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LE-1-2008

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

UNTERNEHMEN IM FOKUS SSI

UNTERNEHMEN IM FOKUS SSI Schäfer eröffnete ein neues Distributionslager für „Office Depot“ in Manchester. Zentraler Bestandteil der neuen Anlage ist der Kommissionierautomat S-Pemat. Besser geht’s (fast) nicht Distributionslager von Office Depot in Manchester Für Office Depot UK Ltd. in Manchester hat SSI Schäfer ein neues Distributionslager ausgestattet. Ein individueller Mix aus automatisierter und halbautomatisierter Kommissionierung, raffinierten Kommissionierstrategien und Lagersystemen mit optimaler Raumausnutzung erschließen dem weltweit führenden Anbieter von Büroartikeln und - Dienstleistungen erhöhte Lieferqualität, Zeitund Kostenvorteile. Schnelle Auftragszusammenstellung und verlässliche Abwicklung sind zentrale Funktionen effizienter Lagerlogistik. Dies gilt insbesondere bei schnell und mittelschnell drehenden Kleinteilen. Vor diesem Hintergrund hat die Office Depot UK Ltd. beim Neubau ihres 28.000 Quadratmeter umfassenden Distributionszentrums im englischen Manchester ein zukunftsorientiertes Logistikkonzept realisiert. Den Zuschlag für die Ausstattung mit komplexer Hightech-Systemtechnologie erhielt SSI Schäfer Peem. Die Grazer Spezialisten für dynamische Lagersysteme entwickelten für den weltweit führenden Anbieter von Büroartikeln und -Dienstleistungen ein individuell abgestimmtes Konzept mit einer automatisierten Gesamtlösung der Materialfluss- und Lagertechnik. „Das neue Distributionszentrum stellt für die Office-Depot- Gruppe eine zukunftsweisende Lösung dar, die als Basiskonzept für weitere Distributionszentren gilt“, erklärt Bernd Schiel, Senior Project Manager von Office Depot für das neue Distributionslager in Manchester. Etwa 12.000 verschiedene Produkte, insbesondere Büroartikel und –maschinen sowie Computer-Software und PCs, sind in dem neuen Zentrum eingelagert. Die Anlagenkonzeption von SSI Schäfer gewährleistet neben hoher Verfügbarkeit auch schnelle Produktion und ist auf eine tägliche Förderleistung von 35.000 Kartons ausgelegt. Volle Kraft voraus – ganz ohne Papier Zentrale Komponenten sind neben der kompakten Anordnung der Kommissionierbereiche und den rund 3,3 Kilometern modernster Fördertechnik vor allem ein Kommissionierautomat S-Pemat, ein Durchlaufregallager sowie ein automatisches, 13 m hohes Lager- und Zubringsystem (ASRS) auf 31 Ebenen mit acht Regalbediengeräten und einer Fläche von 280 m2. Grundlegendes Prinzip in allen Bereichen: papierlose Kommissionierung. Dazu erzeugt das IT-System bei Auftragsstart für die beleglose Kommissionierung einen Karton- oder Behälterauftrag. Der S-Pemat sorgt für die automatische Kommissionierung kleiner, schnell drehender Produkte. Gerade bei der Kommissionierung von Kleinteilen gilt er als optimales Lagerungs- und Bereitstellungssystem. Hohe Stückzahlen unterschiedlichster Produkte lassen sich kompakt hintereinander in vielen nebeneinander liegenden Kanälen unterbringen. Besonderheit in Manchester: ein spezielles Schlauchbeutel-System, das Kleinteile am Ende der automatischen Kommissionierung zur späteren einfachen Entnahme in Plastiktüten abfüllt. Ein Pickby-light-System mit 16 Kommissionierplätzen ermöglicht den Mitarbeitern einen schnellen Zugriff auf Einzelposten mit zwei freien Händen. Für den Abtransport leerer Verpackungen sind die Regale mit speziellen Abfuhrbändern ausgestattet, die Altkartonagen direkt zu einer Kartonpress-Anlage befördern. Sehr langsam drehende Artikel werden an zwei Stationen manuell unter Einsatz von Radio-Frequency-Handterminals kommissioniert. Ein zweiter Bereich mit halbautomatischer Kommissionierung ist für langsam und mittellangsam drehende Artikel eingerichtet. Dort wird an zwei Pick-to-tote- Stationen direkt in die Versandkartons kommissioniert. Qualitätskontrollen erfolgen durch exakte und kontinuierliche Wiegekontrolle in allen Kommissionierbereichen. FOTOS: SSI-SCHÄFER-PEEM 26 LOGISTIK express 1|2008 www.logistik-express.at

