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LE-1-2010

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NETZWERKE KOMMENTAR Die

NETZWERKE KOMMENTAR Die Kraft des Vertrauens Die massiven Umbrüche in Politik und Wirtschaft prägen derzeit intensive Diskussionen zum Thema Vertrauen, auch auf dem World Economic Forum in Davos. Das Wort Konrad Scheiber Krise ist allgegenwärtig. Kurzfristig orientiertes Erfolgsstreben und fehlende Qualität führten zur Krise mit massivem Vertrauensverlust und folgender Unsicherheit. Nun wird noch klarer spürbar, wie wichtig Vertrauen als Grundlage erfolgreichen Wirtschaftens und für eine nachhaltige Zukunft ist. Mit fundierter Qualität in Produkten, Dienstleistungen und den zugrunde liegenden Strukturen und Prozessen gilt es, wiederum Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen. Ohne Vertrauen ist eine globale Wirtschaft nicht möglich. Vertrauen reduziert Komplexität. Der Vertrauensgrundsatz ist auch wesentlicher Bestandteil unserer Rechtsordnung. Vertrauen baut auch auf rechtlichen und normativen Regeln auf – man kann sich auf einen gesellschaftlichen und technischen Konsens verlassen. In der Qualitätssicherung findet sich die definierte Qualität auch im statistischen Vertrauensintervall. Qualität und Vertrauen sind ein Wertepaar. Jedes Unternehmen gibt ein Leistungsversprechen ab, wenn es das Versprechen auch einhalte, gewinne es das Vertrauen seiner Kunden. Hiezu bedarf es aber eines systemischen Ansatzes in der Organisation. • Bauen wir auf dem Fundament Qualität eine Zukunft, der auch zukünftige Generationen vertrauen können. Autor: Konrad Scheiber, CEO Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH. Die Leistungen der Quality Austria reichen von der Aus- und Weiterbildung im Bereich internationaler Managementtrends, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. Netzwerken par excellence Die Bundesvereinigung Logistik ist die größte Branchenvereinigung Österreichs und Deutschlands und bietet ihren Mitgliedern die Vorteile eines internationalen Netzwerkes. Am 15. April 2010 findet der dritte Tag der Logistik statt, und man darf bereits jetzt gespannt sein, welche Veranstaltungen die Mitglieder dieser großen Family bereithalten. Geht man auf die Straße und fragt zehn Passanten nach ihrer Definition von Logistik, so erhält man vermutlich zehn komplett unterschiedliche Antworten. Ohne die Logistik würde in unserem Alltag kaum etwas funktionieren, der Welthandel wäre undenkbar – und doch vegetiert sie am Rande der Wahrnehmungsgrenze der Bevölkerung dahin (es sei denn, jemand steht hinter einem LKW im Stau, dann steigt die Wahrnehmung zumindest für Transporte rasant). Um ein falsches Bild zurechtzurücken und die Awareness der Menschen zu steigern, initiierte die BVL Deutschland vor drei Jahren erstmalig den „Tag der Logistik“ – und erntete ein überwältigendes Echo. Logistik macht’s möglich Gleichermaßen simpel wie treffend ist das Motto, denn Logistik macht tatsächlich viele Dinge des täglichen Lebens erst möglich. Davon können sich in wenigen Wochen alle Interessierten am vor drei Jahren von der BVL Deutschland erstmals initiierten „Tag der Logistik“ überzeugen. Im letzten Jahr fanden rund 300 Veranstaltungen in Deutschland und Österreich mit mehr als 25.000 Besuchern statt. Bereits jetzt sind mehr als 200 Veranstaltungen in Deutschland und mehr als 20 in Österreich fix geplant, doch nahezu täglich melden sich weitere interessierte Unternehmen an. Es lockt die Möglichkeit, einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Logistik in Industrie, Handel und den Dienstleistungen zu werfen. Auch zahlreiche Forschungs- und Bildungseinrichtungen öffnen ihre Türen. Die Veranstaltung hilft beiden Seiten: Unternehmer und Dienstleister haben die Gelegenheit, das Verständnis für ihr Geschäft zu heben und vielleicht gleich die Mitarbeiter der Zukunft von sich zu begeistern. Die Besucher hingegen dürfen hautnah in Abläufe hineinschnuppern, die sonst im Verborgenen ablaufen. (AT) • www.tag-der-logistik.at • www.tag-der-logistik.de Eines der Highlights 2009 war die Kooperationsveranstaltung der ÖBB mit dem Heereslogistikzentrum Wels. Erst ging es per Railjet nach Linz, dann gab es eine Besichtigungstour inkl. Cockpitbesteigung und abschließend ging es im „Black Hawk“ zurück nach Wien. 12 LOGISTIK express 1|2010 www.logistik-express.com

