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LE-2-2008

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

IM FOKUS Müller – Die

IM FOKUS Müller – Die lila Logistik Seit 2004 ist Müller – Die lila Logistik für die Bandversorgung von definierten Teile-Umfängen der BMW und Chrysler Fahrzeugproduktion bei Magna Steyr in Graz verantwortlich. Die Farbe Lila repräsentiert dabei die zugrunde liegende Firmenphilosophie – logistische Beratung und Umsetzung aus einer Hand. TEXT: STEPHAN HOFSTÄTTER Mutterunternehmen in Deutschland betreut vier verschiedene Branchen in Sachen Logistik: Automobilindustrie, Elektronik, Konsumgüter und Industrieprodukte. Jede Branche hat unterschiedliche logistische Anforderungen, für welche Müller – Die lila Logistik die richtigen Rezepte bereit hält. „In der Automotive-Industrie gibt es einen klassischen Produktionszyklus von durchschnittlich zirka sieben Jahren“, sagt Stege. „Die verschiedenen Phasen eines Zyklus gehen von der Strategie über das Konzept und den Anlauf zum Betrieb und hin zur weiteren Optimierung. Danach beginnt wieder alles von vorne. Besonders bei Strategie und Optimierung können wir unser Know-how anbieten.“ Dieses Knowhow über optimierte Abläufe steht in der gesamten Lila Logistik Gruppe zur Verfügung. Die Werkshalle von Lila Logistik in Graz. Müller – Die lila Logistik AG ist ein Logistikdienstleister, der seine Unternehmensphilosophie mit einer Formel aus der Farbenlehre veranschaulicht, welche lautet: LILA = BLAU + ROT. Dabei steht Blau für den logischen Bereich, für das Design und die Beratung; Rot drückt den operativen Bereich aus, also die Umsetzung des Geplanten. Beides zusammen ergibt Lila und somit eine Kombination von Beratung und Umsetzung – oder anders ausgedrückt: „Der klassische Consulter berät nur, was am besten zu tun wäre; wir hingegen möchten auch einhalten, was wir sagen. Dies macht unsere USP aus“, so Andy Stege, Geschäftsführer von Müller – Die lila Logistik Austria in Graz, einer 100-Prozent- Tochter des Mutterunternehmens in Besigheim bei Stuttgart. Logistics Service Center für Magna Steyr Im Jahr 2004 hat die „Müller – Die lila Logistik Austria GmbH“, wie sie ganz genau heißt, Teile der logistischen Versorgung des Produktionswerkes im Bereich BMW und Chrysler von Andy Stege, Geschäftsführer von Müller – Die lila Logistik Austria Magna Steyr Fahrzeugtechnik in Graz übernommen. Somit liegt die Bandversorgung der Fahrzeugproduktion bei Magna Steyr in der Verantwortung von Müller – Die lila Logistik. „Wir liefern die erforderlichen Bauteile bedarfsgerecht ans Fließband im vier Kilometer entfernten Fahrzeugwerk“, erklärt Stege. Müller – Die lila Logistik steht für diese Aufgabe ein 50.000 Quadratmeter großes Logistics Service Center zur Verfügung. Davon sind 30.000 Quadratmeter überdachte Halle. Ca. 200 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Outsourcing-Auftrag von Magna Steyr hat ein Volumen von 65 Millionen Euro bis 2010. Der Vorteil dieser Konstellation besteht für Magna Steyr darin, dass sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenz – die Entwicklung und den Bau von Fahrzeugen – konzentrieren kann. Müller – Die lila Logistik wiederum kann mit seinem Know-how in der Planung und Durchführung von Logistikdienstleistungen punkten. Know-how in vier Branchen Die gesamte Lila Logistik Gruppe mit dem Wirtschaftsdaten „Blaues“ Logistics Design und „rotes“ Logistics Operating der Lila Logistik Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2007 einen Umsatz von 82,7 Millionen Euro. Über 1.000 Personen arbeiten in den insgesamt 14 Standorten in Deutschland, Österreich und Polen. Die Aktien der „Müller – Die lila Logistik AG“ notieren im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Grazer Standort machte 2007 einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro. Das lila Ziel in Österreich ist es, natürlich weiter zu expandieren wobei die Ausrichtung des Wachstums im Bereich Kontraktlogistik, Beratung und VAS liegt. ACStyria Autocluster Die Lila Logistik in Graz ist Mitglied im ACStyria Autocluster, unter dessen Dach eine große Anzahl an Betrieben der Automotive-Industrie organisiert sind. „Hier geht es vor allem um Networking und Erfahrungsaustausch“, so Stege, „schließlich ist es in unserem Interesse, dass auch weiterhin Autos in Österreich gebaut werden. Daher ist es wichtig eine Lobby zu haben – auch für die politische Unterstützung unserer Anliegen. Die Rahmenbedingungen für die Autoindustrie in Österreich sind gut, und so soll es bleiben. Sowohl auf Zuliefer- als auch auf Herstellerseite gibt es Wachstumschancen.“ 28 LOGISTIK express 2|2008 www.logistik-express.at

