besonders interessant ist der B2B-Bereich, bei dem Schnelligkeit, Qualität und Zuverlässigkeit eine entscheidende Rolle spielen. RedaktioN: LoGISTIK EXPRESS DHL Express einen reibungslosen Versand ihrer Produkte, Dokumente etc. erwarten. Bei Hirsch in Kärnten sitzt eine DHL-Mitarbeiterin, die dafür sorgt, dass die hochwertigen Armbänder - beispielsweise aus Krokodilleder - gleich mit einem "Diplomatenpass“ (Nachweis für kontrollierte Erzeugung) auf die Reise gehen und auf dem Weg zu den Empfängern schnell über heikle Zollgrenzen kommen. Ein Paket zu einem transparenten Preis zum gewünschten Zeitpunkt von einem Geschäftskunden zum anderen zu bringen, ist die große tägliche Herausforderung bei der Österreichischen Post. Deren Logistik-Vorstand Peter Umundum ist überzeugt: "Derzeit gelingt es uns sehr gut, die Kundenwünsche in unseren Prozessen abzubilden“. Die Post gibt ihren B2B-Kunden ein Laufzeitversprechen nach der Formel E+1, was übersetzt bedeutet, dass jede Sendung am nächsten Tag beim Empfänger ist. Dabei werden bei B2B-Paketen zwei Zustellversuche unternommen: Sind beide erfolglos, erfolgt eine Rücksprache mit dem Absender, danach wird die Fracht entweder retourniert oder an eine andere Adresse zugestellt. B2B-Kunden erwarten vom Logistiker eine Top-Qualität und eine Reihe von Zusatzservices sowie individuelle Lösungen, weiß Rainer Schwarz, Geschäftsführer von DPD Austria aus dem täglichen Geschäft. DPD holt mit seinen 900 Lkw österreichweit Sendungen ab, speist sie in das eigene Netzwerk im Direktverkehr oder Systemverkehr ein und liefert sie punktgenau beim Empfänger ab, wobei die Zustellungen nach DPD-Standards von Subfrächtern gemacht werden. Schwarz ortet aktuell eine Laderaumknappheit, die von steigenden Preisen der Transportunternehmer begleitet wird. Fazit: Steigende Kosten stehen sinkenden Preisen in der B2B- Distributionslogistik gegenüber. Die Post hingegen ist zufrieden mit dem Geld, das sie für ihre Leistung bekommt: "Die Kunden honorieren unsere B2B-Leistungen. Wir werden in der Branche als starker Partner wahrgenommen und auch geschätzt“, verlautet aus der Post-Zentrale. Die Post zählt große Firmen wie beispielsweise Haberkorn, SHT, SSI Schäfer und Nespresso zu ihren B2B-Kunden, die rund 30 Prozent des gesamten Paketgeschäfts ausmachen. Weiter wachsen und den Platz zwei auf dem Markt kräftig verteidigen, das ist das ehrgeizige Ziel der Postler. Der Preis ist eines von zahlreichen Entscheidungskriterien im B2B-Geschäft, so Ralf Schweighöfer, Geschäftsführer von DHL Express in Österreich. Beim B2B-Geschäft entscheidet sich der Kunde bewusst für ein hochwertiges Produkt, da er besondere Anforderungen an den Transport stellt. Daher seien die Kunden bereit, für diesen hochwertigen Service auch einen höheren Preis zu bezahlen. KTM-Sportmotorcycle, Bank Austria oder der Uhrenarmbandhersteller Hirsch beispielsweise sind solche Kunden, die von Wohin sich die B2B-Logistik entwickelt Als Trends in der B2B-Logistik machen die Logistiker die Regionalisierung der Märkte in Südosteuropa aus. Dieser Veränderung stehen bestehende Länder-Lösungen gegenüber, und dies verlangt nach neuer Organisation bei den B2B-Prozessen. Ein Trend sind zudem Multi-Channel-Lösungen, die eine Kombination von B2B und B2C darstellen und die Logistiker vor neue Herausforderungen stellen. Gefordert werden hier flexible, skalierbare Logistiklösungen, die sowohl Filialbestellungen als auch Endkundenanforderungen Rechnung tragen, so der Tenor. "Die Firmen haben erkannt, dass die beste Produktqualität nichts nützt, wenn ihre Kunden im Geschäftsverkehr zu lange auf wichtige Dokumente oder Ersatzteile warten müssen“, sagt Schweighöfer. Der Transport von A nach B ist Schnee von gestern. B2B-Kunden erwarten eine komplette Wertschöpfungskette mit transparenten und proaktiven Informationen entlang der Supply Chain. Seit 2010 bietet DHL Express in Kooperation mit den österreichischen Passbehörden und der Staatsdruckerei einen Zustellservice für Bürger an, die kurzfristig einen neuen Reisepass benötigen. Bei den Bezirkshauptmannschaften oder Magistraten kann ein sogenannter Ein-Tages-Expresspass beantragt werden. Die Staatsdruckerei produziert diesen Reisepass über Nacht und übergibt ihn am nächsten Tag DHL Express zur Zustellung an den Bürger. Fazit: Innerhalb von 24 Stunden ist der neue Reisepass beim Empfänger. (LE) FOTO: ISTOCKPHOTO.COM 24 LOGISTIK express Ausgabe 2/2013 www.logistik-express.com