NETZWERKE Österreichischer Logistik-Preis – jetzt anmelden! Im Rahmen des Österreichischen Logistik-Tages im Juni in Linz wird in diesem Jahr zum zweiten Mal der „Österreichische Logistik-Preis“ verliehen. Wer will, sollte die Chance ergreifen, die Einreichfrist wurde bis zum 30. April verlängert. Preisverleihungen gibt es viele, aber der Österreichische Logistik-Preis ist etwas Besonderes: er wird in den zwei Kategorien „Beste wirtschaftliche Ergebnisverbesserung durch ein Logistik-Tool“ und „Beste innovative partnerschaftliche Logistik-Lösung“ an jene Unternehmen verliehen, die hervorragende Logistik-Projekte und -Lösungen einreichen und damit als glänzendes Beispiel voranschreiten. Viele Vorteile Die Einreichung und Teilnahme ist kostenlos, zudem werden ausgewählte Projekte am 10. Juni 2010 im Rahmen des Österreichischen Logistik-Tages (vormals Linzer Logistiktag, Anm.) dem Publikum präsentiert. Über die Projekte der nominierten Top-3-Unternehmen je Kategorie wird zusätzlich ein kostenloser Kurzfilm erstellt, der Sieger erhält eine Urkunde und eine Trophäe – schließlich möchte man den Erfolg ja auch beweisen können. Die Begeisterung über die letztjährige Teilnahme erkennt man bei DI Hermann Dechantsreiter, Leiter Logistik und IT, BMW Group, Motoren Werk Steyr: „Der österreichische Logistikpreis bietet die Chance in einem Wettbewerb der Spitzenlogistiker mitzumachen und sich fundiertes Feedback von Wirtschaft und Wissenschaft geben zu lassen. Machen Sie mit - Sie werden davon profitieren!" FRANZ STABERHOFER FH Steyer und Obmann des VNL Auch Mag. Alexander Fehr, Geschäftsführer der MIA Systems & Software GmbH, ist angetan: „Der Logistik Preis 2009 hat dem Image der MIA Systems sehr stark geholfen. Der Preis ist ein Zeichen dafür, dass wir mit unseren Ansätzen, unseren Produkten und Dienstleistungen innovativ und auf dem richtigen Weg sind. Zusätzlich haben unsere Kunden die Bestätigung, dass sie sich für den richtigen Partner entschieden haben und dass das gemeinsam realisierte Projekt, ein Vorzeigeprojekt ist.“ (AT) Wertschöpfungsvertiefung für die Zulieferindustrie Die Aufgabe eines Clusters ist es, seine Partnerunternehmen bestmöglich zu unterstützen. Dass der ACstyria diesen Auftrag besonders ernst nimmt, beweist eine in Kürze startende Initiative, die die Wertschöpfungstiefe maßgeblich erhöhen soll. Die Zeiten sind für alle härter geworden, aber besonders in der Automobil- und Zulieferbranche weht teilweise nach wie vor ein außerordentlich rauer Wind. Um seinen etwa 180 Partnerbetrieben über diese Konjunkturdelle hinwegzuhelfen, hat sich der steirische Automobilcluster etwas Besonderes ausgedacht: „Wir möchten unseren Partnern helfen, sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten zu finden. Aus diesem Grund führen wir ab Mitte März eine Bedarfserhebung mit umfassenden Fragebögen durch, denen dann – abhängig vom Auswertungsergebnis – vertiefende Einzelgespräche folgen werden“, erklärt Mag. Karl Pansy, Geschäftsführer des Interview mit KARL PANSY Geschäftsführer ACstyria Autocluster GmbH ACstyria, sein Vorhaben. Ausgehend von dieser Erhebung würden dann essentielle Themenfelder und Arbeitsbereiche definiert, die den Mitgliedern besonders am Herzen liegen. „Das Ziel ist ganz klar, lokale Betriebe und dadurch auch den Wirtschaftsstandort zu stärken. Durch die Bündelung der Kompetenzen wollen wir sowohl operative als auch strategische Kooperationsmodelle erarbeiten“, nennt Pansy weitere Details. Neben den Modellen für zukünftige Zusammenarbeit soll auch ein Pilotprojekt aufgesetzt und von Seiten des Clusters unterstützend begleitet werden. „Es gibt ein enormes, ungenutztes Potenzial an sinnvollen Kooperationen, das wir gemeinsam mit unseren Partnern heben wollen. Zudem werden wir eigene Tools entwickeln, um diese Prozesse zusätzlich zu unterstützen. Wir wollen durch die Intensivierung unserer professionellen Clusterarbeit ein positives Signal setzen, und eine nachweisliche Wertschöpfungsvertiefung ist jede Anstrengung wert“, ist Pansy überzeugt. (AT) www.logistik-express.com LOGISTIK express 1|2010 13

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