IM FOKUS Jungheinrich hat gut lachen Im Rahmen der CeMAT 2008 präsentierte Jungheinrich innovative Konzepte, neue Modelle und Weiterentwicklungen von Altbewährtem zur Schonung von Ressourcen wie auch von Arbeitskräften. TEXT: ANGELIKA THALER Neben dem neuen Gabelstapler VFG 425s-435s mit hydrostatischem Antrieb, Schublaststaplern mit Superelastikreifen, dem 7-Tonnen- Schlepper EZS 570 und dem serienreifen Multifunktionslenkrad „JetPilot“ sowie der Studie einer Direktmethanol-Brennstoffzelle für Flurförderzeuge, weckten auch andere Neuerungen das Interesse: Jungheinrich-Concept ‘08 Die aktuelle Fahrzeugstudie überzeugt durch neue Lösungen für umwelt- und budgetschonende Energieeinsparungen und Ergonomie im Staplerbereich. Der Niederhubwagen zum Mitfahren verfügt über einen neuartigen, effizienten Lithium-Ionen-Akku mit geräuscharmem Direktantrieb, der größere Reichweiten bei weniger Ladezeit erlaubt. Ergonomische, per Daumen steuerbare Bedienelemente und eine niedrige Plattform erleichtern das Arbeiten. Neue Elektro-Gegengewichtsstapler Ab Sommer 2008 gibt es bei Jungheinrich zwei neue Baureihen von Elektro-Gegengewichtsstaplern mit seitlichem Batteriezugang, elektrischer Lenkung und neuem Bedienkonzept (Solo- oder Multipilot), modernste Drehstromtechnologie ermöglicht hohe Umschlagleistungen bei niedrigem Verbrauch. Der integrierte Einbaulader überwacht die Batterie und erlaubt flexibles Laden. Das „Floating Cab“ – ein schwingend im Rahmen gelagertes Fahrplatzmodul – minimiert Vibrationen. Die neuen Frontstapler der Baureihen EFG 213- 220 und 316-320 bewältigen Lasten bis zu 2.000 kg und erreichen maximal 17 km/h. Kommunikativer Kombistapler Der neue Elektro-Kommissionier-/Dreiseitenstapler EKX 513-515 mit 80-Volt-Drehstromtechnik ist dank integrierter RFID-Lagernavigation in der Lage, selbständig mit dem LVS zu kommunizieren. Die Basis dafür liefern die Module „Horizontalpositionierung“, „Hubhöhenvorwahl“ und „Stapelautomatik“. Der Stapler sucht automatisch den optimalen Anfahrtsweg, erwartet wird dadurch eine Umschlagsleistungssteigerung von mehr als 15 Prozent. Das schalterlose Zweihand-Bedienkonzept bietet einen hohen Komfort für die Fahrer, das regenerative Abbremsen wiederum fördert die Energierückgewinnung für lange Einsatzzeiten. Christian Erlach, Geschäftsführer der Jungheinrich Austria GmbH

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