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LE-1-2014

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

TRANSPORT

TRANSPORT Überseetransport ohne Sorgen Die Herausforderung bei der Verschiffung von Industrieanlagen ist es, ein meist sperriges, voluminöses Packstück zuverlässig vor Wind und Wetter bei der Seepassage zu schützen. Eine Kooperation zwischen der Zufall logistics group und der Kopack Industrieverpackung stellt sich dieser Herausforderung. REDAKTION: LOGISTIK EXPRESS Überseetransporte sind tückisch: sie dauern lange, es kann ebenso heiß wie kalt, windig wie sonnig und regnerisch sein. Eine ausgeklügelte Verpackung sorgt nicht nur für den Schutz der Ware, sie macht zumeist den Transport erst möglich. Bereits vor vier Jahren beschloss daher die Zufall logistics group, die schon jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verpackungsspezialisten Kopack zu einer festen Kooperation auszuweiten. Das Ergebnis: zusammen können die Partner alles bewegen, was ein Kunde transportiert haben will: von antiken Liebhaber-Möbeln in die USA bis hin zu einem 30 Tonnen schweren Heizofenmodul nach China. „Die Kooperation bietet den großen Vorteil, dass der Kunde immer nur einen Ansprechpartner hat“, erklärt Annette Otte, Abteilungsleiterin Seefracht Export bei Zufall. „Von der ersten Anfrage bis zur Ankunft der Ware an ihrem weit entfernten Bestimmungsort steuern wir sämtliche Abläufe.“ Kopack-Geschäftsführer Marcus Kowal bekräftigt: „Der Kunde erlebt uns in der Kooperation als sehr enge Partner. Unser gemeinsames Auftreten reduziert die Anzahl der Schnittstellen und der gesamte Prozess verläuft transparenter und effizienter.“ Ablauf Ehe die Planung beginnt, besuchen Vertreter des Logistikers und des Verpackungsspezialisten gemeinsam den Kunden, um die zu verschiffenden Güter vor Ort zu besichtigen. Erst dann werden die Transportmittel festgelegt. Wenn es sich nicht in einem 40-Fuß-Container ausgeht, wird eine maßgeschneiderte Holzkiste gezimmert. Dann erstellt Kopack eine Packliste mit den genauen Daten der Packstücke und Anzahl der Collis, woraufhin Zufall entscheidet, welche und wie viele Ladeeinheiten und Spezialfahrzeuge benötigt werden. „Erste Meile“ unverpackt Da vielen Kunden das passende Equipment fehlt, landen 85 Prozent der Waren unverpackt bei Kopack. Um sie trotzdem sicher zu transportieren, kommen Anti-Rutsch-Matten, Spanngurte und Ketten zum Einsatz – wirklich verpackt wird erst bei Kopack in Kassel. Durch jahrelange Erfahrung können die beiden Kooperationspartner diesbezügliche Bedenken ihrer Kunden zerstreuen. „Um Schwergut von 40 oder 50 Tonnen zu transportieren und zu verpacken bedarf es einer langjährigen internen Ausbildung“, berichtet Verpackungsprofi Kowal. Denn für die Handhabung von solchem Schwergut gibt es keine eigenen Ausbildungsgänge. Zusätzlich vertrauensbildend wirkt vor allem, dass die Kunden, wenn sie wollen, den kompletten Weg ihrer Ware vom Werk bis nach Kassel begleiten können. „Wir bieten den Kunden immer an mitzufahren“, erklärt Kowal. Beim Festzurren auf dem Lkw sind sie ohnehin dabei und können den Verladeprofis erklären, an welcher Stelle sie die Spanngurte gefahrlos anlegen können, ohne das Transportgut zu beschädigen. In Kassel erfolgt dann die endgültige Verpackung für den Überseetransport, die alle Erfordernisse an Korrosionsschutz & Co erfüllt. Meist kommt hierbei Aluminiumverbundfolie in Verbindung mit Trockenmittel oder VCI-Korrosionsschutzpapier zum Einsatz. Nach dem Stauen geht es per LKW zum Verladehafen Hamburg, wo Zufall auch gleich die Zollformalitäten erledigt. Big Size Für übergroße Transportgüter zimmert Kopack ganz große Kisten für den Seetransport, die jeweils individuelle Maßanfertigungen aus speziellem Holz sind, das nach dem IPPC/ISPM 15-Standard wärmebehandelt wurde – um die Verbreitung der Blauen Fichtenholzwespe (Sirexwespe) zu vermeiden. Von A bis Z Während des gesamten Prozesses behält Zufall die Steuerung. So auch beim letzten Transportweg vom Überseehafen zum Empfänger. Hier besorgt Navis-Zufall den passenden Transportpartner. „Wir steuern den gesamten Transportprozess, und unser Kunde kann sich darauf konzentrieren, die Anlage vor Ort einsatzbereit zu machen“, verdeutlicht Otte. Und das ist es, worauf es für den Kunden ankommt. (LE) 34 LOGISTIK express Ausgabe 1/2014 www.logistik-express.com

