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LE-1-2011

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE | MANAGEMENT

NETZWERKE | MANAGEMENT Get in contact! Vom 5. bis 6. Mai 2011 findet die fünfte AUTOCONTACT mit Zukunftskonferenz statt. Dieses Businesstreffen der besonderen Art lockt jährlich die Spitzenvertreter der Branche in die Steiermark, diesmal wieder ins Schloss Seggau. Auf die Teilnehmer warten viel Kommunikation, neue Kontakte und jede Menge Know-how-Transfer, also nichts wie hin! Redaktion: ANGELIKA THALER Die AUTOCONTACT ist die Hauptjahresveranstaltung der ACstyria Autocluster GmbH. Der steirische Autocluster als Herzstück eines Netzwerks der Automobilund Automobilzulieferindustrie unterstützt seit seiner Gründung 1995 die Forschung, Wirtschaft und Industrie dieser für die Steiermark so wichtigen Branche. Bei der AUTO- CONTACT treffen sich Entscheidungsträger, Branchenvertreter, -kenner und solche, die es werden wollen. Während am Vorabendtreff und am Vormittag des 6.Mai das Networking und der Sport – beispielsweise Golf – im Vordergrund stehen, geht es bei der Konferenz „Future of mobility“ am Nachmittag ans Eingemachte. Diesjähriges Thema: „Die Zukunft der Automobilindustrie - Der steinige Übergang in die Zeit der alternativen Antriebe“. Zukunftskonferenz Auch 2011 ist die vorherrschende Aufbruchs- und Umbruchstimmung in der Automobilindustrie deutlich spürbar. Alternative Antriebe wie beispielsweise Elektrofahrzeuge haben bereits einen Stammplatz in der Medienberichterstattung und werden vehement von der Politik eingefordert, um Klimaziele zu erreichen. „Wesentliche Themen für die nächsten 15 Jahre sind auch die Weiterentwicklung herkömmlicher Technologien (Benzin- und Dieselmotoren), die Markteinführung von alternativen Antriebssystemen wie Hybrid- Erdgasantriebe sowie Brennstoffzellen, der leistbare Leichtbau und die Marktentwicklung der vier global relevantesten Regionen Europa, Amerika, Japan und China“, hat Geschäftsführer Mag. Karl Pansy die Zeichen der Zeit erkannt. Dementsprechend ist auch das Programm gestaltet: Jan Maser von der Pricewaterhouse- Coopers GmbH Stuttgart referiert zum Thema „Vom E-Hype zur E-Realität“, gefolgt von Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker vom Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen mit seinem Beitrag zum „Experiment Street Scooter“. Ein namhafter OEM spricht über das Thema „Treiber E-Mobility“, ehe am späten Nachmittag eine spannende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Josef Affenzeller von AVL List, DI Hubert Gach von MAGNA E-Car Systems und Dr. Helmut Becker vom Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation stattfindet. Selbstverständlich ist auch das Interesse der Politik an der Veranstaltung ungebrochen und LR Dr. Buchmann wird schon zu Beginn der Konferenz ein Statement abgeben. Abschließend lädt das Networking-Buffet dazu ein, sich mit den anderen Teilnehmern über den „Status Quo“ der automotiven Industrie ebenso zu unterhalten wie über mögliche gemeinsame Zukunftsprojekte. www.acstyria.com (AT) Erfolgsfaktor Agilität – AGTIL In Oberösterreich findet ein äußerst interessantes Forschungsprojekt statt, an dem sich auch die Industrie rege beteiligt. Durch die Verknüpfung und interdisziplinäre Betrachtung dreier vermeintlich getrennter Fächer ergibt sich eine völlig neue Perspektive. Redaktion: ANGELIKA THALER Der Name „AGTIL“ steht für die Adaptive Gestaltung der Wertschöpfung durch die Verknüpfung von Technologie, Industriesoziologie und Logistik. „Es gibt viele Einzelinitiativen mit unzähligen Fragestellungen, auf die die jeweilige Disziplin keine Antwort findet. Daher kam uns gemeinsam mit unserem Mitinitiator, der MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG, die Idee, diese drei Teilbereiche miteinander zu verbinden“, erklärt Gesamtprojektleiterin Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki vom FH OÖ – Campus Steyr. An diesem vom Land Oberösterreich geförderten Projekt sind nicht nur namhafte Betriebe, sondern auch internationale Forschungseinrichtungen beteiligt: „Unser Ziel ist es, das Know-how nach Österreich zu holen und dann zu verteilen“, verrät sie. Agilität? Änderungen im betrieblichen oder auch gesamtwirtschaftlichen Umfeld führend in den heutzutage oft hochgradig vernetzten Unternehmen oft zu Problemen. Agilität bedeutet hier, auf notwendige Zieländerungen schnell und sicher zu reagieren oder, in der Excellence-Stufe, die kommenden Änderungen vorherzusehen und methodisch zu antizipieren. AGTIL möchte diese Fähigkeit zur Veränderung steigern helfen, indem Rahmenbedingungen und Wirkungsfaktoren identifiziert werden. Dies geschieht durch die integrative Vereinigung der drei Forschungsfelder Technologie, Industriesoziologie (Mensch im Un- ternehmen) und Logistik (flexible Prozessgestaltung). Im Moment besteht AGTIL aus acht Teilprojekten: Adaptive Montagesimulation und –planung mittels CAVE Technologie (MAN, FH Steyr, IFF Magdeburg), Agilitätsrelevante Ausprägungen innovativer Arbeitspolitik (MAN, FH Steyr, SOFI Göttingen), Digital Yard & Truck Guide (MAN, FH Steyr, JKU), Flexinno (Voestalpine & Miba, FH Steyr, FH Wels), Agile Fabrik (Miba, FH Steyr), Adaptive Supply Chain (Pöttinger, FH Steyr), AGVSim+ (DS-Automotion, Risc) und Cutting Stock Optimiser (Obermayr, Profactor). „Am 16. 3. findet der erste AGTIL-Best-Practice-Day in Steyr statt“, freut sich Engelhardt-Nowitzki, „und für Ende 2011 ist ein AGTIL-Buch mit allen Ergebnissen geplant.“ www.agtil.at (AT) 14 LOGISTIK express 1|2011 www.logistik-express.com