UNTERNEHMEN IM FOKUS FOTOS: WERK Die österreichische Post hat eine bewegte Entwicklung hinter sich. Die Liberalisierung der Briefzustellung, Privatisierung und der Börsengang zwingen den Marktführer dazu, bestehende Prozesse effizienter zu gestalten. Eine Innovation zur Prozessoptimierung innerhalb der Division Brief ist die Entwicklung eines neuen Transportbehälters für die Postzustellung. Auf die Größe kommt es an Auch wenn es vielleicht nicht immer stimmen mag, kam es in diesem Fall auf die Größe an. Hier gilt jedoch: weniger ist mehr. Die bestehenden Behälter mit dem Grundmaß 600 x 400 mm wurden etwas verkleinert und passen nun nicht nur wunderbar zu dritt nebeneinander in den Rollwagen, mit welchem der Zusteller die befüllten Kisten zum Fahrzeug bringt, es besteht auch die Möglichkeit, zwei Zustellerkisten nebeneinander quer zur Fahrtrichtung im Beifahrerbereich aller 5000 vierrädrigen Zustellfahrzeuge zu platzieren. Dies hat nicht nur den offensichtlichen Vorteil, dass mehr Postsendungen direkt neben dem Fahrersitz stehen, sondern auch dass die so genannte Infopost (unadressierte Werbesendungen) in einem eigenen Behälter, getrennt von den adressierten Sendungen, untergebracht werden kann. Gut aufgehoben Natürlich legt die österreichische Post Wert auf Ladungssicherung und auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter. Einfach zwei Kisten in den Beifahrerbereich zu stellen schien nicht sicher genug und so wurde eine eigene Behälteraufnahme aus Kunststoff entwickelt. Durch geschickt angeordnete Vertiefungen kann man nun zwei Kisten nebeneinander in die Halterung stellen, Der Zusteller kann zwei Behälter quer nebeneinander im Beifahrerbereich platzieren v.r.n.l.: Mag.(FH) Martin Gansterer (Vertriebsleiter Schoeller Arca Systems) und DI Peter Frank (Leiter Referat Betriebsmittelmanagement Division Brief) bei der Besprechung des Pilotversuches Ein neuer Behälter macht das Leben der Zusteller leichter – Die Österreichische Post zeigt vor, wie es geht . Post vertraut auf Behälter von Schoeller Arca Systems ohne dass diese verrutschen, umkippen oder den Fahrer behindern könnten. Für höchstmögliche Flexibilität wurde die Halterung nicht nur so konstruiert, dass auch die kleine Variante des klassischen Briefbehälters sicher abgestellt werden kann, es besteht bei den neuen Modellen des VW Caddy sogar die Möglichkeit, die Kunststoffwanne direkt auf dem zusammen geklappten Beifahrersitz zu befestigen. In den anderen Fahrzeugen muss die Behälterhalterung noch mit Holzbacken und Schrauben fachgerecht montiert werden. Kleine Details mit großer Wirkung Sowohl der neue Zustellerbehälter als auch die dazu gehörige Behälteraufnahme zur Ladungssicherung wurden gemeinsam mit dem Kunststoffspezialisten Schoeller Arca Systems GmbH entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in Wiener Neustadt (Österreich) und Schwerin (Deutschland) und mehr als 30 Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa, Amerika und Asien ist auf die Herstellung wieder verwendbarer Kunststoffverpackungslösungen für das Material Handling spezialisiert. Die exakten Vorgaben und Ideen der Projektverantwortlichen (Abteilung Betriebsmittelmanagement der Österreichischen Post AG) halfen bei der optimalen Abstimmung des Behälters auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. So wird der neue Zustellerbehälter auf einer Schmalseite eine Öffnung haben, durch welche man direkt auf die Briefpost sehen und den Empfänger lesen kann, Tragegriffe erleichtern das Handling. In der Behälteraufnahme stehen die Kisten dann schräg – abfallend in Richtung Beifahrertür – so dass die Briefe nicht nach vorne kippen. www.logistik-express.at LOGISTIK express 1|2008 27

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