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LOGISTIK express Fachzeitschrift

AKTUELL The Future of

AKTUELL The Future of Mobility – schon jetzt! Am 27. und 28. Mai 2010 fand im malerischen Schloss Seggau in der Steiermark die vierte Autocontact mit der spannenden Zukunftskonferenz statt. Bei diesem besonderen Business-Event konnte man nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch wieder einen kleinen Blick in die Kochtöpfe der internationalen Automobilbranche werfen. Redaktion: aNGELIKA THALER Karl Pansy Geschäftsführer ACstyria Autocluster GmbH Regelmäßig im Mai pilgern die heimische Automobilbranche und ihre Zulieferer in die schöne, grüne Steiermark, um sich auszutauschen und den Vorträgen zu lauschen. Am ersten Tag stand wieder das Kennenlernen in entspannter Atmosphäre am Programm, eine Weinverkostung im barocken Weinkeller und ein anschließendes Abendessen im Speisesaal des Schlosses halfen beim ersten Networking. Am zweiten Tag hatten die Teilnehmer die Wahl zwischen einem Golf-Kurs oder -Turnier, einem lehrreichen Vormittag in der Weinbauschule Silberberg samt Verkostung unter dem Motto „Weg des Weins“ und einem ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining im nahe gelegenen Lang-Lebring. „Wir hatten noch nie so viele Anfragen und Teilnehmer wie in diesem Jahr“, freut sich Karl Pansy, Geschäftsführer des Veranstalters ACstyria, „das Rahmenprogramm war komplett ausgebucht, und auch der Standort war ideal. Alle Konferenzpunkte, das Hotel und auch der Golfplatz liegen in unmittelbarer Nähe zueinander, noch dazu in einer unglaublich schönen Landschaft.“ Ein Grund für die überaus rege Beteiligung war sicherlich die hochkarätige Referentenschar. Die Automobilzulieferindustrie ist eine der größten Arbeitgebergruppen in Österreich. Spannendes Programm Nach den einführenden Worten durch Karl Pansy und den Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, ging es bei Dr. Helmut Becker, Direktor des ikw-Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation gleich ans Eingemachte: „Die „neue“ Automobilwirtschaft nach der Finanzkrise. Strukturänderungen bei OEMs und Zulieferern“ öffnete so manchem die Augen. Zwar sieht auch er einen beginnenden Aufschwung, aber gleichzeitig auch eine Verschärfung: „Die strukturelle Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen macht den Verdrängungswettbewerb noch härter“, lässt Becker keinen Zweifel aufkeimen. Für ihn sind neue Antriebskonzepte die Lösung, auch wenn es bis zur Wachablöse durch reine Elektrofahrzeuge noch dauern werde. „Die Probleme nach der Krise sind die Probleme vor der Krise. Neu ist aber der Zwang zu Innovationen!“, so Becker. Auf Becker folgte ein mindestens genauso leidenschaftlicher Vortrag von Dipl.-Ing. MSc Robert Heismann, Leiter Innovationsmanagement, Porsche AG, zum Thema „Leidenschaft für Innovationen – von der Idee zum Sportwagen. Wie Porsche die Kreativität fördert und gezieltes Innovationsmanagement betreibt.“ Um dem steigenden Wettbewerbsdruck und den geänderten Rahmenbedingungen zu begegnen, setzt die Porsche AG auf eine besondere Strategie: „Unser Ziel ist, uns in wesentlichen Leistungsmerkmalen, wie etwa hinsichtlich der technischen Gestaltung, Design, Markenimage oder auch Service, grundlegend vom Mitbewerber zu unterscheiden“, erklärte Heismann. Voraussetzung dafür sei ein zentral angeordnetes Innovationsmanagement innerhalb des internen Entwicklungsressorts, das kundenwerte Innovationen generiere und dann von der Idee bis zur Umsetzung begleite. Mobilität von morgen Nach der Pause stellte Dipl.-Kfm. Herbert Köpplinger, ewf institute – NoAE, den No- AEInnovations-Wettbewerb 2010 vor, ehe Frank M. Rinderknecht, CEO/WRH, Rinspeed AG, das Mikrophon ergriff. „Durch hundert Emotionen auf null Emissionen – Mobilität von morgen“ – der Titel hielt, was er versprach, denn Rinderknecht machte seinem Ruf als Visionär und Querdenker alle Ehre. „Emotionen treiben und bestimmen uns, sie regen unsere Kreativitäts- und Innovationskraft an“, stellte er fest, „ohne Emotionen wäre der Ipod wohl kaum ein solch durchschlagender Verkaufserfolg geworden.“ Er plädierte für eine dringend nötige Positionierung und Gewichtung des Mobilitätsthemas: „Emotionale Konzeptfahrzeuge und Mobilitätskonzepte berühren, polarisieren und zeigen den Weg“, ist er überzeugt. Bei der abschließenden heißen Diskussion gesellte sich noch DI Othmar Peier, Global Vice-President Sales & Marketing, MAGNA E-Car Systems, zu der Runde. (AT) FOTO: ISTOCKPHOTO.COM 4 LOGISTIK express 2|2010 www.logistik-express.com

