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LE-2-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE Erfolgreiches

NETZWERKE Erfolgreiches Vereinsjahr der BVL Österreich Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten konnte die Bundesvereinigung Logistik Österreich 550 Teilnehmer beim 26. Logistikdialog im März 2010 in der Event Pyramide begrüßen. Die Teilnehmer konnten – wie jedes Jahr – von den erstklassigen Vorträgen und den vielfältigen Netzwerk-Möglichkeiten voll profitieren. Beitrag: Christian Skaret Weiters wird die BVL Österreich 2010 ihr Veranstaltungsangebot mit • BVL Logistik Lounge • 1. BVL Österreich Golfturnier • Ganztägige BVL Österreich Logistiktage in den Regionen Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Steiermark mit interessanten Programmen (für BVL Österreichmitglieder kostenlos) • Fortsetzung und Ausbau der im Vorjahr erfolgreich gegründeten BVL Österreich Logistik Akademie nennenswert erweitern. Insgesamt wird die BVL Österreich im Jahr 2010 wieder rund 70 interessante Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet ihren Mitgliedern bieten. Mit diesem attraktiven Sach- und Netzwerkprogramm will die BVL Österreich den positiven Mitgliederzuwachs des Jahres 2009 fortsetzen. Neben allgemeinen Logistikthemen befasst sich die BVL Österreich immer wieder mit aktuellen Logistiktrends, wie z.B.: mit der nachhaltigen Logistik. Im gleichnamigen Competence Center wurde unter der Leitung von DI Gerald Gregori ein Arbeitskreis eingerichtet, der die Erstellung und Veröffentlichung eines „green books“ für Logistiker zum Ziel hat. Über 40 Arbeitskreis- Teilnehmer erarbeiten in Untergruppen die Inhalte dafür. Mit diesen Aktivitäten bietet die BVL Österreich ihren Mitgliedern ein Programm – vom intensiven Know-how-Transfer CHRISTIAN SKARET Präsident der BVL - Bundesverband Logistik Österreich bis hin zum effizienten networking. Nach diesem erfolgreichen Start der BVL Österreich in das Vereinsjahr 2010 und den noch geplanten Aktivitäten wird den BVL Österreich Mitgliedern ein attraktives und aktuelles Logistikprogramm geboten. Balanceakt Einkauf Der Einkauf erfüllt eine der Hauptfunktionen im Unternehmen und ist gerade in Krisenzeiten vor besondere Herausforderungen gestellt. Dkfm Heinz Pechek, Geschäftsführender Vorstand des BMÖ, weiß, wie und wo Einkäufer erfolgreich ansetzen müssen. DDer BMÖ, Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich, beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie seine Mitglieder durch gezielte Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen stärken können. „Der Einkauf hat in der Krise exzellent reagiert. Starke Auftragsrückgänge führten zu oft drastischen Mengenreduktionen, eine Selektion der strategisch wichtigen Lieferanten war die Folge. Neben dringenden Kostensenkungen starteten besonders große Unternehmen regelrechte Stützprogramme für ihre Hauptlieferanten, um gemeinschaftlich das Tief zu überwinden und die Lieferbereitschaft zu erhalten. Auffallend ist auch die intensivierte Zusammenarbeit zwischen dem Einkauf und der Finanzabteilung“, fasst Pechek zusammen. Verknappung und Spekulation Nachdem sich nun die Spreu vom Weizen getrennt hat und sich die meisten Auftragsbücher wieder langsam füllen, stellt sich eine Interview mit heinz pechek Geschäftsführer BMÖ - Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik neue Herausforderung: „In manchen Bereichen, etwa bei IT, Commodities und Rohstoffen, kommt es zu Engpässen, da nicht alle Lieferanten die Krise überlebt haben. Besonders bei Rohstofflieferanten ist es momentan äußerst schwierig, langfristige Lieferverträge auszuhandeln, da die Preise extrem schwanken“, stellt Pechek fest. Dieses Problem kennt auch Prokurist Bernhard Kreutzer, MBA, Einkaufsleiter der S. SPITZ Gesellschaft m.b.H: „Herausfordernd für das „Spitzen Einkaufsteam“ ist die herrschende Ungewissheit vieler Märkte, auf denen wir beschaffen. Teilweise haben wir hohe „Vor-Krisen-Niveaus“ erreicht, Finanzindikatoren zeigen gerade bei Währungen massive Verschiebungen und der „landed price“ an der Produktionslinie der Lebensmittelindustrie schwankt wie im Fieber.“ Kritisch steht Kreutzer vor allem Rohstoffspekulanten gegenüber: „Selbst die bestmögliche Einschätzung eines Branchenkenners kann sich morgen als falsch herausstellen, wenn eine Handvoll Spekulanten beschließt, gegen eine Region und auf einen Rohstoff zu wetten. Jene, die die Rahmenbedingungen setzen, sollten endlich eine klare Unterscheidung zwischen dem physischen Handel mit Gütern und der nackten, volkswirtschaftlich weitgehend wertlosen Manipulation von Märkten treffen.“ Für Pechek steht außer Frage, was nun geschehen muss: „Wo es möglich ist, müssen Verträge flexibilisiert werden, um auf die volatilen Preise reagieren zu können. Dazu ein durchgängiges Lieferanten- und Supply- Chain-Management, der Einsatz von e-business und eine hochwertige Qualifikation des strategischen UND operativen Einkaufs, und wir können optimistisch in die Zukunft blicken.“ (AT) 12 LOGISTIK express 2|2010 www.logistik-express.com

