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LE-2-2011

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE (A)

NETZWERKE (A) Umweltschutz rückt noch stärker in das Bewusstsein Weltweit bereits rund 220.000 Organisationen nach ISO 14001 zertifiziert, davon ca. 900 in Österreich! UniCredit Bank Austria AG nun auch nach ISO 14001 zertifiziert TEXT: Quality austria Die Katastrophen von BP vor der US-Küste und Fukushima in Japan machen deutlich: Hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards schützen auch die Umwelt, wenn man sie auch einhält und fortlaufend verbessert. Energieeffizienz wird zunehmend wichtiger, nicht nur um das Treibhausgas Kohlendioxid zu reduzieren, sondern auch um hohe Energiekosten einzusparen. Umweltzertifizierungen gewinnen weltweit an Bedeutung. Weltweit sind über 220.000 Organisationen nach der Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert, dies entspricht einer Steigerung von 2008 auf 2009 von 18 Prozent. In Österreich gibt es über 900 umweltzertifizierte Unternehmen. Für die Bank Austria ist der Umweltschutz seit vielen Jahren ein zentrales Thema. Auch die UniCredit Group bekennt sich dazu, aktiv gegen den Klimawandel einzutreten und verfolgt das Ziel, bis 2012 die CO2-Emissionen um 15 Prozent und bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren. In Österreich hat sich die Bank Austria vorgenommen, einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele zu leisten. Um dies langfristig sicherzustellen, hat die Bank Austria im Laufe des letzten Jahres mit der Implementierung eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 einen entscheidenden Schritt gesetzt. Am 25. Mai 2011 war es schließlich so weit: Nach dem erfolgreichen externen Audit, durchgeführt von der Quality Austria, konnte Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko das ISO 14001 Zertifikat von Quality Austria Chef Konrad Scheiber entgegennehmen. Damit ist die UniCredit Bank Austria AG die erste Geschäftsbank Österreichs, deren Umweltmanagementsystem mit der international gültigen Norm ISO 14001 zertifziert ist. Dabei wurden nicht nur die zentralen Bürogebäude, sondern auch alle Filialstandorte in das Umweltmanagementsystem eingegliedert. v.l.n.r. Generaldirektor Willibald Cernko (UniCredit Bank Austria AG) erhält von Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria das Umweltmanagement-Zertifikat ISO 14001 „Bank Austria als erste Geschäftsbank mit dem international gültigen Umweltmanagement-Zertifikat ISO 14001 ausgezeichnet.“ KONRAD SCHEIBNER Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH, zieht anlässlich des internationalen Weltumwelttages eine positive Bilanz: „Wir beobachten seit einigen Jahren ein steigendes Bedürfnis von Unternehmen und Organisationen nach Umweltzertifikaten wie die ISO 14001, nicht nur in Industrie und Gewerbe, sondern zunehmend auch in der Verwaltung, im Gesundheitswesen oder nun im Finanzwesen.“ Noch jung seien die EN 16001 zur Zertifizierung von effizienten Energiemanagementsystemen oder die weltweit gültige Energiemanagementnorm ISO 50001, die mit Herbst 2011 in Kraft trete. Umweltschutz ist Chefsache „Die Motive sind folgende“, weiß Scheiber: „Umweltschutz ist Chefsache und liegt damit im unternehmerischen Selbstverständnis begründet. Umweltmanagement ist auch aktives Rechtsmanagement und gewinnt aus dem Blickwinkel der Haftung eine wachsende Bedeutung. Und die Kunden fordern zunehmend nachhaltige Leistungen und Produkte“. Weiters können die Kosten mittel- bis langfristig gesenkt werden. Laut diverser europäischer Studien zum Thema Energieeffizienz lassen sich fünf bis 20 Prozent der Energiekosten reduzieren. Weltweit hat die Quality Austria bereits über 2.000 Umweltzertifikate wie ISO 14001 und EMAS verliehen. Energiemanagementzertifikate nach EN 16001 hat die Quality Austria bereits vier ausgestellt, wie zB an die OMV Refining in Mannswörth-Schwechat. Auch die Zertifizierung für nachhaltige Holz- und Papierprodukte nach FSC (Forest Stewardship Council Chain of Custody) und PEFC COC erfreut sich wachsender Nachfrage. Nachhaltigkeitsberichte sind zwar en Vogue, viele davon sind aber nicht begutachtet. Die Validierung zB auf Basis der GRI-Richtlinien steigert die Glaubwürdigkeit entscheidend. Für den Bereich gesellschaftliche Verantwortung habe die Quality Austria ein eigenes Produktmanagement, um alle Entwicklungen hier zu koordinieren. Info: Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH www.qualityaustria.com 16 LOGISTIK express 2|2011 www.logistik-express.com