AKTUELL Lange hat die Politik gebraucht, um zuzugeben, dass die Großprojekte der ÖBB und ASFINAG nicht mehr finanzierbar sind – nur mehr zu Lasten der nächsten Generationen. Statt vehement um „ihre“ überholten Projekte zu laufen, sollten die Politiker ihren Blick auf die aktuellen Bürgerinteressen richten, Zukunftsperspektiven schaffen und regionale Arbeitsplätze sichern. Für den Brenner Basistunnel gilt: Die Finanzierungslasten sind zu hoch, der angebliche Nutzen ist mehr als zweifelhaft. Italien liegt politisch und wirtschaftlich am Boden und kann weder seinen BBT-Anteil noch die ca. 10 Mrd. € für den Ausbau der Vor/Nachlauftrecke finanzieren. Will man tatsächlich Verkehr auf die Schiene verlagern, so sollte man Strategien konsequent weiterentwickeln, anstatt dem Tunneltraum nachzujagen. Wie absurd nicht nur die immer wieder für den Brenner vorgelegten Kostenschätzungen (diese sind in den vergangenen Jahren von € 1,45 Mrd. auf ca. € 9 Mrd. angestiegen) sondern auch die Verkehrsschätzungen sind, zeigt sich immer deutlicher. Basierend auf den, der Tunnelplanung zu Grunde liegenden, Schätzungen der BBT sollten 2010 ca. 2 Mio. Österreich braucht einen Masterplan! Von Albtraumtunneln zu Zukunftsperspektiven: Österreich braucht einen Masterplan Verkehr & Logistik! Gastbeitrag: Univ. Prof. Sebastian Kummer Menschen die alte Brennerstrecke benutzen. Tatsächlich sind es 1 Mio.! Nach Angaben der Tunnelbefürworter sollen in Zukunft zwischen Innsbruck und Bozen pro Jahr 6 Mio. Menschen die Bahn benutzen, dass sind so viele wie zur Zeit auf der nahezu konkurrenzlosen Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-London fahren! Auch für die Koralmbahn sind kreative Lösungen notwendig. Man könnte z.B. dem Schweizer Beispiel folgen. Der nur aufgrund politischer Kompromisse gebaute Lötschbergtunnel wurde nicht, wie zunächst geplant, zweiröhrig ausgebaut, sondern nur einröhrig mit einem kleineren Rettungsstollen. Wichtiger als über einzelne Projekte zu diskutieren wäre es aber, einen Masterplan Verkehr & Logistik zu entwickeln, in dem ausgehend Sebastian Kummer Institutsvorstand Transportwirtschaft und Logistik Wirtschaftsuniversität Wien von den Mobilitätsbedürfnissen nachhaltige Verkehrs- und Logistikstrategien entwickelt und daraus Verkehrsinfrastrukturprojekte abgeleitet werden. Sieht man, wie zur Zeit aus Angst vor der Streichung der unsinnigen Tunnelprojekte von Länderseite lobbyiert wird, so bleibt allerdings wenig Hoffnung – sicher steht wieder eine Landtagswahl an, bei der man glaubt, nicht verlieren zu dürfen. Hardware, Software und laufender Service aus einer Hand. BüroKomplett Paket Ihr voll ausgestatteter Arbeitsplatz. Die perfekte Ausstattung für all Ihre Arbeitsplätze erhalten Sie jetzt ganz einfach komplett aus einer Hand – mit dem BüroKomplett Paket. Ganz Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend stellen Sie sich damit aus den Modulen Festnetztelefonie, Mobiltelefonie und PC & Laptop die optimale Kombination für jeden Arbeitsplatz zusammen. Je nach Auslastung Ihres Unternehmens können Sie in Folge jederzeit schnell und kostengünstig Arbeitsplätze aufstocken und verändern. Auch für umfassendes Service ist natürlich gesorgt – mit rascher Unterstützung per Fernzugriff oder vor Ort. Das BüroKomplett Paket bietet Ihnen einfach alles, was Sie für einen erfolgreichen Arbeitsfluss brauchen. Und das zum Fixpreis schon ab € 59,– monatlich! * Weitere Informationen erhalten Sie unter business.telekom.at und 0800 100 800. * pro Monat und Arbeitsplatz bei Abnahme von mindestens 24 Arbeitsplätzen bestehend aus den Modulen Festnetztelefonie, Mobiltelefonie und PC & Laptop, wobei 1/3 dieser Arbeitsplätze mit Softphone und Support Fremdgeräte berechnet wurden. Gilt bei Mindestvertragsdauer von 36 Monaten. Preise exkl. Ust., Verbindungs- und Aktivierungsentgelte. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Stand Juni 2010. BKP_190x137_RZ.indd 1 27.05.10 12:56 www.logistik-express.com LOGISTIK express 2|2010 5

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