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LE-2-2009

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

IM FOKUS In ihrer

IM FOKUS In ihrer Niederlassung erfolgt die Einspeisung aller Verkehre in diese Region aus ganz Österreich und den angrenzenden Nachbarländern wie etwa Slowenien, Tschechien oder der Slowakei. Weitere Sammelzentralen liegen in Basel, Buchs, Köln, Hamburg, Lyon, Paris, Mulhouse (Frankreich, Anm.), London, Milano, Eindhoven und Malmö. „Wir haben in Istanbul einen Brückenkopf errichtet, alle aus Westeuropa kommenden Sendungen werden dort gebündelt und schließlich weitergeleitet“, erklärt Sommer. Interview mit Heike Sommer Niederlassungsleiterin DHL Freight, Kalsdorf Der Sonne entgegen Seit Anfang Jänner bietet die DHL einen verstärkten Zugang zum Mittleren Osten mit dem LKW, von Kalsdorf/Graz geht es für Teil- oder Komplettladungen über Istanbul direkt nach Amman oder Dubai, aber auch Ost- und Südosteuropa werden aufgewertet. Angesichts der aufgrund der wirtschaftlichen Situation teilweise rückläufigen Sendungszahlen, hat sich auch die DHL Freight auf die Suche nach neuen, zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern umgesehen und ist dabei fündig geworden: „Natürlich versucht jeder, den aktuellen Entwicklungen wie geringeren Margen durch die Akquisition von Neukunden zu begegnen“, erklärt Josef Augustin, Country Manager und Cluster Manager Balkan der DHL Freight (Austria). Interview mit josef augustin Country Manager DHL Freight (Austria) Österreich als Angelpunkt Eine der aus diesem Change-Management resultierenden Maßnahmen ist die Ausweitung der Aktivitäten in Ost- und Südosteuropa. „Wir sind dabei, Österreich zur Drehscheibe für Sammelgutverkehre nach Ost- und Südosteuropa zu etablieren, da wir in dieser Region großes Potenzial schlummern sehen. Immerhin leben dort etwa 320 Millionen Menschen mit einer nicht zu verachtenden Konsumbereitschaft“, verrät Augustin seine Pläne. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde in Wien bereits eine neue Abteilung mit 20 Mitarbeitern installiert, die Teams in Graz und Wels wurden um Ostverkehrsspezialisten erweitert und aufgestockt. Tägliche Abfahrten nach Tschechien (Prag, Brünn), Budapest, Sofia, Polen (Warschau, Sosnowiecz), Bukarest und in die Balkan-Staaten bezeugen das aufrichtige Engagement, zusätzlich gibt es Regelverkehre nach Kiew (drei Mal pro Woche); Arad (Westrumänien), Moskau und St. Petersburg werden zwei Mal wöchentlich angefahren. „Hinzu kommen regelmäßige Abfahrten nach Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Kasachstan mit Anschlussverbindungen nach Tadschikistan, Turkmenistan, Kirgisien und Usbekistan“, zählt Augustin auf. Per LKW nach Dubai „Mit unseren Verbindungen bieten wir einen Transport in den Nahen und Mittleren Osten, der schneller als die Seefracht und günstiger als die Luftfracht ist“, fasst Heike Sommer, Niederlassungsleiterin DHL Freight in Kalsdorf, die Vorzüge prägnant zusammen. Hohe Erwartungen Das zu erwartende Potenzial ist enorm: „Die GCC-Länder (GCC = Gulf Cooperation Council, Golf Kooperationsrat, besteht derzeit aus Bahrain, Katar, Kuwait, dem Oman und Saudi-Arabien, Anm.) und deren Nachbarstaaten haben das höchste BIP pro Kopf auf der Welt, die Wirtschaft und die Infrastruktur in diesen Ländern wachsen unvergleichlich stark, auch heute noch“, ist sie überzeugt. Die für die nächsten Jahre prognostizierten Warenströme übertreffen alle Erwartungen. Die Liste der über Istanbul betreuten Verteilzentren kann sich sehen lassen: die Transporte gehen nach Manama (Bahrain), Sana’a (Jemen), Amman (Jordanien), Doha (Katar), Kuwait- City (Kuwait), Beirut (Libanon), Muscat (Oman), Dhahran, Dschidda und Riad (Saudi Arabien), Abu Dhabi und Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Kairo (Ägypten), Teheran (Iran) sowie Damaskus (Syrien). In Amman und Dubai befinden sich DHL Freight-Zentren, von wo aus auch Transporte organisiert und Sendungen verfolgt werden können. Eine gut 300 Fahrzeuge starke Flotte kann nahezu alle Beförderungswünsche erfüllen: „Egal ob Kofferaufbauten, Kühltransporter, Gardinenoder Schubbodentrailer, wir bieten das volle Programm an Fahrzeugen mit Luftfederung für optimale Ladesicherheit und natürlich mit GPS“, erzählt Sommer stolz. Die Kunden erhalten auf Wunsch einen Door-to-door- Service bei garantierten Laufzeiten zwischen 14 und 24 Tagen, je nach Destination. Für die Strecke Graz – Doha werden beispielsweise 19 Kalendertage angegeben. „Das Interesse der Kunden steigt, und wir sind gut darauf vorbereitet“, sieht Sommer der Zukunft positiv entgegen. 18 LOGISTIK express 2|2009 www.logistik-express.at