NETZWERKE (A) Nachhaltige Logistik – nicht nur ein Trend! Nachhaltiges und sozial verantwortliches Wirtschaften ist bei weitem nicht nur ein vorübergehender Trend! Die „grüne“ Lieferkette holt die umweltrelevanten und gesellschaftlichen Wirkungen von logistischen Konzepten und Systemen in den Fokus der Betrachtung. redaktion: sabine lukas Das zeigt auch das fortwährende Interesse am BVL Handbuch „Grünbuch der nachhaltigen Logistik“. Allein in Österreich wurden über 500 Exemplare umgesetzt, in Deutschland über 2.000 - für ein Fachbuch zu einem sehr spezifischen Thema ein respektabler Wert! „Das Feedback aus der Branche ist durchwegs sehr positiv und motiviert zum Weitermachen“, freut sich Gerald Gregori, Leiter des BVL Competence Centers für Nachhaltige Logistik. Für 2012 ist eine Fortsetzung des Grünbuches geplant, in der - wieder gemeinsam mit der BVL-Deutschland - konkrete Umsetzungen auf betrieblicher und regionaler Ebene dargestellt und die damit erreichbaren Potenziale gezeigt werden sollen. Grüne Logistik im Handel Eine nachhaltige Logistik arbeitet ökologisch und ökonomisch, strebt also danach, Gerald Gregori Leiter des BVL Competence Centers Nachhaltige Logistik die erstellten Leistungen mit möglichst großer Effizienz zu erbringen. Unter dem Motto „Logistik auf Schritt und Tritt - jeder Tag eine neue Herausforderung“ veranstaltete am 26. Mai der Manstein-Verlag in Kooperation mit der BVL das Cash Logistikforum. In den Vorträgen und Diskussionen zeigte sich, dass das Thema der Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Handels Einzug hält und zum strategischen Entscheidungselement geworden ist. Logistikdrehscheibe Donauregion – Chance für Österreich „Die BVL begrüßt die Zustimmung des Europäischen Rates zum Ausbau der Donauregion“, erklärt Roman Stiftner, Präsident der BVL. „Bis 2020 sollen umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen getroffen werden, die helfen, die enormen wirtschaftlichen Potenziale dieser Region verstärkt zu nutzen und zur Verbesserung der Umweltbedingungen des Donauraums beitragen“. Wird das Potenzial der Binnenschifffahrt rund um diese wichtige Route zur Zeit nur zu 15 Prozent genutzt, eröffnet sich für Österreich die riesige Chance, sich als multimodale Logistikdrehscheibe von und nach Süd-Osteuropa zu positionieren. Mobilität und Multimodalität als Wachstumsmotor: ROMAN STIFTNER Präsident BVL Österreich Bis 2050 wird ein Verkehrszuwachs von 80 Prozent erwartet, der nur im Verbund mit allen Verkehrsträgern, Straße, Schiene, Luft und Wasser, zu bewältigen ist. Antrieb für die Zukunft „Antrieb für die Zukunft“ lautet das Motto des Automotivtag Steiermark der BVL Regionalstelle Steiermark und Kärnten, der am 30. Juni 2011 am Flughafen Graz stattfindet. Die Themen führen in die Welt der E-Mobility und dem Wandel in der Automobilindustrie, informieren über Kostenoptimierung 2.0. und neuen Ansätzen des Frachteinkaufs. Asien als Beschaffungs- und Absatzmarkt, mit Anbindung an die adriatischen Häfen, sowie deren Bedeutung für Österreich und die Region, Transportoptimierung in der Entsorgungswirtschaft und Trends in der Ersatzteillogistik runden das Programm ab. Details unter: www.bvl.at (Sl) Wir optimieren Ihre Logistikprozesse! METALAG Softwaresysteme für die Intralogistik www.metasyst.at www.logistik-express.com LOGISTIK express 2|2011 17

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