Die Partnerwahl ist entscheidend In Saarbrücken trafen sich Anfang April die Experten aus der Automobillogistik und diskutierten auf dem Jahreskongress des AKJ Automotive über die zukünftigen Trends und Herausforderungen in der Branche. Dabei wurde Eines deutlich: Gerade im Bereich der Kooperationen liegen noch viele ungenutzte Potenziale. Autor: Thomas Wöhrle Prof. Dr. Klaus-J. Schmidt, der Leiter des Kongresses und des Arbeitskreises AKJ Automotive, skizzierte die aktuellen Herausforderungen in der Branche. „Einerseits müssen die Unternehmen immer flexibler auf kurzfristige Marktschwankungen reagieren, andererseits Thomas Wöhrle sind die im Hinblick auf die Kundenanforderungen notwendigen technischen Innovationen in die Produkte zu integrieren“, so Schmidt. Die Logistik sei aufgefordert, entscheidende Lösungsbeiträge für beide Herausforderungen zu liefern - und sie tue dies auch schon mit neuen technischen Konzepten. Ausbau von Kooperationen gefordert Dr. Herbert Demel, Executive Vice President und Chief Strategy Officer der österreichischen Magna Group, erläuterte die Herausforderungen, denen sich die global tätigen Automobilzulieferer stellen müssen, um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. „Denn die Zulieferer übernehmen heute bereits einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung in der Automobilindustrie - und dieser Anteil wird in Zukunft noch weiter steigen“, so Demel in Saarbrücken. „Auch der Grad der Kooperationen zwischen den einzelnen Zulieferern wird deutlich zunehmen.“ Im Ausbau von Kooperationen gerade in der Logistik sieht auch Bernhard Mattes, Deutschland-Chef beim Automobilhersteller Ford, noch großes Potenzial. „Unsere logistische Struktur in Europa ist ganz gezielt auf die jeweiligen Märkte ausgerichtet und auf die entsprechenden Lieferanten im Fahrzeugsowie Teilebereich abgestimmt“, sagte Mattes auf der AKJ-Veranstaltung. „Dies werden wir auch für die Zukunft so beibehalten“. Bereits heute arbeite Ford mit anderen OEMs etwa bei der gemeinsamen Planung und Bestückung von Transporten über eine einheitliche EDV-Plattform zusammen. Grundlage ist der bereits im Jahr 2006 entwickelte globale Plan „One Ford“ zur ganzheitlichen Restrukturierung des Unternehmens, der nun kontinuierlich weiter verfolgt werden soll. Vier Unternehmen erhalten E-Logistics-Award Gleich vier Unternehmen wurden in diesem Jahr im Rahmen des Kongresses mit dem E- Logistics-Award ausgezeichnet. Mit dem E- Logistics-Award will die Jury des Arbeitskreises AKJ Automotive in jedem Jahr innovative Projekte würdigen, die in geeigneter Weise Logistik und Informationsverarbeitung verbinden. Den E-Logistics-Award erhielt der Automobilzulieferer Knorr-Bremse gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Consilio für sein „Haljunka-basiertes Produktionssystem und interaktive Haljunka-Plantafel“ zur Umsetzung der Prinzipien des Lean Management in der Kleinserien- und Einzelfertigung. Außerdem ausgezeichnet wurde der Zulieferer Magna mit seinen Dienstleistern RISC Software, HGS Informationsmanagement und Allocation Network für ein „Supply Network Design, Planning and Execution“ als unternehmensweite Intranet-Plattform zu standardisierter Planung, Ausschreibung, Inbetriebnahme und Monitoring der Logistikprozesse für über 100 europäische Werke. Preisträger sind auch Volkswagen Sachsen und sein Dienstleister Carnet mit dem Projekt „VIVA Open“ als prozessnahe IT-Lösung zur Steuerung des Auftragsdurchlaufs durch die Automobilfabrik. Und schließlich erhielt Volkswagen auch noch einen Preis für „Cargo Beamer“, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Logistik durch technische und organisatorische Lösungen in multimodalen Transportketten Straße/Schiene. (TW) Darauf können Sie bauen FELDLAST BIS 40 t München – 04.-07.06.13 Besuchen Sie uns in Halle B1, Stand 309 20. Österreichischer Logistik-Tag 20. Juni 2013 Design Center Linz DASBITOSCHWERLASTREGAL Regaltechnik neuester Stand Als statische, verfahrbare, automatisierte Ausführung Umfangreiches, praxisgerechtes Zubehör Mehr Highlights der Lagerwelt unter: www.bito.at

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