NETZWERKE Nachhaltigkeit in Leoben Der diesjährige Leobener Logistiksommer steht unter dem Motto „Nachhaltigkeit in der Logistik. Innovationen und Trends für Abfall-, Entsorgungs- und Lagersysteme“. Hoch spannende Vorträge und eine Exkursion locken im Herbst in die Steiermark. PBereits zum 8. Mal öffnen sich am 16. und 17. September 2010 die Tore zum Internationalen Leobener Logistiksommer, wie bereits 2009 dient das Asia Spa Leoben als würdige Kulisse für ein abwechslungsreiches Programm. „Der Logistik Club Leoben richtet sich schwerpunktmäßig auf jene Fachgebiete, die der Montanuniversität in Forschung und Lehre entsprechen. So schaffen wir zugleich eine fachliche Abgrenzung zu unseren Partnern VNL und BVL“, erklärt Dr.-Ing. Dr. h. c. em. Univ.-Prof. Albert Oberhofer, Präsident Logistik Club, der auch den Eröffnungsvortrag halten wird. Die Besucher erwarten vier Themenbereiche, zu denen es jeweils Fachvorträge geben wird: erstens Förderwesen, -technik und –ökonomie, beispielsweise Güterströme und Warenumschlagseinrichtungen in ihrer technischen und wirtschaftlichen Bedeutung; zweitens Lagerung: in drei Vorträgen werden die neuesten technischen Entwicklungen sowie die Effizienz von Lagersystemen dargestellt. Das dritte Thema ist die Entsorgungslogistik, wobei einer der Beiträge die grenzüberschreitende Logistik im Dreiländereck Österreich-Deutschland-Schweiz behandeln wird. „Der vierte und letzte Schwerpunkt ist die Energielogistik: in vier Vorträgen wird über die Lagerung trennbarer Stoffe, Effizienz in der Gebäudeisolierung, Batteriewertstoffe und einen Infrastrukturplan für Elektromobilität gesprochen“, zählt Oberhofer auf. Auf etwas freut sich Oberhofer besonders: „Es gibt natürlich wieder eine Exkursion, diesmal geht es ins Schienenweichenwerk der VAE GmbH in Zeltweg“. Beim anschließenden Abendprogramm wird der Kabarettist Oliver Hochkofler Interview mit ALBERT OBERHOFER Präsident LCL - Logistik Club Leoben für Unterhaltung sorgen. Ein Programmpunkt der etwas anderen Art wartet am zweiten Tag, wenn es nach einem Einführungsvortrag „Logistik und Alexander der Große“ durch Univ.- Prof. Dr. Siegfried Augustin in die Ausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ in die Kunsthalle Leoben geht. Einen detaillierten Vorbericht über den Leobener Logistiksommer 2010 lesen Sie in der Ausgabe 03/2010 des Logistik express. (AT) 90 Jahre onorm Am 19. Mai 2010 feierte das Österreichische Normungsinstitut (Austrian Standards Institute, ASI) seinen 90. Geburtstag mit einer Pressekonferenz. Dabei wurde klar, wie viel leichter das Leben durch die Existenz von Normen wurde. Haben Sie schon einmal versucht, ein Nokia-Handy mit einem Sony-Ladegerät zu laden? Es funktioniert nicht, denn leider sind die Stecker noch nicht genormt – obwohl es dringend notwendig wäre. Normen entstehen aus einem konkreten Bedürfnis heraus, sie kommen aus dem Leben. Für die Entwicklung einer Norm wird ein reger Dialog mit allen betroffenen Kreisen geführt, um den besten Konsens zu finden. Das ASI managt 5.880 Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, die an der Entwicklung von rund 2.000 Normen jährlich mitwirken. Das Institut selbst ist hierbei ein neutraler Dienstleister, der die Infrastruktur zur Verfügung stellt und den Entwicklungsprozess überwacht. Und das ist gut so, denn internationale Studien belegen, dass Normen rund 25 Prozent zum Wirtschaftswachstum beitragen. Unternehmer profitieren von den einheitlichen Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln, Transaktions- und Markteintrittskosten sinken. So waren und sind Europäische Normen ein Grundpfeiler des Binnenmarktes. Hinsichtlich der Zukunft der Normung lassen sich vier Trends erkennen: durch die wachsende Globalisierung werden Normen internationaler und der Bedarf an Normen im Bereich Dienstleistungen steigt. Zudem wird aufgrund des technischen Fortschrittes der Normungsprozess schneller. Es zeigt sich auch, dass Normen zunehmend Teil der Unternehmensstrategie werden. Es gibt also noch viel zu tun, für (mindestens) die nächsten 90 Jahre. (AT) Egal, wo Sie arbeiten ... Mit den neu entwickelten WEB.apps für die Softwarelösungen DISPONENTplus und DISPONENTgo sind Sie und Ihre Kunden immer auf dem Laufenden. Egal, ob Sie einen Überblick über Ihre Lagerbestände oder aktuelle Umsatzzahlen benötigen. www.webapps4log.de 1975 | 2010: 35 Jahre Speditions- und Logistiksoftware www.logistik-express.com LOGISTIK express 2|2010 13

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