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LE-2-2008

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE Am Donnerstag,

NETZWERKE Am Donnerstag, dem 19. Juni 2008, öffnet das Design Center Linz seine Pforten für den 15. Linzer Logistiktag. Das Thema: „In der Gegenwart das Richtige für die Zukunft erkennen - Handlungsfelder für Logistik 2030.“ Bereits am Vorabend wird im Oberbank Forum über die Logistik der Gegenwart und den Anstoß für die Studie diskutiert. Fit für die Zukunft Für zwei Tage steht Linz ganz im Zeichen der Logistik und legt den Fokus auf die kommende Generation. Die bei der Veranstaltung präsentierte Studie sorgt schon im Vorfeld für Spannung. TEXT: ANGELIKA THALER Prof. (FH) DI Franz Staberhofer, Obmann des VNL Ferdinand Schmidt, Vorstandsdirektor Rail Cargo Austria Ein bunter Mix – für jeden etwas Das Programm glänzt mit zahlreichen Fachvorträgen namhafter Vertreter der Branche ebenso wie mit moderierten Gesprächsrunden, freiem Raum für Diskussionen und einer Fachausstellung. Der Fokus liegt hierbei klar auf strategischen und operativen Konzepten und Lösungen für Logistik, Unternehmensnetzwerke und überbetriebliche Kooperationen. Ein Highlight ist die Präsentation der Studie des LOGISTIKUM „Logistik 2030 - Zukunftsszenarien einer nachhaltigen Standortentwicklung in Österreich“ durch Dr. Friedrich Starkl (Leiter LOGISTIKUM), Ferdinand Schmidt (VD Rail Cargo Austria), Johannes Hödlmayr, MBA (Vorstand Hödlmayr International AG) und Peter Ackerlauer (MdV voestalpine Stahl GmbH). Bewusstsein schärfen „Logistik rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung“, meint Ferdinand Schmidt, der auch ein Beiratsmitglied des VNL ist. „Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, beeinflusst aber natürlich auch das Leben jedes Einzelnen nachhaltig. Damit das nicht etwa als beängstigende Belastung empfunden wird, sind Veranstaltungen wie der Linzer Logistiktag ein ausgezeichnetes Mittel, die Bevölkerung zu einer positiven Einstellung zu motivieren.“ Da der oberösterreichische Wirtschaftsraum obendrein zu einem der dynamischsten in Österreich zähle, freue er sich schon sehr auf die Veranstaltung und auf die Teilnehmer, die er dort treffen werde. Wer hat das beste Konzept? Der BMÖ und die Industriellenvereinigung suchen im ganzen Land die innovativsten Lösungen und Anwärter auf den Austrian Supply-Innovation Award. TEXT: ANGELIKA THALER Wenn am 1. Oktober 2008 der BMÖ – Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich – sein 10jähriges Bestehen feiert, wird gleichzeitig in Kooperation mit der Industriellenvereinigung der Austrian Supply-Innovation Award 2008 in drei Kategorien vergeben. Dkfm. Heinz Pechek, Geschäftsführender Vorstand BMÖ Belohnung für Innovation Mit dem Award, der eine Erweiterung des Austrian e-procurement Award darstellt, werden Best Practice- Lösungen entlang der Wertschöpfungskette sowohl auf Lieferanten- als auch auf Einkäuferseite sowie die beste wissenschaftliche Arbeit oder Publikation öffentlich ausgezeichnet. Damit wurde ein Anreiz geschaffen, die für den Erfolg eines Unternehmens so maßgeblichen wirtschaftlich und technologisch sinnvollen Innovationen voranzutreiben. Im Brennpunkt des Awards stehen innovative Prozesse zur Steigerung der Effizienz und Produktivität, neuartige Formen der Beziehungsstrukturen entlang der Wertschöpfung und gegenseitiger Know-how Transfer. Weitere Erfolgskriterien sind simultaneous & collaborative engineering, ressourcenschonende Leistungserbringung in Produktion, Lager und Transport, Einsparung von Energie und CO 2 , Beachtung von Codes of Conducts, d.h. akzeptierte, realisierte Verbindungen von Unternehmenskulturen, Wert-Synchronisation, Win/win-Konzepte und die Akzeptanz bei Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden. Interessenten haben noch bis 31. August 2008 Gelegenheit, ihre Projekte einzureichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.e-procurement-award.at. 10 LOGISTIK express 2|2008 www.logistik-express.at