IM FOKUS Ich bin voll geladen Wäre eine Batterie ein Lebewesen, könnten das ihre Gedanken sein – sofern sie in einem Ladesystem mit Active Inverter Technology steckte. Viele Unternehmen setzen in ihren Anlagen auf Elektro-Flurförderzeuge, in deren Anschaffungskosten natürlich auch die passende Batterie und das zugehörige Ladegerät einfließen. Während in den letzten Jahren aufgrund des geringeren Anschaffungspreises häufig Batterieladegeräte mit 50 Hz-Trafo-Technologie gekauft wurden, geht man angesichts steigender Energiekosten und der Einbeziehung der Lifecycle-Costs vermehrt dazu über, in die wesentlich effizientere Active Inverter Technology zu investieren – eine der bahnbrechenden Erfindungen von Fronius. Interview mit HARALD SCHERLEITNER Spartenleiter FRONIUS International GmbH Active Inverter Technology Nur wenige machten sich bislang Gedanken über den Wirkungsgrad von Ladegeräten. Bedenkt man aber den direkten Zusammenhang zwischen Wirkungsgrad, Ladedauer und Stromverbrauch, lohnt es sich, die Sache näher anzusehen: „Während marktübliche 50 Hz-Ladegeräte etwa 55 bis 75 Prozent Wirkungsgrad erreichen, ermöglicht das ausgeklügelte Zusammenspiel von primärgetakteter Leistungselektronik mit digitalem Regelkreis bei Fronius-Ladegeräten mit Active Inverter Technology einen Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent“, erklärt Harald Scherleitner, Spartenleiter, FRONIUS International GmbH. Ein weiterer Vorteil: „Durch die einmalige Kombination aus digitalem Regelkreis, dU/ dt-Technologie (Spannungsänderung/Zeit, Anm.) und Ladespannung mit geringster Restwelligkeit verlängert sich die Lebensdauer der Batterie um bis zu 25 Prozent“, freut sich Scherleitner. Batterie-Betriebskosten Check Einen besonderen Service bietet Fronius mit dem Batterie-Betriebskosten Check: „Unsere Experten führen vor Ort eine Analyse durch und erheben das Einsparungspotenzial in den drei Dimensionen Stromkosten, Batteriewartung und Wiederbeschaffung“, beschreibt Scherleitner den Ablauf. Durch den erheblich geringeren Energieverbrauch ist ein Return on Investment bereits nach zwei bis drei Jahren gegeben. Positiver Nebeneffekt: durch die Einsparung von Energie reduziert sich der CO2-Ausstoß, man hilft also nicht nur dem Budget, sondern auch der Umwelt. www.hochleistungsstapler.at Die neuen Elektro-Dreirad-/Vierradstapler. Neue Lösungen für Energie und Effizienz. www.logistik-express.at LOGISTIK express 2|2009 19

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