NETZWERKE | MANAGEMENT Qualitätshandicaps hausgemacht? Mängel am Produkt oder bei der Dienstleistung sind die häufigsten Ursachen für Konsumentenbeschwerden. PROMOTION: QUALITY AUSTRIA Die EU zählt 493 Mio. Verbraucher. Ihr Konsum macht 58 Prozent des BIPs der EU aus. Jährlich erheben laut der EU Kommission 16 Prozent das sind rund 78 Mio. EU Bürger, eine Beschwerde. Laut dem Konsumentenbarometer 2009 des BMASK haben sogar 29 Prozent der Österreicher bei Produkten oder Dienstleistungen Anlass zur Beschwerde. Die Mangelhaftigkeit des Produktes wird mit 58 Prozent der Nennungen mit Abstand am häufigsten angeführt, irreführende, unzureichende oder falsche Information liegen mit 19 Prozent auf Platz 2 und der Lieferverzug kommt mit 11 Prozent der Nennungen auf Rang 3 der Gründe für unzufriedene Kunden. Wie reagieren nun Unternehmen auf mögliche Beschwerden? Laut EU Angaben antwortet die Mehrheit auf Beschwerden nicht, nämlich 46 Prozent! In ca. einem Drittel der Fälle werden Beschwerden anerkannt oder teilweise anerkannt, in neun Prozent werden sie zurückgewiesen, in sieben Prozent befassen sich außergerichtliche Einrichtungen damit und in 5 Prozent der Fälle gibt es kundenfreundliche Gesten. Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH: „Im Mittel gehen durch Mängel in der Produkt- oder Dienstleistungsqualität 7 Prozent des Umsatzes verloren (Studie Excellence Barometer Österreich 2007). Differenziert nach Betriebsgrößenklassen zeigt die Studie, dass 20 Prozent der kleinen und 15 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Österreich den Umsatzverlust durch Qualitätsmängel sogar auf 10-20 Prozent schätzen.“ Damit sind die Umsatzverluste durch Qualitätsmängel keine Peanuts mehr. Leistungen des Qualitätsmanagements: Kundenzufriedenheit durch Produktkonformität Scheiber: „Der Fokus der ISO 9001 liegt auf Erfüllung von Anforderungen an das Produkt, diese setzen sich zusammen aus den Anforderungen von Kunden sowie von ge- Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH setzlichen und behördlichen Anforderungen. Die Erhöhung der Kundenzufriedenheit ist das Kernziel.“ Unter Kapitel 8.2.1 „Kundenzufriedenheit“ bezeichnet die ISO 9001 die Erfüllung der Kundenanforderungen als eines der Maße für die Leistung des Qualitätsmanagementsystems. Unter 5.3 Qualitätspolitik fordert die ISO 9001 die Verpflichtung zur Erfüllung von Anforderungen und zur ständigen Verbesserung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems. Die Produktkonformität ist somit der wesentliche Qualitätsaspekt. Wie kann Qualität in die Prozesse und somit in das System integriert werden? Wenn als Leistung des Qualitätsmanagementsystems die Erfüllung der Kundenanforderungen und der rechtlichen Anforderungen erwartet wird, dann müssen auch die Realisierungsprozesse in der Planung und Ergebniserreichung danach konsequent ausgerichtet werden. D.h. die Überwachung und Messung dieser Prozesse sollten sich nach entsprechenden Qualitätsaspekten ausrichten. Es ist zu hinterfragen, inwieweit die Realisierungsprozesse geeignet sind, die jeweils geplanten Ergebnisse bzw. Leistungen zu erbringen (Qualität der Prozesse). Bezugnehmend auf die oben angeführten Beschwerdestatistiken ergeben sich nun ein paar praktische Leitfragen: 1. Sind alle rechtlichen Anforderungen bekannt und werden diese entsprechend umgesetzt? 2. Wie gut sind die Kundenanforderungen bekannt? 3. Wie oft werden Kunden befragt und die Kundenzufriedenheit gemessen? Wie zufrieden sind die Kunden? 4. Wie geht man mit Beschwerden um? 5. Welche Rückschlüsse können aus den Beschwerden im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung abgeleitet und umgesetzt werden? Die Quality Austria Quality Austria Trainings-, Zertifizierungsund Begutachtungs GmbH ist nationaler Marktführer und Ansprechpartner in den Bereichen der Integrierten Managementsysteme und Branchenstandards betreffend Qualität, Umwelt und Sicherheit. Die Leistungen der Quality Austria reichen von der Aus- und Weiterbildung im Bereich internationaler Managementtrends, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. www.logistik-express.com LOGISTIK express 1|2011 15

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