NETZWERKE GASTKOMMENTAR von DIR. RUDOLF POTRUSIL Geschäftsführer Pfeiffer Holding, Traun Partnership für neue Herausforderungen FOTO: ISTOCKPHOTO.COM Wie das Ketchup zu den Pommes kommt Odyssee der Waren - Die lange Reise eines Produkts bis zum Verbraucher und die peinlich genaue Erfassung jeder Station seines Wegs TEXT: PROMOTION Alles auf dieser Welt scheint mittlerweile registriert, sortiert und kategorisiert. Nichts kann einfach unbemerkt verschwinden. Alles kann identifiziert werden. Unter anderem auch jede Flasche Tomatenketchup, die sich auf ihrem Weg zum Konsumenten befindet. Tom, das Ketchup mit besonders hohem Tomatenanteil, mild im Geschmack und ohne Konservierungsstoffe, ist einer von vielen, die auf einer Palette Überkartons soeben im zentralen Warenlager angekommen sind. Die MitarbeiterInnen, zuständig für die Übernahme der ankommenden Waren, sind über die Ankunft von Tom bereits bestens informiert: über elektronischen Datenaustausch und die eindeutig zugeordnete Nummer wurde die Bestellung schon vor Tagen im EDV-System erfasst, als deutlich wurde, dass der Bestand an Ketchup in einer Filiale langsam zur Neige ging. Aber nicht nur darüber wissen die Mitarbeiter Bescheid. Die SSCC-Auszeichnung gibt Auskunft über die Versand- und Transporteinheiten, mit denen Tom unterwegs war, GLN-Nummern zeigen an, wo Tom die nächsten Tage gelagert wird und wie lange er dort stehen darf. Der Strichcode wird beim Wareneingang mit einem Scanner ausgelesen und liefert noch viele weitere wichtige Details über Tom und seine Ketchup-Konkurrenten. Schnell, effektiv und zuverlässig, auch für den Konsumenten. Das ist besonders wichtig, denn erst vor wenigen Tagen wurde mithilfe des Codes festgestellt, dass einige Kartons mit Ketchup nicht in den Handel kommen dürfen. Die Chargen waren aufgrund eines Produktionsfehlers verdorben, und mittels GS1-Standards konnten die betroffenen Kartons sofort gefunden und aussortiert werden. Ein Vorgang, der ohne das GS1-System überaus zeitaufwendig und derart lückenlos nicht möglich wäre. So ist garantiert, dass tatsächlich nur die verdorbenen Einheiten entsorgt werden müssen. Das automatische Fördersystem, über das Tom ins Hochregallager gebracht wurde, holt ihn schon nach wenigen Tagen dort wieder ab. Gemeinsam mit seinen Kollegen wurde er über seine Artikelnummer einer Filiale zugeteilt. Und landet dort – nicht ohne beim Wareneingang wieder gescannt zu werden – im Regal. Im Zuge der Lagerbestandserfassung wissen nun auch die Mitarbeiter in der Filiale, dass Tom angekommen ist. Toms Geduld wird nicht lange auf die Probe gestellt, denn schon nach wenigen Tagen greift ein Konsument nach ihm, er landet in einem Einkaufswagen, auf dem Förderband und wird abermals über einen Scanner gezogen. Automatisch erkennt das Kassensystem seinen Namen und seinen Preis. Doch halt: noch ein Hinweis wird ausgedruckt. Ketchup ist im Sonderangebot! Vom regulären Preis wird automatisch ein Nachlass abgerechnet, und die Information für die Marktforschung gespeichert. Tom ist damit aus dem Warenbestand der Filiale ausgebucht, wandert in die Einkaufstasche und landet später direkt neben den Pommes auf dem Teller. Ende der Reise. Neue Vertriebsformen, neuartige Kommunikationssysteme und der internationale Wettbewerb stellen für den Handel enorme Herausforderungen dar, die es durch die Entwicklung neuer Strategien zu bewältigen gilt. Ein wichtiger Partner der ersten Stunde war und ist die Standardisierungsorganisation GS1. Zeitaufwendige Bestell- und Abrechnungsvorgänge und bilaterale Vereinbarungen gehören mit dem Datenaustauschsystem, das GS1 zur Verfügung stellt, längst der Vergangenheit an und machen außerdem den Datenverkehr bedeutend sicherer. Schon in der Pionierzeit der Strichcodes war unser Unternehmen mit von der Partie. Denn gerade für ein mittelständisches Unternehmen ist es sinnvoll, an übergreifenden Systemen teilzunehmen, statt allein das Rad neu erfinden zu wollen. In meiner Funktion als Beirat bei GS1 Austria ist es mir deshalb auch so wichtig, die Sichtweisen des regionalen und mittelständischen Handels einzubringen und zu vertreten, auch wenn die grundlegenden Anforderungen vergleichbar zu großen Handelsketten sind: Sicherheit, Zuverlässigkeit und rasche Abwicklung der Geschäftsprozesse sind für alle Partner gleichermaßen wichtig. Mit den GS1 Standards, dem weltweiten Identifikations- und Codiersystem für Artikel, wurde die Grundlage für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch und die Standardisierung von Nachrichtenstrukturen gelegt. Österreich spielt in zweierlei Hinsicht eine Vorreiterrolle: einerseits gibt es kaum ein vergleichbares Land, in dem das System so gut durchkonzipiert ist. Andererseits begleitet GS1 Austria viele österreichische Firmen bei der Expansion in osteuropäische Länder und sorgt auch dort für einheitliche Standards im Datenaustausch. www.logistik-express.at LOGISTIK express 2|2008 11

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