TRANSPORT Zoll mit viel Potenzial zur Kostensenkung Die Weltwirtschaft verschenkt jährlich Millionen durch mangelnde Zolloptimierung. Zölle machen mit über 21 Mrd Euro etwa 13 Prozent der gesamten Einnahmen der Europäischen Union aus. Was die EU erfreut, bildet für die internationale Wirtschaft einen der größten Kostenblöcke, der letztlich überwiegend von den Verbrauchern in der EU getragen werden muss. REDAKTION: LOGISTIK EXPRESS Die rechtlich korrekte Optimierung von Zöllen stellt für internationale Firmen ein großes Kostensenkungspotenzial dar, das von den meisten Unternehmen vernachlässigt wird. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt das Global Logistics Forum im Diplomatic Council (DC) in seinem neuen White Paper „Customs compliance within international trade“. „Selbst Großunternehmen sind sich häufig nicht bewusst, dass die Zolloptimierung schon bei der Produktentwicklung beginnt und sich die gesamte Supply Chain hindurchzieht“, erklärt Petra Herrmann, internationale Zollexpertin im Diplomatic Council. Zollspezialistin Petra Herrmann gibt ein Beispiel: Die Zollgebühren für eine Digitalkamera bei der Einfuhr in die EU variieren je nach technischen Spezifikationen. Abhängig vom Funktionsumfang, der Bildqualität und der Aufnahmedauer ist das Gerät zollfrei oder wird mit einem Zoll von 4,9 oder gar 14 Prozent belegt. Weiteres Beispiel: Für ein voll funktionsfähiges DVD-Heimkino fällt ein EU-Importzoll von 13,9 Prozent an. Wird die optische DVD-Einheit separat importiert und das Komplettsystem erst innerhalb der EU zusammengebaut, reduziert sich der Zoll auf 9 Prozent. Geht die Empfangseinheit den gleichen Weg, bleiben sogar nur 4 Prozent Zoll übrig. Neben technischen Aspekten und der Herkunft einzelner Komponenten können auch Lizenzabkommen, Verpackungsfragen, Kredit-, Transferpreis- und Kommissionsvereinbarungen unmittelbaren Einfluss auf die Zollhöhe haben, erläutert die DC-Expertin Petra Herrmann. „Die Weltwirtschaft verschenkt jährlich Millionen, weil sie mit dem Thema Zoll zu nachlässig umgeht“, erklärt Steffen Rabus, Chairman des Global Logistics Forum im Diplomatic Council. Das weltweit agierende Fachforum befasst sich mit allen Fragen rund um die Themen Supply Chain Management und Logistik. Zielgruppe sind Logistikanbieter aller Ebenen mit grenzübergreifenden Geschäftsinteressen. Das von Botschaftern und Konsuln rund um den Globus getragene Diplomatic Council versteht sich als Schnittstelle zwischen Diplomatie und Wirtschaft. „Neben den weltweit agierenden Logistikkonzernen sind uns gerne auch mittelständische Logistikfirmen als Mitglieder willkommen“, betont Chairman Steffen Rabus. Das White Paper steht kostenfrei bereit unter www.diplomatic-council.org/de/forums/ logistics. (LE) Sparen Sie jetzt doppelt! www.linde-mh.at/evo Wirtschaftlichkeit hoch – Kosten und Umweltbelastung runter: Sparsamer: Bis zu 1.365 Euro weniger Kraftstoffkosten pro 1.000 Betriebsstunden. Sauberer: Durchschnittlich 69% weniger Emission als vom Gesetzgeber gefordert. Sichern Sie sich jetzt die Vorteile der neuesten EVO-Stapler-Generation. Linde Fördertechnik GmbH • Zentrale Linz • Franzosenhausweg 35 • 4030 Linz • Tel. 0732/3895-0 • info@linde-mh.at www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 1/2014 35

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